Auf der hawaiianischen Insel Kauai ist am Donnerstag, 26. März 2026, ein Touristenhubschrauber auf einer abgelegenen Sandbank nahe dem Kalalau Beach abgestürzt. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Die Rettungskräfte erreichten die Unglücksstelle nur unter schwierigen Bedingungen.

Drei Tote, zwei Verletzte

Der Hubschrauber stürzte am 26. März 2026 auf Kauai ab. An Bord waren fünf Menschen, darunter ein Pilot.

Rettung nur mit großem Aufwand möglich

Der Unfallort war nur per Boot, Hubschrauber oder zu Fuß erreichbar. Deshalb kamen Jetskis und Hubschrauber zum Einsatz.

Ursache weiter offen

Die Behörden machten zunächst keine Angaben dazu, was die Notlandung ausgelöst hatte. Auch die zuständige Ermittlungsstelle war noch nicht benannt.

Ein Touristenhubschrauber ist am Donnerstag, 26. März 2026, auf einer abgelegenen Sandbank nahe dem Kalalau Beach an der Na Pali Coast auf Kauai im US-Bundesstaat Hawaii abgestürzt. Dabei starben drei Menschen, zwei weitere wurden verletzt. Die Maschine, ein von Airborne Aviation betriebener Hughes OH-6 Cayuse, hatte einen Piloten und vier Passagiere an Bord und befand sich auf einem Rundflug, als sie bei dem Versuch einer Notlandung abstürzte. Das Wrack kam auf einer Sandbank etwa 90 Meter vor der Küste zum Liegen. Die Einsatzkräfte erhielten den ersten Hinweis über eine an die 911-Notrufnummer gesendete Textnachricht. Der Bürgermeister von Kauai County, Derek Kawakami, bestätigte, dass die Maschine für kommerzielle Touristenflüge eingesetzt wurde. Andrew Williams, Koordinator der Such- und Rettungsmission beim Sektor Honolulu der Küstenwache, bestätigte die Todesopfer und sprach den Familien der Getöteten sein Beileid aus.

Abgelegenes Gelände zwang Rettungskräfte zu Jetskis und Hubschraubern Der Unfallort stellte die Einsatzkräfte vor erhebliche Schwierigkeiten. Der Kalalau Beach ist nur zu Fuß, aus der Luft oder per Boot erreichbar, weshalb die Rettungsteams Hubschrauber und Jetskis einsetzen mussten, um zur Unglücksstelle zu gelangen. An dem Einsatz beteiligten sich die Hanalei Fire Department, die örtliche Polizei und die US-Küstenwache. Das Gebiet entlang der Na Pali Coast ist für hohe Klippen, scharfe Bergkämme und rasch wechselnde Wetterbedingungen bekannt, die für die Luftfahrt Risiken darstellen. Die Kombination aus schwierigem Gelände und unberechenbarem Wetter machte sowohl die Notlandung als auch die anschließende Rettungsaktion besonders anspruchsvoll. Die Behörden machten zunächst keine Angaben dazu, welche Umstände den Versuch einer Notlandung ausgelöst hatten.

Betreiber sagt volle Kooperation bei Unfallermittlung zu Airborne Aviation teilte mit, man wolle klären, wie es zu dem Absturz kommen konnte, und kooperiere vollständig mit den Ermittlungen. Der bei dem Unfall eingesetzte Flugzeugtyp Hughes OH-6 Cayuse könne nach Angaben von Vertretern der Küstenwache bis zu vier Passagiere befördern. Die Nachrichtenagentur UPI berichtete am Freitag über den Vorfall und schrieb, das Unglück habe sich am Donnerstagnachmittag Ortszeit ereignet. „Wir sind zutiefst bestürzt über den Tod von drei Menschen bei diesem Unglück; unsere Gedanken sind bei den Familien und Angehörigen der Opfer. Wir wünschen den beiden Verletzten eine rasche Genesung. Wir sind dankbar für die enge Zusammenarbeit mit den Partnerdiensten während dieses folgenschweren Einsatzes” — Andrew Williams via UPI Zu Identität der Opfer oder der Verletzten lagen den Behörden zunächst keine weiteren Angaben vor. Welche Behörde die formellen Ermittlungen zur Ursache des Absturzes leiten wird, teilten die Behörden nicht mit.

Wetter und Klippen an der Na Pali Coast bergen anhaltende Risiken Der Hubschraubertourismus ist in Hawaii ein bedeutender Wirtschaftszweig und bietet Luftaufnahmen von Landschaften, die den meisten Besuchern sonst nicht zugänglich sind. Die Na Pali Coast auf Kauai gehört zu den am häufigsten aus der Luft besichtigten Zielen des Bundesstaats und zieht Besucher mit ihren markanten Meeresklippen und abgelegenen Stränden an. Die Geografie der Region führt zu Mikroklimata mit rasch wechselnden Wind- und Wetterlagen, die Luftfahrtbehörden seit langem als Risiko für Flüge in niedriger Höhe einstufen. Die Verbindung aus steilem Gelände und wechselhaftem Wetter war an der Na Pali Coast immer wieder ein Faktor bei Luftfahrtvorfällen. Die Sandbank, auf der der Hubschrauber aufschlug, liegt rund 90 Meter vom Kalalau Beach entfernt, einem der abgelegensten Küstenabschnitte auf den Hawaiianischen Inseln. Dass die Einsatzkräfte per Textnachricht an die 911-Nummer und nicht per Sprachanruf alarmiert wurden, zeigte die Lage der Menschen an Bord unmittelbar nach dem Absturz. 5 (Personen an Bord) — insgesamt fünf Insassen, ein Pilot und vier Passagiere Ermittler hatten zum Zeitpunkt der Berichterstattung öffentlich noch keine Ursache für die Notlandung benannt, und die genauen Umstände des Absturzes wurden weiter geprüft.

Mentioned People

  • Andrew Williams — Komandor i koordynator misji poszukiwawczo-ratowniczych w Honolulu Coast Guard Sector
  • Derek Kawakami — Burmistrz hrabstwa Kauai

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