Das schwedische Parlament hat am Montag ein Gesetz für „gutes Benehmen“ verabschiedet, das es den Behörden ermöglicht, Aufenthaltstitel auf Basis vager Kriterien wie unbezahlter Schulden, Schwarzarbeit oder Verbindungen zu extremistischen Organisationen zu widerrufen. Dies geschieht im Vorfeld der Wahlen im September. Zudem wurde knapp ein umstrittenes „Petz-Gesetz“ verabschiedet, das Mitarbeiter im öffentlichen Dienst zur Meldung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus verpflichtet.