Das regionale Ärztekollegium der Pädiater in Kastilien-La Mancha hat von den Behörden die Absage eines für das Wochenende geplanten Kongresses in Ciudad Real gefordert, der angeblich grundlos Impfungen mit Autismus in Verbindung bringt. Laut spanischen Medien sollen auf der Rednerliste des Events Ärzte stehen, denen die Berufserlaubnis entzogen wurde. Trotz des Protests der medizinischen Gemeinschaft und Warnungen der lokalen Behörden vor der Verbreitung von Desinformation behaupten die Organisatoren, dass die Konferenz wie geplant stattfinden wird, allerdings unter verstärkter Aufsicht.

Protest der Ärzteschaft

Das Ärztekollegium der Pädiater der Region Kastilien-La Mancha hat einen formellen Appell an die lokalen Behörden von Ciudad Real zur Absage des Kongresses gerichtet. Die Ärzte betonen, dass die Veranstaltung durch den Verweis auf einen angeblichen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus gefährliche und wissenschaftlich widerlegte Thesen verbreitet und damit die öffentliche Gesundheit gefährdet.

Kontroverse Redner

Spanische Medien berichten, dass sich unter den Rednern des Kongresses Ärzte befinden sollen, denen die Berufserlaubnis wegen der Verbreitung falscher Informationen über Impfstoffe entzogen wurde. Ihre Teilnahme an der Veranstaltung weckt zusätzliche Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit und der Ziele der Konferenz.

Veranstaltung trotz Protesten

Trotz offizieller Proteste und Aufrufe zur Absage haben die Organisatoren des Kongresses angekündigt, dass die Veranstaltung wie geplant stattfinden wird. Die lokalen Behörden warnten jedoch vor der Verbreitung von Desinformation und kündigten eine verstärkte Überwachung des Konferenzverlaufs an.

Kampf gegen Desinformation

Der Fall des Kongresses in Ciudad Real ist zu einem lokalen Beispiel des breiteren Phänomens des Kampfes gegen Anti-Impf-Bewegungen geworden. Spanische medizinische und kommunale Behörden betonen die Notwendigkeit, pseudowissenschaftlichen Theorien entgegenzuwirken, die zu einem Rückgang der Impfquote führen können.

Spanische Pädiater aus der Region Kastilien-La Mancha haben die dringende Absage eines für das kommende Wochenende geplanten Kongresses in der Stadt Ciudad Real gefordert. Das Ereignis soll laut Medienberichten die unwahre These eines Zusammenhangs zwischen Schutzimpfungen und dem Auftreten von Autismus verbreiten, was die medizinische Gemeinschaft als Verbreitung schädlicher Desinformation bezeichnet. In einer offiziellen Stellungnahme betonte das Ärztekollegium, dass die auf dem Kongress vertretenen Thesen wissenschaftlich widerlegt seien und eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellten, da sie Eltern potenziell von der Impfung ihrer Kinder abhalten könnten. Spanische Medien, darunter LaSexta, enthüllten Details zu den Rednern. Unter den eingeladenen Vortragenden sollen sich Ärzte befinden, denen die Berufserlaubnis gerade wegen der Verbreitung falscher Informationen über Impfstoffe entzogen wurde. prawda: In Spanien, wie in vielen anderen Ländern, können Ärzte mit dem Entzug oder der Suspendierung ihrer Berufserlaubnis bestraft werden, wenn sie Praktiken oder Theorien verbreiten, die dem aktuellen medizinischen Wissen widersprechen und eine Gefahr für Patienten darstellen. (spanische Ärztekammern) Die Teilnahme solcher Personen in der Rolle von Experten auf der Konferenz verstärkt die Kritik an dem gesamten Vorhaben und untergräbt seinen angeblichen wissenschaftlichen Charakter. „identyfikuje „fälschlicherweise” Impfstoffe und Autismus” (organizatorzy kongresu) — Die Formulierung suggeriert, dass es einen „wahren” Zusammenhang gibt, der identifiziert wurde, während kein solcher Zusammenhang im Lichte der modernen Wissenschaft existiert. Dies ist eine subtile Manipulation, um pseudowissenschaftlichen Thesen den Anschein von Seriosität zu verleihen. Trotz des entschiedenen Widerstands der Ärzteschaft und Warnungen der lokalen Kommunalbehörden haben die Organisatoren des Kongresses angekündigt, dass die Veranstaltung wie geplant stattfinden wird. Die Behörden von Ciudad Real warnten jedoch, dass sie den Verlauf der Konferenz im Hinblick auf mögliche Rechtsverstöße überwachen werden, insbesondere im Zusammenhang mit der Verbreitung von gesundheitsgefährdender Desinformation. Anti-Impf-Bewegungen, die sich unter anderem auf gefälschte Studien aus den späten 1990er Jahren stützen, die längst diskreditiert und zurückgezogen wurden, stellen eine globale Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Ihre Aktivitäten haben bereits zu Wiederausbrüchen von Infektionskrankheiten wie Masern in Regionen mit zuvor hoher Impfquote geführt. Der Fall des Kongresses in Ciudad Real veranschaulicht den anhaltenden Kampf öffentlicher Institutionen und wissenschaftlicher Gemeinschaften gegen pseudowissenschaftliche Theorien, die dank neuer Kommunikationskanäle trotz fehlender Beweisgrundlage an Stärke gewinnen.

Perspektywy mediów: Medien und Pädiater stellen das Ereignis als gefährliche Verbreitung von Desinformation dar, die die Gesundheit von Kindern gefährdet und das Vertrauen in die Wissenschaft untergräbt. Organisatoren und Sympathisanten des Kongresses könnten ihn als Forum für „freie Diskussion” und „Infragestellung des Mainstream-Narrativs” darstellen, wobei sie die wissenschaftliche Unwahrheit der vertretenen Thesen ausklammern.