Am 20. März beginnt 2026 aus astronomischer Sicht der Frühling auf der Nordhalbkugel. Zugleich rücken in Europa andere Themen in den Vordergrund: deutlich höhere Osterkosten, steigende Inflationserwartungen und Wetterprognosen, die in Polen noch mit mehreren Kälteeinbrüchen rechnen. Das Nebeneinander von kalendarischem Einschnitt, wirtschaftlichem Druck und unsicherer Witterung findet in europäischen Medien breite Beachtung.

Suspendierung und Ausschlussverfahren

Die PiS-Fraktion suspendierte Jacek Włosowicz am 18. März 2026 und leitete zugleich ein Verfahren zu seinem dauerhaften Ausschluss ein.

Interview bei TVN24 als Auslöser

Włosowicz warf der Partei einen nationalistischen Kurs vor und unterstützte das SAFE-Programm, das der offiziellen PiS-Linie widerspricht.

Bochenek erhebt Loyalitätsvorwürfe

Parteisprecher Rafał Bochenek erklärte, Włosowicz stehe politisch seit Langem auf der Seite von Donald Tusk und habe sich in zentralen Fragen passiv verhalten.

Besondere Stellung seit 2011

Włosowicz war seit 2011 kein formales PiS-Mitglied mehr, blieb aber weiterhin Teil der Parlamentsfraktion.

Hinweis auf innere Spannungen

Der Fall verweist auf Konflikte über die künftige Ausrichtung der PiS in ihrer Oppositionsrolle nach der Wahlniederlage von 2023.

Die Frühlings-Tagundnachtgleiche 2026 wird nach Berichten der BBC und von in.gr am 20. März eintreten und damit den astronomischen Beginn des Frühlings auf der Nordhalbkugel markieren. Auf den 21. März fällt das Äquinoktium nach Angaben von Il Fatto Quotidiano erst im Jahr 2102 wieder. Das Ereignis fällt in eine Phase zunehmenden wirtschaftlichen Drucks in Europa: Für Ostern 2026 werden deutlich höhere Kosten für Verbraucher erwartet, während Meteorologen in Polen davor warnen, dass Kältewellen den Frühjahrsbeginn voraussichtlich stören werden. Diese Verbindung aus astronomischem Stichtag, wirtschaftlichen Belastungen und meteorologischen Unsicherheiten hat in den Tagen vor der Tagundnachtgleiche in europäischen Medien besondere Aufmerksamkeit erhalten.

Tagundnachtgleiche am 21. März kehrt erst in 76 Jahren zurück Die Frühlings-Tagundnachtgleiche bezeichnet den Zeitpunkt, an dem die Sonne den Himmelsäquator nach Norden überquert. Dadurch ergeben sich weltweit annähernd gleich lange Phasen von Tageslicht und Dunkelheit. Il Fatto Quotidiano berichtet, dass sich das Äquinoktium wegen der Mechanik des Gregorianischen Kalenders und der exakten Länge des Erdumlaufs vom 21. März weg verlagert habe. Demnach werde der 21. März erst 2102 wieder auf die Tagundnachtgleiche fallen. In Rumänien wird das Ereignis laut Stirile ProTV mit konkreten Zeiten für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verzeichnet; von diesem Zeitpunkt an werden die Tage wieder länger als die Nächte. Die BBC bestätigte, dass die Tagundnachtgleiche für den 20. März 2026 angesetzt ist. Für Beobachter in Griechenland nannte in.gr die genaue Ortszeit, zu der der Frühling offiziell beginnt. Die Tagundnachtgleiche dient in europäischen Traditionen seit langem als kultureller und landwirtschaftlicher Bezugspunkt, auch wenn die herangezogenen Artikel dazu keine weiteren historischen Details nennen.

Die Frühlings-Tagundnachtgleiche tritt zweimal im Jahr auf — einmal im März auf der Nordhalbkugel und einmal im September auf der Südhalbkugel. Das genaue Datum des März-Äquinoktiums verschiebt sich im Lauf der Zeit allmählich, weil zwischen dem Kalenderjahr mit 365 Tagen und dem tatsächlichen Sonnenjahr von ungefähr 365,25 Tagen eine Differenz besteht. Schaltjahre gleichen diese Verschiebung teilweise aus, dennoch wandert das Datum der Tagundnachtgleiche über lange Zeiträume hinweg innerhalb einer gewissen Spanne.

Osterkorb kostet in diesem Jahr 12,8 Prozent mehr Die bevorstehende Ostersaison dürfte für Verbraucher in Europa spürbar teurer werden. Business Insider berichtet, dass die Kosten eines traditionellen Osterkorbs im Jahr 2026 voraussichtlich um 12.8 (%) — prognostizierter Anstieg der Kosten für einen Osterkorb im Jahr 2026 über dem Niveau der Vorjahre liegen werden. Getrieben werde der Anstieg vor allem von einem bestimmten Produkt, das in der verfügbaren Zusammenfassung des Business-Insider-Artikels jedoch nicht genannt wird. In Polen hat die Lewiatan-Konföderation nach Angaben von portalspozywczy.pl über gestiegene Inflationserwartungen unter polnischen Bürgern berichtet. Den Ergebnissen der Organisation zufolge könnten höhere Inflationserwartungen den Lohndruck verstärken, weil Arbeitnehmer mit weiter steigenden Preisen rechnen. Die Kombination aus teurerem Osterfest und erhöhten Inflationserwartungen deutet auf ein schwieriges Frühjahr für die Haushaltsbudgets in der Region hin. Händler in Polen wird nach Angaben von wiadomoscihandlowe.pl zudem geraten, ihre Rabatt- und Werbestrategien sorgfältig über das gesamte Jahr zu planen, statt sich nur auf die Osterzeit zu konzentrieren.

Kältewellen könnten den Frühlingsbeginn in Polen verzögern Meteorologen weisen darauf hin, dass der meteorologische Frühlingsbeginn in Polen nicht mit dem astronomischen Kalender Schritt halten dürfte. TVN24 berichtet, dass mehrere Kältewellen den Übergang zu höheren Temperaturen in den kommenden Wochen voraussichtlich unterbrechen werden. Den Prognosen zufolge könnten auch die Osterfeiertage, die einige Wochen auf die Tagundnachtgleiche folgen, noch von anhaltender Kälte beeinflusst werden. Solche Kaltlufteinbrüche im frühen Frühjahr sind ein wiederkehrendes Merkmal des Kontinentalklimas in Mitteleuropa, auch wenn sich der Bericht von TVN24 ausdrücklich auf den Ausblick für 2026 konzentriert. Das Nebeneinander eines frühen astronomischen Frühlings und eines verspäteten meteorologischen Frühlings sorgt in Polen und den Nachbarländern regelmäßig für Irritationen in der Öffentlichkeit. Verbraucher und Händler, die die Osterzeit planen, müssen deshalb bis weit in den April hinein mit kaltem und unbeständigem Wetter rechnen. Die Vorhersagen erhöhen die Unsicherheit in einer Ostersaison, die in der Region bereits von höheren Lebensmittelpreisen und steigenden Inflationserwartungen geprägt ist. Die Frühlings-Tagundnachtgleiche am 20. März ist für viele Europäer damit eher ein symbolischer als ein unmittelbar praktischer Schwellenwert.

Mentioned People

  • Jacek Włosowicz — Polski polityk i samorządowiec, senator VI, IX, X i XI kadencji oraz były poseł do Parlamentu Europejskiego
  • Rafał Bochenek — Polski polityk i prawnik, poseł na Sejm oraz rzecznik Prawa i Sprawiedliwości
  • Donald Tusk — Premier Polski