Das Gericht in Danzig verurteilte den 30-jährigen Daniel M. zu 16 Jahren Freiheitsstrafe wegen versuchten Mordes an einem Taxifahrer. Die Straftat ereignete sich im November 2023, als der Täter eine Fahrt bestellte und dann den 25-jährigen Fahrer mit einem Elektroschocker, Gas und einem Schlagstock überwältigte und ausraubte. Den schwer verletzten Mann ließ er gefesselt im Kofferraum des zurückgelassenen Fahrzeugs im Gebiet von Górek Zachodnich zurück.

Härte des Gerichtsurteils

Das Gericht verhängte eine Strafe von 16 Jahren Freiheitsstrafe für versuchten Mord und stufte die Tat als besonders brutal ein.

Brutalität und Vorgehensweise

Der Täter verwendete einen Elektroschocker, Tränengas und einen Teleskopschlagstock, um das Opfer zu überwältigen, bewusstlos zu schlagen und auszurauben.

Ort und Zeit des Vorfalls

Der Überfall fand am 4. November 2023 gegen 4:00 Uhr in Danzig statt. Das Opfer wurde im Kofferraum eines zurückgelassenen Taxis in Górek Zachodnich gefunden.

Charakterisierung von Täter und Opfer

Der Täter ist der 30-jährige Daniel M., das Opfer ein 25-jähriger Taxifahrer, der schwer verletzt wurde.

Das Bezirksgericht in Danzig verurteilte Daniel M. zu 16 Jahren Freiheitsstrafe wegen versuchten Mordes an einem 25-jährigen Taxifahrer. Die Straftat wurde aufgrund der Vorgehensweise als besonders grausam eingestuft. Der Täter hatte am Abend des 4. November 2023 eine Fahrt bestellt und überwältigte den Fahrer nach der Ankunft mit einem Elektroschocker, Tränengas und einem Teleskopschlagstock. Anschließend raubte er ihn aus und schlug ihn brutal bewusstlos. Den schwer verletzten Mann fesselte er, wickelte ihn mit Klebeband ein und verstaut ihn im Kofferraum seines eigenen Autos, das er zurückließ. Das Opfer wurde dank des Einsatzes der Polizei im Gebiet von Górek Zachodnich in Danzig gefunden. Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten versuchten Mord aus Raubmotiven vor, was das Gericht als vollständig bewiesen ansah. Straftaten gegen Taxifahrer, einschließlich Raubüberfälle, sind seit Jahren Gegenstand polizeilicher Analysen und öffentlicher Debatten im Zusammenhang mit der Sicherheit von Berufen, die Kontakt mit Kunden haben. Das Strafgesetzbuch sieht für versuchten Mord je nach Umständen eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren bis hin zu lebenslanger Haft vor. Das Strafmaß hängt unter anderem vom Grad der sozialen Schädlichkeit der Tat, der Motivation des Täters und den Folgen für das Opfer ab. In der Urteilsbegründung betonte das Gericht die außergewöhnliche Brutalität und Vorsätzlichkeit im Handeln von Daniel M., der sich auf den Überfall vorbereitet hatte, indem er verschiedene Werkzeuge zur Überwältigung mitnahm. Die Tatsache, dass das schwer verletzte Opfer ohne Möglichkeit, Hilfe zu rufen, im geschlossenen Kofferraum zurückgelassen wurde, erhöhte das Risiko seines Todes, was die Bewertung des Verhaltens des Täters als besonders rücksichtslos beeinflusste. Das Urteil ist rechtskräftig, was bedeutet, dass der Verurteilte die Strafe in einer Strafanstalt antreten wird. Das Opfer des Angriffs, das schwere körperliche und psychische Verletzungen erlitten hatte, wurde im Prozess durch einen Bevollmächtigten vertreten. Im polnischen Rechtssystem werden derartige Straftaten von Amts wegen verfolgt, und der Staatsanwalt sammelt im Ermittlungsverfahren Beweise, darunter Zeugenaussagen, Gutachten und Sachbeweise. Die Institution, die die ordnungsgemäße Vollstreckung des Urteils und die Haftbedingungen überwacht, ist Strafvollzugsdienst.

Mentioned People

  • Daniel M. — Zu 16 Jahren Haft wegen versuchten Mordes an einem Taxifahrer in Danzig verurteilt.