Das Pentagon hat nach Angaben mehrerer Quellen detaillierte Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz von US-Bodentruppen im Iran getroffen. Präsident Donald Trump wies eine solche Absicht öffentlich zurück, schloss sie jedoch nicht aus. Zugleich verlegt das US-Militär rund 2.500 Marinesoldaten auf drei Kriegsschiffen in den Nahen Osten.

Pentagon plant Bodeneinsatzoptionen

Nach Angaben mehrerer Quellen hat das Pentagon detaillierte Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz von US-Bodentruppen im Iran getroffen.

Trump schließt Entsendung nicht aus

Trump sagte im Oval Office, er entsende keine Soldaten, fügte aber hinzu, er würde einen solchen Schritt im Fall der Fälle nicht ankündigen.

2.500 Marines auf dem Weg in den Nahen Osten

Die Vereinigten Staaten verlegen rund 2.500 Marinesoldaten der 11th Marine Expeditionary Unit und der USS-Boxer-Gruppe in die Region.

Vorbereitungen für Festsetzungen

Laut CBS-News-Quellen organisierte das US-Militär Treffen zur möglichen Festsetzung und Verlegung iranischer Soldaten und paramilitärischer Kräfte.

Joe Kent erhebt schwere Vorwürfe

Der frühere Antiterrorchef wirft israelischen Regierungsvertretern und US-Politikern wie Lindsey Graham vor, Trump über Monate in Richtung eines Krieges gedrängt zu haben.

Weißes Haus weist Darstellung zurück

Karoline Leavitt erklärte, Kents Rücktrittsschreiben enthalte falsche Angaben und er sei an den Vorgesprächen zum Krieg nicht beteiligt gewesen.

Mehr als 2.000 Tote im Konflikt

Seit Beginn der Angriffe am 28. Februar 2026 sind laut Quellenberichten mehr als 2.000 Menschen getötet worden, überwiegend in Iran und im Libanon.

Das Pentagon hat nach Angaben mehrerer Quellen detaillierte Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz von US-Bodentruppen im Iran getroffen, während Präsident Donald Trump öffentlich erklärte, er beabsichtige nicht, Soldaten zu entsenden, sich diese Möglichkeit aber ausdrücklich offenhielt. Hochrangige Militärkommandeure hätten konkrete Anforderungen vorgelegt, damit eine Option für Bodentruppen bereitstehe, während Trump mögliche weitere Schritte in dem Konflikt prüfe, den die Vereinigten Staaten und Israel am 28. Februar 2026 mit Angriffen auf Iran begonnen hatten. Die Vereinigten Staaten verlegen außerdem rund 2.500 Marinesoldaten auf drei Kriegsschiffen in den Nahen Osten. Die Kräfte stammen aus der 11th Marine Expeditionary Unit mit Standort in Camp Pendleton in Kalifornien sowie aus der amphibischen Angriffsgruppe der USS Boxer. Auf die Frage nach Bodentruppen im Oval Office am Donnerstag sagte Trump, er entsende nirgendwo Soldaten, schränkte diese Aussage aber unmittelbar darauf ein. „Wenn ich das täte, würde ich es Ihnen ganz sicher nicht sagen.” — Donald Trump via CBS News Eine gesonderte Reuters/Ipsos-Umfrage dieser Woche ergab, dass fast zwei Drittel der Amerikaner davon ausgehen, Trump werde Truppen in einen groß angelegten Bodenkrieg schicken, während nur 7 (percent) — Amerikaner, die einen groß angelegten Bodenkrieg im Iran unterstützen einen solchen Schritt befürworten.

Weißes Haus betont ausstehende Entscheidung, doch die Optionen werden erweitert White House Press Secretary Karoline Leavitt äußerte sich in einer formellen Erklärung zu den Pentagon-Vorbereitungen und unterschied dabei zwischen militärischer Planung und der Entscheidung des Präsidenten. „Es ist Aufgabe des Pentagons, Vorbereitungen zu treffen, um dem Oberbefehlshaber ein Höchstmaß an Optionen zu geben; das bedeutet nicht, dass der Präsident eine Entscheidung getroffen hat, und wie der Präsident gestern im Oval Office sagte, beabsichtigt er derzeit nicht, irgendwo Bodentruppen einzusetzen.” — Karoline Leavitt via CBS News Zwei Quellen von CBS News sagten, das US-Militär habe außerdem Treffen organisiert, um sich gezielt auf die mögliche Festsetzung und Verlegung iranischer Soldaten und iranischer paramilitärischer Kräfte vorzubereiten, falls Trump einen Bodeneinsatz genehmigen sollte. Den zugrunde liegenden Berichten zufolge bereiten die Vereinigten Staaten zudem die Verlegung von Einheiten der 82nd Airborne Division in die Region des Nahen Ostens vor. Ein US-Regierungsvertreter und drei mit der Lage vertraute Personen sagten Reuters in dieser Woche, amerikanische Truppen könnten möglicherweise an der iranischen Küste oder auf der Insel Kharg anlanden, einem wichtigen iranischen Umschlagplatz für Ölexporte. Marine Expeditionary Units sind eigens dafür ausgelegt, rasch Truppen- und Fahrzeugkontingente an Land zu bringen. Die Vorhaltung einer solchen Einheit in der Region ermöglicht es Kommandeuren, kurzfristig begrenzte Bodeneinsätze zu beginnen. Trump sagte am Freitag außerdem vor Reportern, er wolle keinen Waffenstillstand mit Iran. Die Vereinigten Staaten würden das Land „zerstören“, und Iran habe den Krieg aus militärischer Sicht bereits verloren.

