Nach einer sechsjährigen Unterbrechung aufgrund der COVID-19-Pandemie stellen China und Nordkorea den regulären Passagierverkehr per Bahn wieder her. Die ersten Züge auf der Strecke Peking–Pjöngjang werden am 12. März 2026 verkehren.

Wiederaufnahme nach 6 Jahren

Der Passagierverkehr zwischen den Ländern war seit Anfang 2020 aufgrund pandemiebedingter Restriktionen eingestellt.

Strecke Peking–Pjöngjang

Züge werden viermal pro Woche verkehren und die Hauptstädte beider Länder verbinden.

Rolle der Stadt Dandong

Auch tägliche lokale Verbindungen über den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Dandong werden wieder aufgenommen.

Signal der Normalisierung

Experten sehen in diesem Schritt eine weitere Öffnung Nordkoreas und eine Vertiefung der Beziehungen zu China.

China und Nordkorea werden am Donnerstag, den 12. März 2026, den regulären Passagierverkehr per Bahn wiederaufnehmen und damit eine sechsjährige Unterbrechung des grenzüberschreitenden Verkehrs beenden. Die von den chinesischen Staatsbahnen China Railway bekanntgegebene Entscheidung bedeutet die Wiederaufnahme von Fahrten auf der wichtigen Strecke zwischen Peking und Pjöngjang. Züge zwischen den Hauptstädten beider Länder werden viermal pro Woche verkehren, was ein deutliches Signal für die Öffnung der seit Anfang 2020 geschlossenen Grenzen ist. Laut offiziellem Fahrplan soll der Zug, der Peking um 17:26 Uhr verlässt, am nächsten Tag gegen 18:00 Uhr in der nordkoreanischen Hauptstadt ankommen. Die Reaktivierung der Verbindung wird als bedeutender Schritt im Prozess der Beendigung der internationalen Isolation Pjöngjangs interpretiert, die in der Ära der globalen Gesundheitskrise verhängt wurde. Der Grund für die sechsjährige Einstellung des Verkehrs war die COVID-19-Pandemie, die die Behörden in Pjöngjang dazu veranlasste, das Land fast vollständig von der Außenwelt abzuschotten. Nordkorea war eines der ersten Länder, das im Januar 2020 seine Grenzen für den Personenverkehr schloss, aus Angst vor der Ausbreitung des Coronavirus. Über Jahrzehnte hinweg war die Eisenbahnverbindung mit China die Hauptader für Diplomaten, Händler und die wenigen Touristengruppen, die das abgeschottete Land besuchten. Vor der Pandemie waren Passagierzüge ein fester Bestandteil der Landschaft auf der Brücke über den Yalu-Fluss, die beide Eisenbahnsysteme verbindet. Die Isolation führte zu einer drastischen Einschränkung des zwischenmenschlichen und wirtschaftlichen Austauschs zwischen den Nachbarn. Neben der prestigeträchtigen Fernstrecke Peking–Pjöngjang ist auch die Wiederaufnahme täglicher lokaler Verbindungen in der Grenzstadt Dandong geplant. Die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs weckt großes Interesse bei Beobachtern, die die Beziehungen zwischen Peking und Pjöngjang sowie die humanitäre Lage in der Region verfolgen. 6 (Jahren) — dauerte die Unterbrechung im Passagierbahnverkehr Die erneute Öffnung der Bahnstrecke könnte nordkoreanischen Bürgern, die nach dem Ausbruch der Pandemie in China festsaßen, die Rückkehr in ihr Heimatland erleichtern. Chronologie der Eisenbahnverbindungen: Januar 2020 — Einstellung des Verkehrs; 10. März 2026 — Bekanntgabe der Entscheidung; 12. März 2026 — Erste Fahrt Experten weisen darauf hin, dass regelmäßige Fahrten viermal pro Woche den schrittweisen Wiederaufbau von Kommunikationskanälen ermöglichen, die seit über einem halben Jahrzehnt brachlagen. Die Bahninfrastruktur in Dandong, dem wichtigsten Handelsknotenpunkt an der chinesisch-nordkoreanischen Grenze, ist bereits auf die Aufnahme der ersten Passagiere vorbereitet. Dandong spielt eine strategische Rolle, da dort der Großteil der Waren und Personen zwischen beiden Ländern passiert. Tägliche lokale Verbindungen sollen den Verkehr in dieser Region verbessern, die lokale Wirtschaft unterstützen und die grenzüberschreitende Logistik erleichtern. Obwohl der Güterverkehr in den vergangenen Jahren teilweise wiederaufgenommen wurde, gilt die Rückkehr der Passagierzüge als symbolisches Ende der Ära der völligen Abschottung. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, da beide Hauptstädte in einer sich wandelnden geopolitischen Lage eine Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit anstreben.