
- 1. Juli
Bukarester Gericht setzt PNL-Parteitagsbeschluss außer Kraft und stellt alte Führung wieder her – Fraktionskampf verschärft sich
Das Bukarester Tribunal hat die Entscheidung der Nationalliberalen Partei (PNL) vom 19. Juni, einen außerordentlichen Parteitag einzuberufen, vorläufig ausgesetzt und damit dissidenten Mitgliedern einen Sieg beschert, die gegen die Führungsreform von Ilie Bolojan kämpfen.

- 28. Juni
PNL-Rebellen in Rumänien ziehen gegen Parteitagsbeschlüsse vor Gericht – Führung wirft ihnen 'Sabotage' vor
Vier neue Klagen beim Bukarester Tribunal zielen darauf ab, die Beschlüsse des außerordentlichen Parteitags vom 21. Juni auszusetzen und für nichtig zu erklären – eine Eskalation im Flügelkampf, der die wichtigste Mitte-rechts-Kraft schwächen könnte.

- 23. Juni
Rumäniens PNL beginnt mit dem Ausschluss von Mitgliedern, die die gescheiterte Regierung Veștea unterstützt haben
Die National-Liberale Partei Rumäniens (PNL) trifft sich am 23. Juni, um den Ausschluss von bis zu 21 Abgeordneten und lokalen Führungskräften zu formalisieren, die gegen die Parteilinie verstoßen und für die Einsetzung des Kabinetts von Adrian Veștea gestimmt haben. Die Regierung wurde im Parlament abgelehnt und verfehlte die erforderliche Mehrheit.

- 22. Juni
Rumäniens designierter Ministerpräsident Veștea ernennt Florin Zaharia zum EU-Fondsminister und warnt vor Verzögerungen beim PNRR
Rumäniens designierter Ministerpräsident Adrian Veștea hat Florin Zaharia als seinen Kandidaten für das Ministerium für Investitionen und europäische Projekte bekannt gegeben und davor gewarnt, dass Verzögerungen beim Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) den Haushalt unter Druck setzen könnten.

- 21. Juni
Lucian Bode weigert sich zurückzutreten, nachdem der PNL-Parteitag den Rückzug von fünf führenden Mitgliedern fordert
Der frühere PNL-Generalsekretär Lucian Bode hat sich am Sonntag geweigert, nach dem Parteitagsbeschluss, der ihn und vier weitere führende Mitglieder zum Rücktritt aufforderte, zurückzutreten. Der Beschluss wirft ihm die Verantwortung für die prekäre finanzielle Lage der Partei vor. Bode bezeichnete das Ultimatum als Bestrafung kritischer Stimmen und betonte, sämtliche Wahlkampfausgaben im Jahr 2024 seien transparent und von den Behörden genehmigt gewesen.
