Die Lage an der Ostfront bleibt angespannt, doch die Konfliktparteien haben eine Einigung über einen vorübergehenden, lokal begrenzten Waffenstillstand im Gebiet des Kernkraftwerks Saporischschja erzielt. Ziel der operativen Pause ist es, notwendige Reparaturen an der technischen Infrastruktur zu ermöglichen, was die Internationale Atomenergie-Organisation bestätigte. Gleichzeitig intensiviert die Ukraine die Zusammenarbeit mit den Niederlanden im Bereich unbemannter Systeme, und Kiew verlegt die Drohnenproduktion ins Ausland, um sie vor russischen Angriffen zu schützen.
Waffenruhe in Saporischschja
Die Parteien vereinbarten einen punktuellen Waffenstillstand, um unter Aufsicht der IAEO Reparaturen an der Infrastruktur des größten Kernkraftwerks Europas durchzuführen.
Verlagerung der Drohnenproduktion
Die Ukraine entscheidet sich für die Verlagerung von Produktionsstätten für unbemannte Systeme ins Ausland, um sie vor systematischen russischen Raketenangriffen zu schützen.
Kritische Engpässe bei Patriot-Raketen
Die ukrainischen Vorräte an Munition für die Patriot-Luftabwehrsysteme sind auf einem kritischen Niveau, was die Suche nach alternativen Lösungen erzwingt.
Neue finanzielle Unterstützung
Der IWF genehmigte eine weitere Milliardentranche an Hilfe, und Polen ermöglichte die Aufnahme von EU-Krediten für die Aufrüstung der Ukraine.
Die neuesten Meldungen von der Front deuten auf einen seltenen Fall einer diplomatisch-technischen Einigung zwischen den Kriegsparteien hin. Russland und die Ukraine haben eine „lokal begrenzte Pause der Kampfhandlungen” in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerks Saporischschja vereinbart. Diese von der IAEO überwachte Entscheidung soll technischen Teams die Reparatur von Schäden ermöglichen, die durch frühere Beschüsse entstanden sind. Dies ist umso wichtiger, als die Region Saporischschja in den letzten 24 Stunden mit einer Rekordzahl von über 660 Angriffen bombardiert wurde, was eine direkte Gefahr für die nukleare Sicherheit darstellte. Seit Beginn der groß angelegten Invasion im Jahr 2022 war die Sicherheit der kerntechnischen Anlagen in der Ukraine Gegenstand zahlreicher internationaler Interventionen, die eine Wiederholung der Katastrophe von Tschernobyl verhindern sollten. Trotz der lokalen Beruhigung bei Saporischschja nehmen die Kämpfe an anderen Abschnitten an Intensität zu. Das ukrainische Kommando berichtet von einem „unablässigen Druck” der russischen Kräfte an der Front im Gebiet Donezk. Russland stellt seinerseits harte politische Bedingungen und deutet an, die Friedensgespräche abzubrechen, sollte die Ukraine nicht auf den Donbass verzichten. Als Reaktion auf die schwierige Lage passt Kiew seine Verteidigungsstrategie an, indem es die Drohnenproduktionslinie in verbündete Staaten verlegt, um die kontinuierliche Lieferung unbemannter Systeme an die Front zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit den Niederlanden in diesem Bereich wurde zusätzlich ausgeweitet, was auf die wachsende Rolle moderner Technologien bei der Abwehr der Offensive hindeutet. „Irans Regime entschied sich, Putins Komplize zu sein” (Das iranische Regime hat sich entschieden, Putins Komplize zu sein) — Der ukrainische Präsident, der die Rolle des Irans im Konflikt kritisierte und die Entschlossenheit der USA lobte Die humanitäre Lage in den frontnahen Regionen bleibt katastrophal. In den Gebieten Cherson, Donezk und Sumy wurden weitere zivile Todesopfer verzeichnet. Die kritische Infrastruktur der Ukraine steht weiterhin im Visier des Kremls; jüngste Angriffe beschädigten Gasanlagen und Industriebetriebe, darunter die Philip-Morris-Fabrik in Charkiw, wo die Schäden auf Millionen Euro geschätzt werden. Die ukrainischen Vergeltungsschläge gegen die russische Energieinfrastruktur führten ihrerseits zu weitreichenden Stromausfällen im Gebiet Belgorod, wo etwa 60.000 Einwohner ohne Stromversorgung blieben. Die westliche Unterstützung nimmt finanzielle und legislative Formen an – der IWF genehmigte einen neuen Milliardendarlehen für die Ukraine, und der polnische Sejm ebnete den Weg für europäische Kredite zu Rüstungszwecken. Anzahl der Angriffe auf die Region Saporischschja (28. Februar): Region Saporischschja: 664
Mentioned People
- Wołodymyr Zełenski — Der ukrainische Präsident, der die Rolle des Irans im Konflikt kritisierte und die Entschlossenheit der USA lobte