Die polnische Polizei und Finanzbehörden haben eine Reihe koordinierter Aktionen gegen Wirtschafts- und Drogenkriminalität durchgeführt. In Gdynia wurde ein gigantischer Schmuggel von 11 Millionen Zigaretten im Wert von 20 Millionen Złoty vereitelt. Gleichzeitig griffen Beamte bei zahlreichen Verfolgungsjagden ein, unter anderem in Pommern und Masowien, wo Schüsse fielen. Drogenhändler und Straßenpiraten, die eine Gefahr für das Leben der Bürger darstellten, wurden festgenommen.
Rekordschmuggel von Zigaretten
In Gdynia wurden 11 Millionen Zigaretten mit einem Marktwert von 20 Millionen Złoty beschlagnahmt.
Schusswaffengebrauch auf Grochów
Dynamische Verfolgungsjagd in Warschau endete mit Schüssen und der Festnahme der Flüchtigen.
Kampf gegen betrunkene Fahrer
Fahrer unter Alkoholeinfluss wurden festgenommen, darunter ein LKW-Fahrer auf einer internationalen Route.
Die letzten 24 Stunden brachten eine Intensivierung der Maßnahmen der polnischen Sicherheitskräfte auf vielen Fronten im Kampf gegen die Kriminalität. Der spektakulärste Einsatz fand in Gdynia statt, wo Beamte des Pommerschen Zoll- und Steueramts sowie der CBŚP einen Container beschlagnahmten, in dem sich statt der deklarierten Hydraulikventile fast 11 Millionen Stück illegaler Zigaretten befanden. Der geschätzte Marktwert der Ware übersteigt 20 Millionen Złoty, was einen der größten Erfolge der Behörden in den letzten Monaten darstellt. Schmuggler versuchten, die Ware auf den Markt der Europäischen Union zu bringen und dabei Zoll- und Verbrauchssteuern zu umgehen. In Warschau auf Grochów kam es zu einem gefährlichen Vorfall, bei dem Polizisten gezwungen waren, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen. Eine Verfolgungsjagd mit einem Fahrzeug, dessen Fahrer nicht zur Kontrolle anhielt, endete mit Warnschüssen und der erfolgreichen Festnahme der Verdächtigen. Ähnlich dramatische Szenen spielten sich auf der Autobahn nach Pommern ab, wo Beamte eine Gruppe ausschalteten, die sich mit dem Vertrieb von Drogen beschäftigte. In die Hände der Beamten fiel unter anderem ein 19-Jähriger mit einem halben Kilogramm verbotener Substanzen. Die Behörden betonen ihre Entschlossenheit im Kampf gegen organisierte kriminelle Gruppen. Polen stellt aufgrund seiner geografischen Lage seit Jahren ein entscheidendes Teilstück der östlichen Grenze der Europäischen Union dar, über das Schmuggelrouten für verbrauchsteuerpflichtige Waren vom Osten in den Westen verlaufen.Parallel verzeichneten die Strafverfolgungsbehörden eine Welle eklatanter Verstöße gegen die Sicherheit im Landverkehr. In der Region wurden auch zahlreiche Verkehrsverstöße registriert, darunter waghalsiges Fahren von Motorradfahrern, was Gegenstand ständiger Polizeikontrollen im Rahmen der Verbesserung der Sicherheit ist. Es fehlte auch nicht an kuriosen Vorfällen, wie eine Verfolgungsjagd mit einem landwirtschaftlichen Traktor, die damit endete, dass das Fahrzeug in einen Fluss fuhr, oder die Festnahme eines betrunkenen LKW-Fahrers auf der Fahrt von Deutschland nach Polen. Polizeiaufsicht wurde hingegen gegen einen Beamten aus Wołów verhängt, der des Verbrechens sexueller Natur verdächtigt wird, was zeigt, dass die Behörden nicht davor zurückschrecken, die eigenen Reihen zur Rechenschaft zu ziehen. Diese Maßnahmen sind Teil einer breit angelegten Strategie zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit. „To nie były zawory. Papierosy za prawie 20 milionów złotych w rękach pomorskich celników.” (Das waren keine Ventile. Zigaretten im Wert von fast 20 Millionen Złoty in den Händen der pommerschen Zöllner.) — Pommersches Zoll- und Steueramt
Perspektywy mediów: Liberale Medien könnten größeren Wert auf Missbräuche innerhalb der Polizei legen (Fall Wołów). Konservative Medien werden die Effektivität der Behörden beim Schutz der Grenzen und im Kampf gegen Schmuggel hervorheben.