Am Montagmorgen ereignete sich im Schweizer Kanton Wallis ein schwerer Bahnunfall. Ein Regionalzug, in dem sich fast 30 Personen befanden, entgleiste in der Nähe von Goppenstein. Ursache des Vorfalls war eine Schneelawine, die die Gleise blockierte, kurz bevor der Zug eintraf. Rettungskräfte bestätigten, dass bei dem Vorfall fünf Personen verletzt wurden, von denen eine ins Krankenhaus in Sion transportiert werden musste.
Lawine als Unfallursache
Schneemassen blockierten die Eisenbahngleise im Bereich Goppenstein, was zur Entgleisung eines Regionalzuges gegen 7:00 Uhr führte.
Bilanz der Verletzten
Bei dem Vorfall wurden fünf Personen verletzt. Eine Person wurde ins Krankenhaus in Sion eingeliefert, den anderen wurde vor Ort geholfen.
Unterbrechung des Zugverkehrs
Die Eisenbahnstrecke zwischen Goppenstein und Brig wurde gesperrt. Die Behinderungen sollen mindestens bis zum Morgen des 17. Februar andauern.
Der Vorfall ereignete sich am Montag, 16. Februar 2026, gegen 7:00 Uhr morgens auf der malerischen, aber anspruchsvollen Strecke zwischen Goppenstein und Hohtenn. Ein Regionalexpress des Bahnunternehmens BLS prallte im Bereich Stockgraben auf eine durch eine Lawine verursachte Schneeverwehung. Durch den Aufprall entgleisten mehrere Wagen. Erste Meldungen gingen von bis zu 80 Passagieren aus, doch endgültige Polizeiberichte korrigierten die Zahl auf 29 Personen. Die Rettungsaktion wurde unter schwierigen winterlichen Bedingungen mit Spezialgerät durchgeführt. Rettungsteams erreichten schnell den Unfallort und evakuierten alle Passagiere. Fünf Personen wurden verletzt; vier von ihnen wurden vor Ort versorgt, während eine Person mit schwereren Verletzungen in eine medizinische Einrichtung gebracht wurde. SBB meldete eine sofortige Einstellung des Verkehrs auf der Linie Frutigen-Brig. Es wird erwartet, dass die Behinderungen mindestens bis Dienstagmorgen andauern, da nicht nur die Wrackteile entfernt, sondern auch die Hänge vor weiteren Schneerutschen gesichert werden müssen. Die Schweizer Alpen sind regelmäßig von Lawinengefahr betroffen, was in der Vergangenheit zu verschärften Bauvorschriften für Schneeschutzgalerien führte. Der folgenschwerste Lawinenwinter im Jahr 1951 zwang zur Einrichtung eines modernen Schneeüberwachungssystems im ganzen Land. Die lokale Polizei des Kantons Wallis führt derzeit eine detaillierte Untersuchung durch, um zu klären, ob die Warnsysteme ordnungsgemäß funktionierten. Experten weisen darauf hin, dass starke Schneefälle in den letzten Tagen die Gefahrenstufe in der Region deutlich erhöht haben. Passagiere, die nicht verletzt wurden, wurden mit Ersatztransporten zu den nächsten Stationen gebracht. Die Lage vor Ort ist unter Kontrolle, und die Priorität der Einsatzkräfte liegt nun auf der Wiederherstellung der Durchgängigkeit dieser strategischen Bahnstrecke, die den Norden mit dem Süden der Alpen verbindet. „Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich 29 Personen im Zug. Fünf Personen wurden verletzt, davon musste eine ins Krankenhaus eingeliefert werden.” — Polizeisprecher des Kantons Wallis Ablauf der Katastrophe in den Alpen: 16. Februar, 06:12 — Zugabfahrt; 16. Februar, 07:00 — Entgleisung; 16. Februar, 08:30 — Rettungsaktion; 17. Februar, 04:00 — Geplante Freigabe Liberale Medien legen Wert auf die effiziente Rettungsaktion und betonen die Notwendigkeit von Investitionen in Infrastruktur zum Schutz vor den Folgen des Klimawandels. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Sicherheit der Passagiere und stellen Fragen zur Wirksamkeit der Lawinenwarnsysteme.