Die Skigemeinschaft trauert um den Tod zweier erfahrener Polen im slowakischen Teil der Hohen Tatra. Ali Olszański, ein Pionier des heimischen Freeride, und Marek Patola kamen unter einer Lawine im Gebiet des Mengusovská-Tals ums Leben. Trotz spezieller Ausrüstung und enormer Bergerfahrung überlebten die Sportler den Aufprall der Schneemassen nicht. Der Vorfall löste eine breite Diskussion über Sicherheit und Risikogrenzen im Skialpinismus aus.
Tod von Ikonen des Skialpinismus
Unter einer Lawine kamen Ali Olszański und Marek Patola ums Leben, Personen von zentraler Bedeutung für den polnischen Freeride.
Ort der Tragödie
Der Unfall ereignete sich im slowakischen Mengusovská-Tal in der Hohen Tatra.
Streit um Sicherheit
Die Rettungskräfte des HZS dementierten private Meinungen über Stabilität des Schnees, die vor dem Unfall veröffentlicht wurden.
Am Mittwochabend kam es im Gebiet des Mengusovská-Tals in der slowakischen Hohen Tatra zu einem tragischen Unfall, bei dem zwei herausragende polnische Sportler ihr Leben verloren. Die Opfer sind Ali Olszański, der als Legende des polnischen Freeride gilt, und der Skialpinist Marek Patola. Beide Skifahrer waren Personen mit außergewöhnlich hoher alpiner Kompetenz und mit modernem ABC-Set ausgestattet. Leider erwies sich der gewaltige Druck der Schneemassen als tödlich, und die zur Hilfe gerufenen Rettungskräfte des slowakischen Dienstes HZS konnten nur die Leichen finden und nach Poprad transportieren. Die Geschichte des polnischen Bergsteigens und Extremskifahrens ist untrennbar mit dem Mengusovská-Tal verbunden, das seit Jahrzehnten Wagemutige mit seinen anspruchsvollen Wänden und Rinnen anzieht. Gerade in dieser Region der Tatra gehört der Schwierigkeitsgrad der Skiausfahrungen zu den höchsten im gesamten Gebirgszug.Das Ereignis erlangte zusätzliche Aufmerksamkeit durch angebliche Äußerungen der Opfer vor der Tragödie. In den Medien gab es Berichte über Beiträge in sozialen Medien, in denen Ali Olszański das Überprüfen der Schneedeckenstabilität dokumentierte. Obwohl die Aufnahmen keine direkten Sicherheitszusicherungen enthielten, rief ihre Veröffentlichung angesichts der schwierigen Bedingungen Kontroversen hervor. Dies löste eine entschiedene Reaktion der slowakischen Seite aus, die daran erinnerte, dass am Tag des Unfalls die zweite Lawinengefahrenstufe galt. Die Rettungskräfte betonen, dass die subjektive Einschätzung der Schneedeckenstabilität, selbst wenn sie von Profis vorgenommen wird, niemals offizielle meteorologische Warnungen ersetzen sollte. Die Tragödie löste eine Welle bewegender Erinnerungen in der Klettergemeinschaft aus, wo die Opfer als „goldene Menschen” und „furchtlose Enthusiasten” bezeichnet wurden. „HZS zdôrazňuje, že hodnotenie stability snehovej pokrývky zverejnené súkromnými osobami by sa nemalo považovať za oficiálne bezpečnostné pokyny.” — Bergrettungsdienst Derzeit läuft eine Analyse der Umstände des Vorfalls, um zu klären, ob die Lawine spontan ausgelöst wurde oder mechanisch während der Fahrt der Skifahrer. Experten weisen darauf hin, dass bei der zweiten Lawinengefahrenstufe „mäßig” statistisch die meisten Unfälle passieren, da die Bedingungen trügerisch sicher erscheinen. Die Familien und Freunde der Opfer betonen trotz immensen Schmerzes, dass beide Sportler mit einer Leidenschaft lebten, die ihnen wichtiger war als Sicherheit im Flachland, obwohl sie stets versuchten, das Risiko durch professionelle Ausrüstung und Training zu minimieren.
Mentioned People
- Ali Olszański — Pionier des polnischen Freeride und bekannter Snowboarder, Lawinenopfer.
- Marek Patola — Erfahrener polnischer Skialpinist, der in der Tatra ums Leben kam.