In den französischen Alpen kam es am Dienstag zu einer Reihe dramatischer Ereignisse, die durch Lawinenabgänge ausgelöst wurden. Bei zwei getrennten Unfällen kamen drei Menschen ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Unter den Todesopfern befinden sich ein polnischer Staatsbürger sowie ein Brite polnischer Abstammung. Die örtlichen Rettungsdienste mussten Teile der Einsätze aufgrund extrem gefährlicher Wetterbedingungen und des Risikos weiterer Schneemassenabgänge abbrechen.
Tod von drei Personen
Bei den Unfällen kamen ein Pole, ein Pole mit britischem Pass und ein dritter Tourist ums Leben; zwei Opfer waren über 30 Jahre alt.
Gefährliche Abfahrt abseits der Piste
Eine Gruppe von fünf Skifahrern fuhr im gesperrten Sektor La Cote Fine ab, was direkt zum Mitreißen durch Schnee führte.
Rettungseinsatz abgebrochen
In Savoie wurden die Einsätze der Dienste aufgrund schlechter Wetterbedingungen unterbrochen; dort wurden vier Personen verletzt.
Dramatische Ereignisse spielten sich am Dienstag im Südosten Frankreichs ab. Der erste tragische Vorfall ereignete sich im Département Hautes-Alpes, in der Gegend von La Grave. Eine Gruppe von fünf Skifahrern, die sich abseits der markierten Pisten im Sektor La Cote Fine bewegte, wurde von Schneemassen mitgerissen. Hochgebirgsretter fanden zwei Personen mit Herz-Kreislauf-Stillstand. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen konnten die Leben der beiden Männer über 30 nicht gerettet werden. Unter den Opfern wurden ein Pole und ein Brite polnischer Abstammung identifiziert. Gleichzeitig ging in Savoie, in der Ortschaft Valloire, eine gewaltige Lawine mit einer Breite von etwa 300 Metern ab. Die Naturgewalt fegte über eine Straße und einen Fußweg hinweg und riss weitere Personen mit. In dieser Region kam ein Tourist ums Leben, vier Personen wurden verletzt. Wie die Präfektur von Savoie mitteilte, musste der Rettungseinsatz in diesem Gebiet aufgrund einer plötzlichen Wetterverschlechterung vorübergehend unterbrochen werden. Statistiken zeigen, dass die französischen Alpen zu den riskantesten Skiregionen Europas gehören; in der Wintersaison 2021/2022 wurden dort mehrere Dutzend Todesfälle durch Lawinen verzeichnet. Die Staatsanwaltschaft in Gap hat eine Untersuchung zur Aufklärung der genauen Umstände des Unfalls in La Grave eingeleitet. Die Behörden warnen vor extrem schwierigen Bedingungen in höheren Lagen. Sie weisen darauf hin, dass Freeriden bei der derzeitigen Lawinengefahr mit einem enormen Risiko verbunden ist. „Die Opfer wurden mit Herz-Kreislauf- und Atemstillstand aufgefunden, nachdem sie von einer Lawine im Sektor Côte Fine mitgerissen worden waren.” — Staatsanwalt in Gap Es wird erwartet, dass die Gefahrenstufe in der Region in den kommenden Tagen hoch bleiben wird. 300 Meter — breit war die Lawine in Valloire Liberale Medien legen größeren Wert auf mangelnde Ausbildung der Skifahrer und die Notwendigkeit einer Verschärfung der Tourismusvorschriften. | Konservative Redaktionen konzentrieren sich auf den Heldenmut der Retter und die persönliche Dimension der Tragödie für die Opfer und ihre Familien.