Das Unternehmen AgileBits, Eigentümer des beliebten Passwort-Managers 1Password, hat die erste Preisänderung seit vielen Jahren für seine Dienste angekündigt. Ab dem 27. März 2026 zahlen Einzel- und Familiennutzer einen Dollar mehr pro Monat. Diese Entscheidung, die mit der dynamischen Entwicklung der Plattform und der Einführung neuer Sicherheitstechnologien begründet wird, zwingt viele Kunden, die Rentabilität des Dienstes im Vergleich zu kostenlosen oder günstigeren Konkurrenzlösungen wie Bitwarden oder KeePass neu zu bewerten.

Preiserhöhung um einen Dollar monatlich

Einzel- und Familienpläne verteuern sich ab dem 27. März 2026 auf jeweils 3,99 USD und 5,99 USD.

Investitionen in neue Technologien

Das Unternehmen begründet die Preiserhöhung mit den Entwicklungskosten für Funktionen wie Passkey-Unterstützung und Identitätsschutz.

Alternativen für Nutzer

Experten weisen auf günstigere oder kostenlose Konkurrenzlösungen hin, darunter Bitwarden sowie systemeigene Tools.

Die Plattform 1Password, die als einer der Marktführer unter den Passwort-Managern gilt, hat offiziell eine Änderung ihrer Preispolitik bestätigt. Ab Ende März steigt das Einzelabonnement von 2,99 USD auf 3,99 USD monatlich, während das Familienpaket – das die Nutzung des Dienstes durch fünf Personen ermöglicht – mit 5,99 USD statt bisher 4,99 USD bewertet wird. Auf Jahressicht bedeutet dies Ausgaben in Höhe von 48 Dollar für einen einzelnen Nutzer. Vertreter des Unternehmens erklären, dass die Tarifanpassung durch erhebliche Investitionen in die Infrastruktur und die Einführung moderner Standards wie Passkeys bedingt ist. „While 1Password has grown substantially in value and capability, our pricing has remained largely unchanged for many years.” (Während 1Password erheblich an Wert und Funktionsumfang gewachsen ist, ist unsere Preisgestaltung seit vielen Jahren weitgehend unverändert geblieben.) — 1Password Der Markt für Software im Abonnementmodell (SaaS) durchläuft seit einigen Jahren eine Phase der systematischen Monetarisierung der Nutzerbasis, was im Bereich der Cybersicherheit nach Fusionen großer Player und steigenden Kosten für die Wartung der Cloud-Infrastruktur zunimmt. Obwohl die Erhöhung um einen Dollar auf den ersten Blick gering erscheinen mag, verteuert sich der Einzelplan prozentual um über 33 Prozent. Diese Situation hat eine lebhafte Diskussion unter Experten für Cybersicherheit ausgelöst, die auf bestehende Alternativen hinweisen. Zu den am häufigsten genannten Optionen gehören Bitwarden, das einen kostenlosen Plan mit vielen Kernfunktionen anbietet, sowie Proton Pass. Es ist jedoch erwähnenswert, dass 1Password dank einer intuitiven Benutzeroberfläche und hohen Sicherheitsstandards eine hohe Kundenloyalität aufrechterhält, was für viele Menschen immer noch den höheren Abonnementpreis aufwiegt. Personen mit aktiven Abonnements können die aktuellen Tarife bis zum ersten Abrechnungszyklus nach dem 26. März 2026 beibehalten. Änderungen der monatlichen 1Password-Tarife (USD): Einzelplan: 2,99 → 3,99; Familienplan: 4,99 → 5,99 Analysen des 1Password-Verkehrs deuten auf eine Änderung der Geschäftsstrategie des Unternehmens hin, das sein Angebot zunehmend stärker auf den Unternehmenssektor ausrichtet. Die Fokussierung auf B2B-Lösungen ermöglicht stabilere Einnahmen, doch Preiserhöhungen für Privatkunden könnten die Marktposition im Massenmarkt schwächen. Experten raten Nutzern, die mit den neuen Tarifen unzufrieden sind, zu erwägen, das Abonnement noch vor Inkrafttreten der Änderungen im Voraus für ein Jahr zu bezahlen, was die Erhöhung um weitere zwölf Monate verschieben würde. Angesichts des wachsenden Wettbewerbs durch kostenlose, in die Betriebssysteme von Apple und Google integrierte Tools müssen kostenpflichtige Passwort-Manager ständig ihren funktionalen Mehrwert unter Beweis stellen.