Laut einem neuen Bericht des Committee to Protect Journalists wurden Dutzende palästinensische Medienschaffende systematisch in israelischen Haftzentren gefoltert, nachdem die Hamas am 7. Oktober 2023 angegriffen hatte. Das Dokument, das auf Zeugenaussagen basiert, beschreibt den Einsatz von Folter, Hunger und sexueller Gewalt, um palästinensische Medien zum Schweigen zu bringen. Die Organisation fordert die sofortige Freilassung der festgehaltenen Journalisten.

Bericht basierend auf Zeugenaussagen

Das Committee to Protect Journalists veröffentlichte ein Dokument, das die Folter von 59 palästinensischen Journalisten beschreibt, die seit Oktober 2023 in israelischen Gefängnissen festgehalten werden.

Systematische Menschenrechtsverletzungen

Der Bericht listet konkrete Misshandlungsmethoden auf, darunter den Einsatz physischer und sexueller Gewalt sowie vorsätzliches Aushungern der Festgenommenen.

Israel hat Vorwürfe nicht kommentiert

Die im Bericht vorgebrachten Vorwürfe haben bisher keine offizielle Antwort oder Stellungnahme der israelischen Behörden erhalten.

Kontext nach Hamas-Angriff

Alle Folterfälle stehen laut Bericht in direktem Zusammenhang mit der Verhaftungswelle nach dem Angriff vom 7. Oktober 2023.

Die amerikanische Nichtregierungsorganisation Committee to Protect Journalists hat einen alarmierenden Bericht über die Behandlung palästinensischer Journalisten in israelischen Haftanstalten veröffentlicht. Das Dokument, betitelt mit dem Zitat eines ehemaligen Gefangenen „Wir kehrten aus der Hölle zurück”, beschreibt detailliert die Erfahrungen von 59 palästinensischen Medienschaffenden, die nach dem 7. Oktober 2023 festgenommen wurden.

Laut den Erkenntnissen der Organisation, die Dutzende ehemalige Gefangene interviewte, wurden systematisch physische und psychische Folter angewendet. Zu den Repressionsmethoden gehörten unter anderem vorsätzliches Aushungern, sexuelle Gewalt und Schläge, alles mit dem Ziel, den palästinensischen Journalismus einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen. Der Bericht weist darauf hin, dass solche Handlungen eine gezielte und organisierte Kampagne darstellen, um die Meinungsfreiheit im Kontext des andauernden Konflikts zu ersticken. „„We returned from hell”” — CPJ-Bericht Der israelisch-palästinensische Konflikt hat seine Wurzeln in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, genauer im Streit um Land und nationale Identität nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches. Ein Schlüsselmoment für die heutigen Spannungen war die Gründung des Staates Israel im Jahr 1948, was zum ersten arabisch-israelischen Krieg und dem bis heute andauernden Streit um Souveränität, Grenzen und die Rechte der Palästinenser führte.Die im Bericht dargestellten Details stellen Israels Einhaltung internationaler Konventionen zur Behandlung von Festgenommenen in Frage, einschließlich der Genfer Konventionen. Die israelischen Behörden haben sich bisher nicht zu den vorgebrachten Vorwürfen geäußert. Das Fehlen einer Reaktion könnte auf mangelnde Möglichkeiten oder den Willen zur Aufklärung der Angelegenheit hindeuten. CPJ fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung aller festgehaltenen Journalisten sowie die Einleitung einer unabhängigen internationalen Untersuchung zu den vorgelegten Beweisen. 59 — palästinensische Journalisten wurden laut Bericht gefoltert Der Bericht weckt ernste Bedenken hinsichtlich der Menschenrechtssituation in der Region und fügt sich in den weiteren Kontext der Spannungen nach dem Hamas-Angriff ein. Internationale Organisationen, einschließlich der UN, könnten gezwungen sein, zu diesen Berichten Stellung zu nehmen. Diese Situation erschwert zusätzlich die ohnehin schon schwierige Lage der Medien, die in palästinensischen Gebieten tätig sind, wo Journalisten seit Jahren unter Konfliktbedingungen und Einschränkungen arbeiten. Linke und liberale Medien betonen den Aspekt der Menschenrechtsverletzungen, weisen auf die Verantwortung Israels als Besatzungsmacht hin und fordern internationale Intervention. | Rechte und konservative Medien stellen solche Berichte oft als einseitige Darstellung dar, die den Kontext der terroristischen Aktivitäten der Hamas auslässt und die Notwendigkeit israelischer Sicherheitsmaßnahmen betont.

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