Der norwegische Skilangläufer Johannes Hoesflot Klaebo hat sich als erfolgreichster Sportler in der Geschichte der Winterolympiade verewigt. Am Sonntag führte er in Tesero die norwegische Mannschaft zum Sieg in der 4x7,5 km Staffel und holte seine neunte Goldmedaille. Der 29-Jährige überholte damit norwegische Legenden wie Marit Bjoergen oder Ole Einar Bjoerndalen, und während der laufenden Spiele warten weitere Medaillenchancen auf ihn.

Der Sonntagswettkampf in Tesero brachte eine historische Entscheidung, die die Hierarchie der Wintersportarten dauerhaft verändert hat. Johannes Hoesflot Klaebo sicherte als Schlussläufer der norwegischen Staffel den Gewinn der neunten olympischen Goldmedaille seiner Karriere. Die Norweger traten in stärkster Besetzung mit Emil Iversen, Martin Nyenget und Einar Hedegart an, deklassierten die Konkurrenz und ließen die zweitplatzierte französische Mannschaft über 22 Sekunden hinter sich. Die Italiener holten zur Freude der lokalen Fans Bronze. Für den 29-jährigen Klaebo ist dies bereits das vierte Gold bei den Spielen von Mailand-Cortina d'Ampezzo, was ihn zum Favoriten für ein spektakuläres Sextett macht. Der bisherige Rekord von acht Goldmedaillen bei Winterolympiaden wurde von drei herausragenden Norwegern gehalten: den Skilangläufern Marit Bjoergen und Bjoern Daehlie sowie dem Biathleten Ole Einar Bjoerndalen.Klaebos Dominanz auf den Strecken in <przypis title=