Erschütternde Entdeckung in Otwock bei Warschau. Mitarbeiter des städtischen Ökopatrols fanden im Wald an der Schulstraße die Leiche eines über zwei Meter langen Pythons. Das tote Tier lag auf dem Schnee, was darauf hindeutet, dass die exotische Schlange während des starken Frosts absichtlich von ihrem Besitzer ausgesetzt wurde. Die städtischen Beamten bezeichneten diesen Vorfall als Akt der Grausamkeit und erinnern an die rechtlichen Konsequenzen der Tierquälerei.

Über zweimeterlange Schlange im Wald

Im Wald an der Schulstraße in Otwock wurde die Leiche eines Pythons mit einer Länge von 205 Zentimetern gefunden.

Todesursache des Tieres

Das Fehlen von Verletzungen deutet darauf hin, dass die exotische Schlange ausgesetzt wurde und aufgrund der niedrigen Temperaturen erfroren ist.

Appell der Otwocker Stadtbeamten

Das Stadtamt verurteilte den Täter und erinnerte daran, dass das Aussetzen eines Tieres eine strafbare Handlung ist.

Am Freitag, 13. Februar, vor 15:00 Uhr, erhielten Mitarbeiter des Ökopatrols in Otwock eine ungewöhnliche Meldung über eine tote Schlange. Nachdem sie zum Wäldchen an der Schulstraße gegangen waren, bestätigten die Dienste das schlimmste Szenario. Vor Ort wurde ein toter Python gefunden, dessen Länge genau 2 Meter und 5 Zentimeter betrug. Das Tier wies keine sichtbaren äußeren Verletzungen auf, was die Ermittler zu dem Schluss brachte, dass die Todesursache Erfrierungen nach dem Aussetzen in einer lebensfeindlichen Umgebung waren. Das Stadtamt Otwock gab hierzu eine offizielle Mitteilung heraus, in der das Verhalten des Besitzers verurteilt wurde. Experten der Abteilung für Umweltschutz weisen darauf hin, dass exotische Reptilien spezifische Temperaturbedingungen benötigen und im polnischen Wald bei Minustemperaturen keine Überlebenschance haben. Das Aussetzen eines Tieres unter solchen Umständen ist nach polnischem Recht ein Straftatbestand, der mit Gefängnis bestraft werden kann. Die Behörden versuchen derzeit herauszufinden, wer der Besitzer der Schlange war, obwohl das Fehlen von Chips bei Reptilien die Identifizierung der Verantwortlichen erheblich erschwert. Exotische Wildtiere unterliegen in Polen der Pflicht zur Registrierung beim Kreisamt innerhalb von 14 Tagen nach Erwerb, um unkontrollierten Handel und das Aussetzen gefährlicher Arten zu verhindern. Die Einwohner von Otwock sind von dem Vorfall betroffen, da die tote Schlange in der Nähe einer vielbefahrenen Straße gefunden wurde. Der Fall löste eine Welle von Kommentaren in den sozialen Medien aus, in denen Empörung über den Mangel an Verantwortung und Empathie des Täters dominiert. Die örtlichen Behörden appellieren, alle Informationen zu melden, die bei der Ergreifung des Besitzers helfen könnten. Sie erinnern auch daran, dass es Auffangstationen und Stiftungen gibt, die exotische Tiere aufnehmen, wenn der Besitzer nicht mehr in der Lage ist, sie weiter zu versorgen, was die einzig humane Alternative zum Aussetzen darstellt. „Das Aussetzen von Tieren ist nicht nur grausam, sondern auch strafbar. Es handelt sich um eine Handlung, die in einer zivilisierten Gesellschaft niemals stattfinden sollte.” — Stadtamt Otwock