Am Montagmorgen ereignete sich im schweizerischen Kanton Wallis ein schwerer Bahnunfall. Ein Regionalzug mit etwa 80 Passagieren entgleiste infolge eines Lawinenabgangs. Die Rettungskräfte bestätigten, dass fünf Personen verletzt wurden. Der Vorfall führte zu einem Verkehrschaos in der Alpenregion, und die Behörden erhöhten die Lawinenwarnstufe angesichts extremer Schneefälle auf die höchste Stufe.

Unfall eines Regionalzuges

Ein Personenzug auf der Relation Goppenstein-Hohtenn entgleiste nach einem Schneelawinenabgang am Montagmorgen.

Bilanz der Verletzten

Bei dem Ereignis wurden 5 Personen verletzt von etwa 80 Passagieren, die zum Zeitpunkt des Unfalls im Zug unterwegs waren.

Extreme Wettergefahr

Die Behörden haben die höchste, 5. Lawinenwarnstufe ausgerufen, was die Bewohner von Orsières zur Evakuierung ihrer Häuser zwang.

Verkehrschaos

Der Zugverkehr auf der Strecke nach Brig wurde eingestellt, und wichtige Straßenverbindungen im Kanton Wallis wurden gesperrt.

Am Montag, 16. Februar 2026, gegen 7:00 Uhr morgens verunglückte ein Regionalzug des Verkehrsunternehmens BLS AG auf der Strecke zwischen Goppenstein und Hohtenn. Ursache des Ereignisses war eine Lawine, die direkt auf die Gleise stürzte und die Entgleisung mehrerer Wagen verursachte. An Bord des Zuges befanden sich etwa 80 Passagiere, obwohl erste Meldungen von 30 Personen sprachen. Durch den Aufprall wurden fünf Personen verletzt, von denen eine sofort in ein Krankenhaus transportiert werden musste. Die Rettungsaktion wurde durch die schwierigen Wetterbedingungen und die hohe Seehöhe von 1216 Metern erschwert. Vor Ort wurden acht Bergrettungsteams, Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Die Polizei des Kantons Wallis teilte mit, dass die Passagiere sicher aus dem Unfallgebiet evakuiert wurden. Die Wettersituation in der Region verschlechterte sich rapide, was das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) veranlasste, die Warnstufe auf die höchste, fünfte Stufe anzuheben. Dies ist eine außergewöhnliche Situation, die ein extremes Risiko weiterer Lawinenabgänge bedeutet und die Evakuierung von Einwohnern der Gemeinde Orsières sowie die Sperrung wichtiger Straßen in der Region erforderlich machte. Die Schweiz verfügt über eines der weltweit fortschrittlichsten Lawinenschutzsysteme, das seit dem verheerenden Winter 1951 intensiv ausgebaut wurde, als eine Reihe schwerer Lawinen fast hundert Todesopfer forderte und Tausende Gebäude zerstörte. Der Zugverkehr zwischen Goppenstein und Brig wurde vollständig eingestellt. Vertreter der SBB teilten mit, dass die Behinderungen mindestens bis Dienstag andauern werden, bis die Gleise geräumt und auf ihre strukturelle Sicherheit überprüft sind. Experten warnen, dass die plötzliche Erwärmung in Verbindung mit intensiven Neuschneefällen eine instabile Schicht gebildet hat, die weitere kritische Infrastrukturobjekte in den Schweizer Alpen gefährden könnte. 5. Stufe — Lawinengefahr wurde im Kanton Wallis eingeführt Ablauf der Katastrophe und Rettungsmaßnahmen: 16. Februar, 07:00 — Entgleisung des Zuges; 16. Februar, 08:30 — Rettungsaktion; 17. Februar, 10:00 — Alarm höchster Stufe