Die Einwohner Hamburgs müssen sich auf erhebliche Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat Warnstreiks angekündigt, die zwei zentrale Verkehrsunternehmen betreffen: die Hamburger Hochbahn und die VHH. Die für Dienstag und Mittwoch geplante Protestaktion wird zur vollständigen Einstellung vieler Linien und zu wesentlichen Einschränkungen auf den übrigen Strecken in der Stadt und den angrenzenden Kreisen Schleswig-Holsteins führen.
Massenhafte Ausfälle von Fahrten
Sogar 37 Buslinien in Hamburg werden vollständig vom Verkehr genommen, was Tausende Fahrgäste am Dienstag treffen wird.
Soziale Forderungen der Gewerkschaft
Die Gewerkschaft Verdi fordert Lohnerhöhungen sowie spezielle Mietzuschüsse für Auszubildende angesichts der Teuerung.
Beeinträchtigungen in der Region
Der Protest betrifft die Unternehmen Hochbahn und VHH und beeinflusst den Verkehr in Hamburg und Schleswig-Holstein.
Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg und Umgebung sehen sich mit erheblichem Chaos konfrontiert. Die Gewerkschaft Verdi hat einen Warnstreik ausgerufen, der die Grundlagen der städtischen Mobilität trifft. Der Hauptschlag erfolgt am Dienstag, wenn ab 3:00 Uhr morgens für 24 Stunden ein Großteil der Fahrzeuge der Hamburger Hochbahn nicht ausrücken wird. Laut offiziellen Mitteilungen des Unternehmens werden 37 von 112 Buslinien vollständig eingestellt. Die übrigen Linien werden nur eingeschränkt bedient, was Fahrgäste zur Nutzung alternativer Verkehrsmittel oder der U-Bahn zwingt, die von den Streiks nicht betroffen ist. Ursache sind anhaltende Tarifkonflikte. Die Gewerkschaft fordert nicht nur höhere Löhne, sondern auch spezifische Zulagen wie eine Mietbeihilfe für Auszubildende. Die Situation wird dadurch verschärft, dass der Protest auch das Unternehmen VHH (Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein) erfasst, das die östlichen Stadtteile der Metropole und angrenzende Teile des Landes Schleswig-Holstein bedient. Bei diesem Unternehmen werden die größten Beeinträchtigungen für Mittwoch erwartet. Die Unternehmensleitungen beider Betriebe warnen, dass trotz Bemühungen um einen Minimalfahrplan Pünktlichkeit und Verfügbarkeit der Verbindungen stark beeinträchtigt sein werden. Hamburg besitzt eines der ältesten U-Bahn-Systeme Europas (eröffnet 1912), doch das Busnetz ist das Schlüsselelement, das Fahrgäste aus den Außenbezirken zu den Hauptumsteigeknoten bringt.„Wir fordern angemessene Löhne und Unterstützung für junge Beschäftigte, die sich mit den derzeitigen Sätzen in Hamburg nicht über Wasser halten können.” — Ein Vertreter der Gewerkschaft VerdiUmfang der Beeinträchtigungen bei der Hamburger Hochbahn: Alle Linien: 112, Eingestellte Linien: 37, Eingeschränkte Linien: 75Zeitplan der Protestaktion: 16. Februar — Streikankündigung; 17. Februar, 03:00 — Streikbeginn bei der Hochbahn; 18. Februar — Protest bei der VHHLiberale Medien legen den Fokus auf das Recht der Arbeitnehmer, für ein würdiges Leben in der teuren Stadt zu kämpfen, und auf die Berechtigung der sozialen Forderungen. | Konservative Portale betonen die wirtschaftlichen Verluste und die Lähmung des Lebens Tausender Bürger und kritisieren die Druckmittel der Gewerkschaft.