Die Organisatoren des bevorstehenden Großen Preises von Spanien in Madrid haben die offizielle Trophäe mit dem Namen "Monumental" präsentiert, die den Sieger des Eröffnungsrennens im Jahr 2026 in Empfang nehmen wird. Für den Entwurf der einzigartigen Statuette ist das legendäre italienische Designstudio Pininfarina verantwortlich. Die Auszeichnung bezieht sich in ihrer Form und ihrem Namen direkt auf den spektakulärsten Punkt der neuen Stadtstrecke – die profilierte Kurve mit einer Neigung von bis zu 20 Grad, die zu einer neuen Ikone des weltweiten Rennsports werden soll.
Design von Pininfarina
Das italienische Designstudio schuf eine Trophäe namens Monumental, inspiriert von der schnellsten Kurve der Strecke.
Inspiration durch 20-Grad-Kurve
Die Auszeichnung bezieht sich auf die einzigartige Neigung des Bogens La Monumental, der das Aushängeschild der Strecke in Madrid sein wird.
Ambitionen der spanischen Hauptstadt
Die lokalen Behörden fördern das Rennen als Schlüsselereignis für den Tourismus und einen prestigeträchtigen Imagegewinn.
Die Vorbereitungen für das Debüt Madrids im Formel-1-Kalender treten in die entscheidende Phase ein, wovon die Präsentation der Haupttrophäe des Rennens ein Symbol ist. Der Entwurf wurde dem Turiner Studio Pininfarina anvertraut, das für die Gestaltung der schönsten Ferrari-Modelle bekannt ist. Die Statuette, die den Namen "Monumental" erhielt, ist eine künstlerische Interpretation der Geschwindigkeit und der Kräfte, denen die Fahrer auf der neuen Anlage ausgesetzt sein werden. Die Inspiration für die Designer war ein konkretes Element der Sportinfrastruktur – der geneigte Bogen La Monumental, der von vornherein einer der spektakulärsten Abschnitte im gesamten Grand-Prix-Zyklus sein soll. Diese Konstruktion, die Merkmale moderner Ingenieurskunst und Ästhetik vereint, soll die Dynamik der spanischen Hauptstadt widerspiegeln. Das Studio Pininfarina, das 1930 von Battista Farina gegründet wurde, definiert seit Jahrzehnten die Kanons der Schönheit in der Automobilwelt. Obwohl es hauptsächlich mit Straßenfahrzeugen und Luxusmarken wie Ferrari oder Maserati in Verbindung gebracht wird, engagiert sich das Büro regelmäßig in Projekten an der Schnittstelle von Kunst und Technologie, darunter das Design von Olympischen Fackeln oder modernen Hochgeschwindigkeitszügen. Die Madrider Behörden, angeführt von der Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso und Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida, betonen die Einzigartigkeit des Unterfangens. Den Verantwortlichen zufolge wird Madrid die einzige große europäische Hauptstadt mit einer Stadtstrecke von so fortschrittlicher Charakteristik sein, was Tausende von Touristen anziehen und die Marke der Stadt auf internationaler Ebene stärken soll. Die Trophäe, aus hochwertigem Aluminium gefertigt, vereint die Leichtigkeit der Konstruktion mit der Kraft der Rennmaschine. Die spiralförmige Gestalt der Auszeichnung soll nicht nur die Form der Strecke symbolisieren, sondern auch die kontinuierliche Entwicklung und Ambitionen der Metropole, die nach Jahren der Bemühungen das Recht zur Ausrichtung eines Formel-1-Rennens auf Kosten Barcelonas zurückgewonnen hat. „Cuando uno viene al Gran Premio de F1, lo mejor que viene después es el propio Madrid.” (Wenn man zum Formel-1-Grand-Prix kommt, ist das Beste, was danach kommt, Madrid selbst.) — Isabel Díaz Ayuso Aus technischer Sicht steht die Strecke in Madrid derzeit unter strenger Aufsicht der FIA-Ingenieure, und bis zum ersten Start bleiben nur noch wenige Monate intensiver Arbeit. Die Kurve La Monumental, von der die Trophäe ihren Namen hat, wurde mit Blick auf Höchstgeschwindigkeiten von über 300 km/h bei erheblicher Fahrbahnneigung entworfen, was die Teams zu spezifischen Einstellungen von Fahrwerk und Aerodynamik zwingen wird. Die Vorstellung der Pininfarina-Trophäe ist Teil einer breiten Marketingstrategie, die zeigen soll, dass der Grand Prix in der spanischen Hauptstadt ein Premium-Event sein wird, das sportlichen Wettkampf mit Design und Lebensstil der höchsten Klasse verbindet. Spezifikation der Kurve La Monumental vs. Standard: Neigung (Banking): 0-3 Grad (Standard) → 20 Grad; Durchfahrtsgeschwindigkeit: Durchschnittlich → Hoch (über 300 km/h)
Mentioned People
- Isabel Díaz Ayuso — Präsidentin der Autonomen Gemeinschaft Madrid, die das Event als großen Erfolg der Region bewirbt.
- José Luis Martínez-Almeida — Bürgermeister von Madrid, der die Einzigartigkeit der Stadt als Gastgeber der Formel 1 hervorhebt.