Während eines Einsatzes wegen der Haltung von 40 Katzen unter schlechten Bedingungen in Thüringen stieß die Polizei zufällig auf ein illegales Waffenlager. Im Keller eines Hauses in Thüringen wurden Munition, Waffenteile und Chemikalien gefunden. Die 58-jährige Tierbesitzerin wurde festgenommen. Der 64-jährige Hauseigentümer steht ebenfalls unter Verdacht. Der Fall hat Besorgnis erregt, sowohl wegen des Ausmaßes des Fundes als auch der Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten wurden.
Zufällige Entdeckung eines Waffenlagers
Während eines Einsatzes zur Rettung von 40 vernachlässigten Katzen stießen Polizisten auf ein im Keller verstecktes illegales Waffenlager. Es wurden Munition, Waffenteile und gefährliche Chemikalien gefunden.
Festnahme der Tierbesitzerin und des Hauseigentümers
Die 58-jährige Katzenbesitzerin wurde wegen des Verdachts der Tierquälerei festgenommen. Der 64-jährige Hauseigentümer, bei dem sie wohnte, steht unter Verdacht des unerlaubten Besitzes von Waffen und Munition.
Schlechte Haltungsbedingungen der Tiere
Vierzig Katzen lebten im Haus unter unhygienischen Bedingungen. Die Tiere wurden von den Behörden sichergestellt und zur tierärztlichen Versorgung sowie an eine Tierschutzorganisation übergeben.
Ermittlungen zu den Waffen
Die Staatsanwaltschaft Gera hat ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Besitzes von Waffen und Munition eingeleitet. Die gefundenen Gegenstände und Chemikalien werden gesichert und untersucht.
Während eines Routineeinsatzes zum Tierschutz in Thüringen machte die Polizei eine unerwartete und gefährliche Entdeckung. Bei der Durchsuchung eines Hauses im Landkreis Greiz, in dem 40 Katzen unter schlechten Bedingungen gehalten wurden, stießen die Beamten auf ein im Keller verstecktes illegales Waffenlager. Es wurden Munition, Waffenteile und Chemikalien gefunden. Die 58-jährige Tierbesitzerin wurde wegen des Verdachts der Tierquälerei festgenommen. Parallel dazu hat die Staatsanwaltschaft Gera ein Ermittlungsverfahren gegen den 64-jährigen Hauseigentümer wegen des unerlaubten Besitzes von Waffen und Munition eingeleitet. Thüringen, ein Bundesland in Mitteldeutschland, hat eine komplexe Geschichte in Bezug auf die Rüstungsindustrie, die bis in die Zeit der DDR zurückreicht. Die Region war auch Schauplatz der Aktivitäten rechtsextremer Gruppen, weshalb Funde illegaler Waffen dort besonders aufmerksam von den Behörden überwacht werden.Die Tiere, die unter unhygienischen Bedingungen im Haus lebten, wurden von der Polizei sichergestellt und zur tierärztlichen Versorgung sowie an eine Tierschutzorganisation übergeben. Veterinärdienste bewerten ihren Gesundheitszustand. Die Staatsanwaltschaft hat bisher keine Details zum Typ und zur Menge der gefundenen Munition und Waffen oder zum Zweck der Chemikalien bekannt gegeben. Der Fall hat in der lokalen Gemeinschaft Besorgnis ausgelöst, da er Probleme des Tierschutzes mit solchen der öffentlichen Sicherheit durch illegale Waffen verbindet. Der Einsatz begann mit einer Meldung über die schlechten Haltungsbedingungen der Katzen. Als die Polizisten eintrafen, deuteten der Zustand der Tiere und der Wohnung auf die Notwendigkeit sofortigen Handelns hin. Die zufällige Entdeckung der gefährlichen Gegenstände im Keller veränderte jedoch den Charakter des gesamten Falls und gab ihm eine weitaus schwerwiegendere rechtliche Dimension. Die Ermittlungen werden nun in zwei Richtungen geführt: im Bereich der Tierquälerei und im Bereich des unerlaubten Waffenbesitzes. Der 64-jährige Hauseigentümer bestreitet jegliche Kenntnis der gefundenen Gegenstände und behauptet, der Keller sei vermietet gewesen. Die Behörden überprüfen diese Darstellung.