Astronomiebegeisterte bereiten sich auf ein außergewöhnliches Spektakel vor, das am Samstag, dem 28. Februar 2026, seinen Höhepunkt erreichen wird. Am Nachthimmel wird es zu einer seltenen Ausrichtung von sechs Planeten kommen: Venus, Jupiter, Mars, Saturn, Neptun und Uranus. Dieses Phänomen, umgangssprachlich als Planetenparade bezeichnet, wird bei günstigen atmosphärischen Bedingungen sichtbar sein und eine einzigartige Gelegenheit bieten, fast das gesamte Sonnensystem gleichzeitig zu beobachten.

Sechs Planeten in einer Linie

An der Konfiguration werden Venus, Jupiter, Mars, Saturn, Neptun und Uranus teilnehmen und eine außergewöhnliche geometrische Anordnung am irdischen Himmel bilden.

Höhepunkt am 28. Februar

Das Phänomen wird am Samstag am besten sichtbar sein, obwohl die Beobachtungsbedingungen während des gesamten letzten Wochenendes des Monats bestehen bleiben.

Optisches Gerät erforderlich

Während die hellsten Planeten mit bloßem Auge sichtbar sind, erfordern Uranus und Neptun die Verwendung eines professionellen Fernglases oder Teleskops.

Am letzten Februarwochenende haben die Bewohner der Erde eine außergewöhnliche Gelegenheit, ein seltenes astronomisches Ereignis zu beobachten. Sechs Planeten unseres Systems – Venus, Jupiter, Mars, Saturn, Neptun und Uranus – werden sich entlang der Ekliptik in einer Linie aufreihen. Die offizielle Bezeichnung für dieses Phänomen ist Planetenkonjunktion, aber in der Populärkultur und den Medien hat sich der Begriff „Planetenparade“ durchgesetzt. Obwohl die Planeten im Weltraum physikalisch keine gerade Linie bilden, scheinen sie aus der Perspektive eines Beobachters auf der Erde auf einem kleinen Himmelsbereich nahe beieinander gruppiert zu sein. Der Begriff „Planetenparade“ ist kein streng wissenschaftlicher Begriff, sondern ein beschreibender Ausdruck, der zur Popularisierung der Astronomie verwendet wird; die letzte so zahlreiche Ausrichtung fand 2024 statt und erregte ähnliches Medieninteresse.Der beste Zeitpunkt, um dieses Spektakel zu bewundern, ist der Samstag, der 28. Februar, kurz nach Sonnenuntergang und in den frühen Morgenstunden. Astronomen betonen, dass nicht alle Objekte mit bloßem Auge sichtbar sein werden. Während Venus und Jupiter, die hellsten Punkte, keine Schwierigkeiten bei der Lokalisierung bereiten werden, erfordert die Sichtung von Neptun und Uranus die Verwendung eines Fernglases oder Teleskops. Ein wichtiges Element der himmlischen Komposition wird der die Planeten begleitende Mond sein, der sich in der Nähe des Jupiter befindet, was weniger erfahrenen Beobachtern die Orientierung am Himmel zusätzlich erleichtern wird. Die Wetterbedingungen werden eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Beobachtung spielen. Experten empfehlen, einen Ort fernab von städtischer Lichtverschmutzung mit freiem Horizont zu finden, insbesondere in westlicher und südwestlicher Richtung. Die Sichtbarkeitsdauer des gesamten Systems wird relativ kurz sein, auf wenige Dutzend Minuten begrenzt, bevor die am tiefsten stehenden Planeten unter der Horizontlinie verschwinden. Die nächste so zahlreiche Planetenparade wird erst in einigen Jahren erwartet, was das kommende Wochenende zu einem prioritären Termin für Astrofotografen und Weltraumenthusiasten macht. „It's a beautiful chance to see almost the entire planetary family in one frame, though it is worth remembering that some require optical aid.” — Dr. Robert MasseyEkliptik die Sichtbarkeit der Planeten wird sich mit der Erdrotation ändern, daher ist eine präzise Planung der Beobachtungssitzung entscheidend.