Die Behörden von Aschaffenburg haben offiziell das Wettbewerbsverfahren zur Auswahl eines Entwurfs für eine Gedenkstätte für die Opfer des tragischen Messerangriffs vom Mai 2025 eingeleitet. Diese Initiative stellt einen weiteren Schritt im Prozess des Gedenkens an die Opfer des Verbrechens dar, das ganz Bayern erschütterte. Die Stadt lädt Künstler ein, Vorschläge einzureichen, die dem ermordeten Mann und Kind Tribut zollen und gleichzeitig einen Raum der Reflexion im Stadtpark schaffen sollen.

Start des Wettbewerbsverfahrens

Offiziell wurde die Einreichungsfrist für Künstler eröffnet, die eine Gedenkstätte im Schöntal-Park entwerfen möchten.

Investitionsbudget

Für die Umsetzung des Denkmals und die Abwicklung des Wettbewerbs hat die Stadt insgesamt 300.000 Euro bereitgestellt.

Arbeitszeitplan

Die Entscheidung des Wettbewerbs ist für den Herbst 2026 geplant, die Enthüllung des Monuments für das Jahr 2028.

Die Stadt Aschaffenburg in Bayern hat einen bedeutenden Schritt zur dauerhaften Erinnerung an die Opfer des tragischen Messerangriffs vom Mai 2025 getan, indem sie offiziell einen bundesweiten Wettbewerb für den Entwurf einer Gedenkstätte ausgeschrieben hat. Diese vom Stadtrat unterstützte Entscheidung sieht die Schaffung einer Kunstinstallation im Schöntal-Park vor, dem Ort der dramatischen Ereignisse. Die Stadtbehörden betonen, dass das Ziel der Investition nicht nur die Ehrung der Opfer ist, sondern auch die Schaffung eines würdigen Raums für die von dem Ereignis traumatisierten Bürger. Das Projekt verfügt über ein Budget von 300.000 Euro, wovon 250.000 Euro direkt für die technische Umsetzung vorgesehen sind und der Restbetrag die Künstlerhonorare und Wettbewerbskosten deckt. Eine professionelle Jury, bestehend aus Experten aus den Bereichen Kunst und Architektur, soll bis zum Herbst 2026 das Siegerkonzept auswählen. Die Stadt hat auch den endgültigen Fertigstellungstermin für das Monument auf Januar 2028 festgelegt, was den Schaffenden ausreichend Zeit für die sorgfältige Ausarbeitung der Denkmalform gibt, die sich dauerhaft in die Parklandschaft einfügen soll.Die deutsche Tradition der Schaffung von Gedenkstätten, bekannt als Erinnerungskultur, legt in den letzten Jahrzehnten besonderen Wert auf das Gedenken an die Opfer zeitgenössischer Gewalttaten. Dieses Modell schöpft aus den Erfahrungen mit der Schaffung von Stolpersteinen, die die Opfer von Verbrechen personalisieren und den Schwerpunkt der Erzählung von der Politik auf das individuelle Schicksal verlagern. Dieses Ereignis wird von der deutschen Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt, da der Angriff in Aschaffenburg, bei dem ein Mann und ein kleines Kind starben, zu einem Symbol für Gefahren im öffentlichen Raum geworden ist. Die Initiative zum Bau eines Gedenkort in Aschaffenburg soll eine Antwort auf das Bedürfnis nach gesellschaftlicher Solidarität sein. Am Vorbereitungsprozess beteiligt ist der Stadtrat, der über die Transparenz der Ausgaben öffentlicher Mittel aus dem Haushalt Bayerns wacht. Die endgültige Form der Installation soll künstlerische Werte mit einer therapeutischen Funktion für die lokale Gemeinschaft verbinden.