Die Behörden von Madrid haben die Abberufung von Pablo Enrique Rodríguez von der Position des Generaldirektors der Stadtpolizei bekannt gegeben. Diese Entscheidung beendet seine siebenjährige Amtszeit, die in letzter Zeit von zahlreichen Kontroversen geprägt war. Zu den schwerwiegendsten Vorwürfen zählen ein Verkehrsunfall und Unregelmäßigkeiten bei der Durchführung von Aufnahmeprüfungen für den Dienst. Zum neuen Chef der Hauptstadtformation wurde Antonio Domingo Ayuso ernannt, ein erfahrener Straßen- und Brückenbauingenieur.

Entlassung des Polizeichefs

Der Bürgermeister von Madrid hat Pablo Enrique Rodríguez nach siebenjähriger Amtszeit als Generaldirektor der Formation abberufen.

Gründe für die Abberufung

Hauptgrund sind Skandale bezüglich der Überfahrung eines Kindes sowie Vorwürfe der Manipulation von Aufnahmeprüfungen für die Polizei.

Neuer Direktor

An der Spitze der Dienste steht der 66-jährige Antonio Domingo Ayuso, ein Ingenieur mit großem Wissen über Krisenmanagement.

Die Behörden der spanischen Hauptstadt haben eine radikale Entscheidung getroffen, die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Generaldirektor der Stadtpolizei zu beenden. Pablo Enrique Rodríguez hatte diese Funktion sieben Jahre lang inne, doch eine Reihe von Ereignissen im vergangenen Jahr untergrub schließlich das Vertrauen von Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida. Als entscheidender Auslöser erwies sich ein Vorfall mit einem Beamten, der zur Überfahrung eines Kindes führte, sowie spätere Verdachtsmomente bezüglich Manipulationen bei Ausschreibungen für Polizeiposten. Rodríguez' Rücktritt erfolgte unmittelbar nach seiner Rückkehr aus einem fünfjährigen Krankenstand, was in den Hinterzimmern des Madrider Rathauses als Vorbote einer unvermeidlichen Entlassung gewertet wurde. Die Sprecherin der Stadtverwaltung und Vizebürgermeisterin, Inmaculada Sanz, bezeichnete diesen Wechsel offiziell als „Beginn einer neuen Phase“ im Funktionieren der Formation. Neuer Leiter wurde Antonio Domingo Ayuso, ein 66-jähriger Ingenieur, der seit Jahren mit der Madrider Verwaltung verbunden ist. Obwohl Ayuso über breite Erfahrung in der Koordinierung von Rettungsdiensten und Krisenaufgaben verfügt, löst die Ernennung einer Person ohne polizeilichen Hintergrund bei den Gewerkschaften der Beamten gewisse Besorgnis aus. Experten weisen darauf hin, dass der neue Direktor vor der schwierigen Aufgabe steht, die Moral innerhalb des siebentausendköpfigen Polizeikorps wiederherzustellen und das angeschlagene Image der Institution in den Augen der Madrider Bevölkerung zu rehabilitieren. Die Stadtpolizei in Madrid ist die größte lokale Formation in Spanien, deren Traditionen auf die städtischen Wachen des 19. Jahrhunderts zurückgehen. In den letzten Jahrzehnten hat sie sich zu einer modernen Formation entwickelt, die neben dem Straßenverkehr auch Kriminalprävention und öffentliche Ordnung übernimmt. Die Opposition im Stadtrat von Madrid kritisiert den Zeitpunkt der Entlassungsbekanntgabe und deutet an, dass die Behörden die Entscheidung trotz offensichtlicher Beweise für eine Managementkrise viel zu lange hinausgezögert hätten. Es wird betont, dass Rodríguez beschuldigt wurde, Prüfungen manipuliert zu haben (sogenannte oposiciones), was im spanischen öffentlichen Dienst als schwerwiegender ethischer Verstoß gilt. Trotz des Wechsels an der Spitze muss sich die Madrider Polizei nun mit laufenden Untersuchungsverfahren auseinandersetzen, die einen Schatten auf die Rekrutierungsprozesse der letzten zwei Jahre werfen. „Diese Entscheidung entspricht dem Bedarf, die Strukturen zu erneuern und den Maßnahmen der Stadtpolizei angesichts der bevorstehenden Sicherheitsherausforderungen der Stadt neuen Schwung zu verleihen.” — Inma Sanz 7 lat — Amtszeit des abberufenen Generaldirektors der Polizei Zeitleiste des Falls von Direktor Rodríguez: Juni 2019 — Amtsantritt; Februar 2025 — Skandal mit Überfahrung; September 2025 — Krankenstand; 19. Februar 2026 — Offizielle Entlassung Linke Medien betonen mangelnde Transparenz des Rathauses und die zu späte Reaktion auf Korruption in der Polizei. | Konservative Medien heben den Professionalismus des neuen Kandidaten hervor und konzentrieren sich auf die Notwendigkeit der Reorganisation der Dienste.

Mentioned People

  • Pablo Enrique Rodríguez — Abberufener Generaldirektor der Stadtpolizei in Madrid.
  • José Luis Martínez-Almeida — Bürgermeister von Madrid, der die Personalentscheidung in der Polizei traf.
  • Inma Sanz — Vizebürgermeisterin von Madrid und Delegierte für Sicherheit und Notfallsituationen.