Die Parlamentsfraktion der rechtspopulistischen Partei Vox im katalanischen Parlament wurde aufgefordert, 7.600 Euro für zwei Rechnungen für Mahlzeiten mit Alkohol zurückzuzahlen, die Prüfer als nicht aus öffentlichen Zuschüssen finanzierbar einstuften. Die Beträge in Höhe von 2.605 und 5.007 Euro wurden am 18. und 19. Februar 2026 an die Parlamentskasse zurückgezahlt, nachdem der Rechnungshof (Rechnungshof) festgestellt hatte, dass diese Ausgaben nicht als mit der parlamentarischen Tätigkeit vereinbar angesehen werden können. Laut dem Prüfbericht für 2024 enthielten die Rechnungen unter anderem hochprozentigen Alkohol, und die Partei legte keine ausreichende Begründung oder Teilnehmerliste der Treffen vor.

Rückzahlung nach Prüfung

Vox hat dem Katalanischen Parlament insgesamt 7.600 Euro für zwei Rechnungen aus dem Jahr 2024 für Mahlzeiten zurückgezahlt, die der Rechnungshof als nicht aus dem öffentlichen Zuschuss für die Tätigkeit von Parlamentsfraktionen finanzierbar eingestuft hat. Die Rückzahlung erfolgte am 18. und 19. Februar 2026.

Charakter der beanstandeten Ausgaben

Die erste Rechnung über 2.605 Euro betraf ein Arbeitsessen für Abgeordnete und Personal, wobei die Prüfer das Fehlen einer Teilnehmerliste und den Kauf von hochprozentigem Alkohol beanstandeten. Die zweite Rechnung über 5.007 Euro wurde für eine Mahlzeit in Lleida ausgestellt, die der Vorstellung des Parteiprogramms im Agrarsektor dienen sollte.

Position der Partei Vox

Die Partei Vox behauptet, die Rückzahlung sei freiwillig erfolgt und habe möglichen Prüfungsempfehlungen "zuvorgekommen". Es sei lediglich "angedeutet" worden, dass diese Ausgaben als über den Rahmen der parlamentarischen Tätigkeit hinausgehend angesehen werden könnten. Die Partei versicherte, beide Treffen hätten den politischen Zielen der Partei gedient.

Mögliche Konsequenzen

Der endgültige Prüfbericht aus dem Jahr 2024 ebnet den Weg dafür, dass das Parlamentspräsidium von Vox offiziell die Rückzahlung dieser Beträge fordern kann. Dieser Vorfall wirft weitergehende Fragen zur Kontrolle der öffentlichen Ausgaben auf, die von Parlamentsfraktionen in Katalonien finanziert werden.

Die spanische rechtsextreme Partei Vox hat dem katalanischen Parlament 7.600 Euro für Ausgaben für zwei Abendessen zurückgezahlt, die die regionale Prüfbehörde als nicht aus öffentlichen Mitteln für die parlamentarische Tätigkeit finanzierbar eingestuft hat. Die Rückzahlung erfolgte am 18. und 19. Februar 2026, nachdem der Rechnungshof des Katalanischen Parlaments (Katalanischen Parlaments) in seinem Bericht für 2024 zwei konkrete Rechnungen als nicht den zulässigen Zuschusszwecken entsprechend bezeichnet hatte. Die erste Rechnung über 2.605 Euro betraf ein angebliches "Arbeitsessen" für Abgeordnete und Personal, wobei die Prüfer das Fehlen einer detaillierten Teilnehmerliste und die Berücksichtigung von hochprozentigem Alkohol auf der Rechnung hervorhoben. Die zweite Rechnung über 5.007 Euro wurde für eine Mahlzeit in der Stadt Lleida ausgestellt, die nach Angaben der Partei der Vorstellung des Vox-Programms in Agrarfragen dienen sollte. Vox versuchte in einer offiziellen Mitteilung, die Rückzahlung als freiwillige und vorausschauende Geste darzustellen, indem es behauptete, der Rechnungshof habe lediglich "angedeutet", dass diese Kosten als über die Tätigkeit der Parlamentsfraktion hinausgehend angesehen werden könnten. Die Partei behauptet, beide Veranstaltungen seien mit ihrer politischen Arbeit verbunden gewesen. Der endgültige Prüfbericht stellt jedoch fest, dass diese Ausgaben "keinen Platz im Rahmen der parlamentarischen Tätigkeit haben" und Vox keine ausreichenden Erklärungen zum Zweck der Treffen oder zur Identität der Teilnehmer geliefert habe. Der Bericht bildet die Grundlage für das Parlamentspräsidium, formell die Rückzahlung des Geldes zu fordern. Dieser Vorfall wirft ein Licht auf die breitere Praxis der Abrechnung von Ausgaben durch Parlamentsfraktionen in Katalonien, die aus öffentlichen Zuschüssen finanziert werden. Gemäß den Vorschriften sind Parteien verpflichtet, Ausgaben aus diesen Mitteln detailliert zu begründen. Der Vorfall mit Vox ist einer von mehreren Fällen, über die Medien berichten, in denen Prüfer die Transparenz der Ausgaben politischer Parteien in Frage stellen. Das System zur Finanzierung von Parlamentsfraktionen in den spanischen Autonomen Gemeinschaften geht auf die Organgesetze der 1980er Jahre zurück, die Parteien, die in regionalen Parlamenten vertreten sind, Mittel für ihre gesetzgeberische und kontrollierende Tätigkeit sichern sollten.

Mentioned People

  • Ignacio Garriga — Fraktionsvorsitzender von Vox im Katalanischen Parlament und Generalsekretär der Partei Vox auf nationaler Ebene