Ein Gericht in North Dakota hat ein endgültiges Urteil bestätigt, das die Organisation Greenpeace zur Zahlung von 345 Millionen Dollar Schadensersatz an das Unternehmen Energy Transfer verpflichtet. Dieser Betrag übersteigt die jährlichen finanziellen Ressourcen der US-amerikanischen Niederlassung der Organisation um fast das Zehnfache und stellt deren weitere Existenz in Frage. Der Fall betrifft Proteste gegen den Bau der umstrittenen Dakota Access Pipeline, die das Unternehmen als organisierte Desinformations- und Verschwörungskampagne betrachtet.
Rekord-Schadensersatz für Energy Transfer
Ein US-Gericht hat endgültig 345 Millionen Dollar gegen Greenpeace wegen Protesten gegen die Pipeline zugesprochen.
Gespenst des Bankrotts der Organisation
Die zugesprochene Summe übersteigt das Jahresbudget von Greenpeace USA um das Zehnfache, was eine Rückzahlung unmöglich macht.
Rechtlicher SLAPP-Präzedenzfall
Aktivisten warnen, dass das Urteil ein Versuch ist, Organisationen einzuschüchtern, die die Aktivitäten von Energieunternehmen überwachen.
Der Bundesrichter Daniel Traynor aus North Dakota hat ein endgültiges Urteil bestätigt, das zur Auflösung der Strukturen von Greenpeace in den Vereinigten Staaten führen könnte. Der zugesprochene Schadensersatz in Höhe von 345 Millionen Dollar zugunsten des Unternehmens Energy Transfer bildet den Abschluss eines jahrelangen Rechtsstreits. Der Fall hat seine Wurzeln in den turbulenten Protesten um die Dakota Access Pipeline, als Aktivisten versuchten, die Investition im Standing Rock Reservat zu blockieren. Der Kläger konnte das Gericht davon überzeugen, dass die Handlungen von Greenpeace keine friedliche Demonstration, sondern eine gezielte Verleumdungskampagne waren, die darauf abzielte, den finanziellen Ruf des Unternehmens durch Manipulation der öffentlichen Meinung und von Investoren zu zerstören. Der Bau von Pipelines auf historisch indigenem Land löst seit Jahrzehnten Spannungen aus und knüpft an Verträge aus dem 19. Jahrhundert sowie Streitigkeiten über Stammessouveränität und Grundwasserschutz an. Vertreter von Greenpeace bezeichneten das Urteil als „verheerend” und als existenzielle Bedrohung für den gesamten Sektor der Nichtregierungsorganisationen. Aktivisten warnen, dass dies ein klassisches Beispiel für eine SLAPP-Strategie ist, die Bürger davon abhalten soll, Konzernen auf die Finger zu schauen. Die Summe von 345 Millionen Dollar, die das Budget der Organisation um ein Vielfaches übersteigt, macht eine Rückzahlung ohne Insolvenzerklärung unmöglich. Energy Transfer hingegen behauptet, das Urteil spiegle gerechterweise das Ausmaß der Verluste wider, die durch angeblichen Ökosabotage und Desinformation entstanden seien. Die Entscheidung von Richter Traynor ebnet den Weg für eine sofortige Zwangsvollstreckung, was nach Ansicht von Beobachtern die vollständige Auslöschung von Greenpeace aus der US-amerikanischen Aktivistenszene bedeuten könnte. 345 mln $ — beträgt der Schadensersatz, der die Auflösung von Greenpeace USA droht Rechtsexperten betonen, dass dieser Fall einen gefährlichen Präzedenzfall für die Meinungs- und Versammlungsfreiheit darstellt. Wenn das Urteil von höheren Instanzen bestätigt wird, könnte jede Organisation, die große Infrastrukturprojekte kritisiert, vor der Aussicht auf finanzielle Vernichtung stehen. Greenpeace kündigte Berufung an, doch die Vollstreckbarkeit des Urteils zwingt die Organisation, sofort nach Sicherungsmitteln zu suchen, um eine Beschlagnahmung ihres Vermögens durch Gerichtsvollzieher zu verhindern. Diese Situation wirft einen Schatten auf die Zukunft der globalen Klimabewegung, die einen ihrer stärksten Stützpunkte in Nordamerika verliert. „It is a devastating judgment that threatens the very existence of our organization in the United States.” (Es ist ein verheerendes Urteil, das die bloße Existenz unserer Organisation in den Vereinigten Staaten bedroht.) — Greenpeace Finanzen von Greenpeace USA vs. Urteil: Jahresbudget der Organisation: ca. 30-40 Mio. $ → keine Liquidität; Zugesprochener Schadensersatz: 0 $ → 345 Mio. $
Perspektywy mediów: Es wird betont, dass das Urteil ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und ein Versuch mächtiger Konzerne ist, Aktivisten mit SLAPP-Klagen zum Schweigen zu bringen. Es wird die Notwendigkeit betont, Verantwortung für finanzielle Verluste und die Manipulation von Fakten während Umweltprotesten zu übernehmen.
Mentioned People
- Daniel Traynor — Bundesrichter in North Dakota, der das Urteil gegen Greenpeace finalisierte.