Spotify hat in Zusammenarbeit mit der Getränkemarke Liquid Death ein extravagantes Sammlerstück präsentiert: eine Urne mit integriertem Bluetooth-Lautsprecher. Das Gerät namens Eternal Playlist Urn, also "Urne mit ewiger Playlist", hat die Form einer traditionellen Urne, dient aber nicht zur Aufbewahrung von Asche, sondern zur Wiedergabe von Musik. Die auf 150 Exemplare limitierte Edition wird ausschließlich in den Vereinigten Staaten zum Preis von 495 Dollar verkauft. Die Ideengeber betonen, dass das Produkt "den Tod weniger langweilig machen" und die Liebe zur Musik "auf die nächste Stufe heben" soll.
Limitiertes Sammlerprodukt
Die Firmen haben lediglich 150 Exemplare der Eternal Playlist Urn herausgebracht, die ausschließlich auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten erworben werden können. Der Verkauf hat Sammlercharakter, und das Produkt wird als Artikel für Liebhaber ungewöhnlicher Gadgets und alternativen Marketings präsentiert.
Ungewöhnliche Markenkollaboration
Die Zusammenarbeit betrifft die Streaming-Plattform Spotify und die Getränkemarke Liquid Death, bekannt für provokative Marketingkampagnen mit Themen wie Tod und Heavy Metal. Beide Firmen haben ein Image, das Konventionen bricht, was sich in der kontroversen Form des Produkts widerspiegelt.
Funktion als Lautsprecher, nicht als Urne
Die Urne, aus Polyesterharz gefertigt, erfüllt ausschließlich die Funktion eines drahtlosen Lautsprechers. Die Bluetooth-Technologie ist in den Deckel des Gefäßes mit den Maßen 7 mal 11,4 Zoll eingebaut. Die Hersteller räumen ein, dass die Klangqualität in einem so ungewöhnlichen Gehäuse möglicherweise nicht Priorität hat.
Marketing-Provokation
Die Kampagne hat einen deutlich scherzhaften und provokativen Charakter, der sich auf den Slogan bezieht, dass "das Leben Musik braucht, also auch das Leben nach dem Tod". Diese Aktion fügt sich in eine lange Tradition extravaganter Marketinggags in der Technologie- und Getränkebranche ein.
Die Musikplattform Spotify und die Getränkemarke Liquid Death haben ein gemeinsames, limitiertes Produkt vorgestellt, das die Welt der Technologie mit schwarzem Humor verbindet. Die Eternal Playlist Urn, also "Urne mit ewiger Playlist", ist ein Bluetooth-Lautsprecher, eingeschlossen in einem weißen Gehäuse, das einer traditionellen Urne nachempfunden ist. Wie alle Quellen betonen, dient das Gefäß nicht zur Aufbewahrung von Asche, und seine einzige Funktion ist die Wiedergabe von Musik. Das Produkt hat die Maße 7 mal 11,4 Zoll, und die gesamte Elektronik ist in seinem Deckel versteckt. Der Verkauf findet ausschließlich in den Vereinigten Staaten statt, und die Stückzahl wurde auf nur 150 Exemplare begrenzt, was den Sammlercharakter des Gadgets unterstreichen soll. Der auf 495 Dollar festgelegte Preis ist nach Ansicht von Kommentatoren für einen einfachen Lautsprecher überhöht, aber durch die Seltenheit und extravagante Form gerechtfertigt. Die Marke Liquid Death, gegründet 2017, baute von Anfang an ihr Image um eine kontroverse, "metallische" Ästhetik auf, indem sie Quellwasser in Dosen mit aggressiven Logos verkaufte. Spotify hingegen experimentiert regelmäßig mit physischen Produkten und ungewöhnlichen Marketingkampagnen, um sich auf dem wettbewerbsintensiven Streamingmarkt hervorzuheben. In der Pressemitteilung erklärten die Firmen scherzhaft, das Produkt solle "den Tod weniger langweilig machen" und es ermöglichen, "die Lieblingsplaylist für die ganze Ewigkeit zu genießen". Die Kollaboration scheint natürlich, da sich beide Marken seit Jahren auf unkonventionelle Werbeaktionen spezialisiert haben. Wie der Dienst Gizmodo anmerkt, könnte die Klangqualität des in einer Plastikurne eingeschlossenen Lautsprechers fragwürdig sein, was sogar die Schöpfer selbst einräumen und damit andeuten, dass das Hauptziel des Kaufs gerade die Absurdität und Provokation ist, nicht die Audio-Parameter. „We question the audio quality, since all the tech is crammed into the lid of this tiny urn.” (Wir stellen die Audioqualität in Frage, da die gesamte Technik in den Deckel dieser winzigen Urne gequetscht ist.) — TechCrunch Das Portal Tabletowo.pl bezeichnete das Produkt als "ein bisschen creepy", also gruselig. Diese Aktion fügt sich in den breiteren Trend des sogenannten Death-Marketings ein, bei dem ein Tabuthema zum Element einer Kampagne wird, die Aufmerksamkeit erregen und Emotionen, selbst negative, hervorrufen soll.
Perspektywy mediów: Technologiemedien behandeln das Produkt als einen weiteren, absurden Marketinggag und konzentrieren sich auf seine praktische Nutzlosigkeit und den hohen Preis. Konservative Portale könnten diese Aktion als unverantwortlich und die Ernsthaftigkeit des Todes trivialisierend ansehen, insbesondere im Kontext familiärer Werte.