Eine ernste Krise in den Beziehungen zwischen Wisła Kraków und Śląsk Wrocław nach der Entscheidung, keine Auswärtsfans zum bevorstehenden Spiel zuzulassen. Die Verantwortlichen der "Weißen Stern" kündigten an, eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten, und fordern drastische sportliche Sanktionen, einschließlich Punktabzug für den Rivalen. Unterdessen durchbrach Ruch Chorzów auf dem Platz eine Negativserie und besiegte Stal Rzeszów in Unterzahl, was die Tabelle der ersten Liga erheblich beeinflusst.

Wisła geht zur Staatsanwaltschaft

Der Krakauer Verein kündigte rechtliche Schritte gegen Śląsk Wrocław im Zusammenhang mit dem Auswärtsverbot für Fans des Weißen Sterns an.

Forderung nach Minuspunkten

Wisła fordert vom PZPN strenge sportliche Strafen für Śląsk, einschließlich Punktabzug und Schließung des Stadions in Wrocław.

Sieg von Ruch mit zehn Mann

Die Chorzower besiegten Stal Rzeszów 1:0 trotz einer roten Karte für einen Debütanten und verzeichneten damit ihren ersten Sieg im Frühjahr.

Der Konflikt zwischen Wisła Kraków und Śląsk Wrocław hat die Form eines offenen institutionellen Krieges angenommen, nachdem der Verein aus Niederschlesien offiziell die Aufnahme einer organisierten Fangruppe aus Krakau verweigert hat. Diese Entscheidung, die mit allgemeinen Sicherheitsbedenken begründet wurde, stieß auf eine beispiellose Reaktion von Präsident Jarosław Królewski. Wisła Kraków plant, eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten, mit der Begründung, dass die Maßnahmen von Śląsk Merkmale von Diskriminierung und rechtswidriger Einschränkung des Zugangs zu Massenveranstaltungen tragen. Der Verein aus Krakau fordert von den Disziplinargremien des PZPN die Verhängung von Minuspunkten gegen WKS und die Schließung ihres Stadions. In einer Geste ironischen Protests kündigte Wisła auch eine ungewöhnliche Unterstützungsaktion für den Krakauer Zoo an, die im Kontrast zur angeblichen Bedrohung stehen soll, die ihre Fans darstellen. Gemäß der PZPN-Verordnung ist der gastgebende Verein verpflichtet, den Auswärtsfans mindestens 5 Prozent der Plätze im Stadion zur Verfügung zu stellen. Diese Vorschrift wird regelmäßig von Vereinen umgangen, die sich auf Polizeigutachten oder infrastrukturelle Mängel berufen, was seit Jahren Kontroversen in der polnischen Fußballszene auslöst. Parallel zu den außersportlichen Spannungen kam es in Rzeszów zu einem spannenden Ligaduell. Ruch Chorzów beendete eine Serie von sieglosen Spielen und besiegte den heimischen Verein Stal mit 1:0. Der Erfolg der Schlesier ist bemerkenswert, da sie ihn mit zehn Spielern erzielten, nachdem ein Debütant in den Farben der "Blauen" eine rote Karte gesehen hatte. Stal Rzeszów schaffte es trotz Initiative und zahlenmäßiger Überlegenheit während eines Großteils der Partie nicht, die Abwehr der Gäste zu überwinden. Dieser Sieg verschafft Ruch etwas Luft im Kampf um die Aufstiegsplay-offs, während Stal in den nächsten Spieltagen seine Form finden muss. Die Fans von Wisła blicken ihrerseits mit Sorge auf das Aufeinandertreffen mit Znicz Pruszków, bei dem ihre Mannschaft ohne den verletzten Kacper Duda antreten wird. „Czujemy się oburzeni i nie pozwolimy na takie traktowanie naszych fanów. Skierujemy sprawę do prokuratury i będziemy żądać ujemnych punktów dla Śląska Wrocław.” — Präsident von Wisła Kraków, Initiator der rechtlichen Schritte gegen Śląsk Wrocław.

Perspektywy mediów: Medien, die Wisła wohlgesinnt sind, betonen die Verstöße gegen die PZPN-Verordnungen und die Solidarität der Fans im Kampf gegen die systematische Ausgrenzung von Anhängern aus Krakau. Kommentatoren, die mit Śląsk verbunden sind, betonen die Priorität der Sicherheit und die Autonomie des Vereins im Risikomanagement in seiner eigenen Arena.

Mentioned People

  • Jarosław Królewski — Präsident von Wisła Kraków, Initiator der rechtlichen Schritte gegen Śląsk Wrocław.
  • Mariusz Jop — Trainer von Wisła Kraków, der sich zur Siegesserie der Mannschaft äußerte.