Zurückgetretener Antiterrorchef wirft Israel und Graham ein Echokammer-System vor Joe Kent, der das National Counterterrorism Center leitete, trat wegen des Iran-Kriegs aus der Trump-Regierung zurück und wurde seither nach Webrecherchen und Quellenberichten zum ersten ranghohen Regierungsvertreter, der öffentlich mit der Regierungslinie in diesem Konflikt brach. In einem Interview in „The Megyn Kelly Show“ sagte Kent, israelische Politiker und amerikanische Akteure, darunter Senator Lindsey Graham, hätten um Trump herum eine „Echokammer“ geschaffen. Sie hätten über Monate Druck aufgebaut, um eine Militärkampagne zu beginnen, während skeptische Stimmen von internen Beratungen ausgeschlossen worden seien. „I saw the bubble forming around President Trump. The president was isolated and was hearing only this echo.” — Joe Kent via Libertatea Kent sagte, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu habe den Präsidenten gemeinsam mit kriegsbefürwortenden Figuren aus Trumps Umfeld dazu gebracht, rasch gegen Teheran vorzugehen, ohne die möglichen Folgen vollständig zu analysieren. Trump sei demnach zu der Annahme gebracht worden, die Kampagne werde „quick and easy“ sein. Kent sagte außerdem, der Entscheidungsprozess für den Angriff vom 28. Februar habe sich grundlegend von früheren Beratungen über Angriffe auf iranische Nuklearstandorte unterschieden. Diese früheren Beratungen beschrieb er als breit angelegte interne Debatte, bei der Vor- und Nachteile sowie Risiken abgewogen worden seien. Weitere Einzelheiten nannte Kent in einem gesonderten Interview mit Tucker Carlson, einem weiteren konservativen Kritiker des Krieges. Kurz nach seinem Rücktritt leitete das Federal Bureau of Investigation nach Quellenberichten Ermittlungen gegen Kent wegen des Verdachts ein, geheime Informationen weitergegeben zu haben.

Weißes Haus weist Kents Darstellung zurück, Zahl der Toten steigt auf mehr als 2.000 Das Weiße Haus wies Kents Vorwürfe zurück. Karoline Leavitt erklärte laut einem in Quellenberichten zitierten CNN-Bericht, sein Rücktrittsschreiben enthalte „falsche Angaben“ und er sei an den Gesprächen vor Kriegsbeginn nicht beteiligt gewesen. Der breitere Konflikt, der am 28. Februar begann, als die Vereinigten Staaten und Israel Angriffe auf Iran starteten, hat Quellenberichten zufolge inzwischen mehr als 2.000 Menschen das Leben gekostet, die meisten von ihnen in Iran und im Libanon. Die US-israelische Militäraktion gegen Iran mit der Bezeichnung Operation Epic Fury begann am 28. Februar 2026. Bei den ersten Angriffen wurde Ali Khamenei, der langjährige Oberste Führer Irans, getötet. Sein Sohn Mojtaba Khamenei wurde am 9. März 2026 zum Obersten Führer ernannt. Iran reagierte auf die ersten Angriffe laut Quellenberichten mit Attacken auf Nachbarstaaten am Golf. Die nun verlegten Marinesoldaten sollen nach Angaben eines Militärvertreters ein früheres Kontingent ablösen, das in der vergangenen Woche kurzfristig aus Japan in die Region entsandt worden war. Die amphibische Angriffsgruppe der USS Boxer, die die 11th Marine Expeditionary Unit transportieren wird, könnte mehrere Wochen benötigen, um ihr Ziel im Nahen Osten zu erreichen. Trumps öffentliche Äußerungen haben zugleich jede Absicht bestritten, Bodentruppen einzusetzen, und dennoch ein Höchstmaß an Flexibilität bewahrt. Militäranalysten und Kritiker der Regierung weisen darauf hin, dass diese Haltung die Möglichkeit einer schnellen Eskalation offenlässt. Die Kombination aus Pentagon-Planungen für Festsetzungsoperationen, der Verlegung schnell verfügbarer Bodentruppen und Trumps eigenen mehrdeutigen öffentlichen Aussagen hat die Aufmerksamkeit auf die Kriegsziele der Regierung und ihre letztlichen Absichten im Iran weiter verstärkt.

Key events in the U.S.-Iran conflict: — ; — ; — ; —