Die GDDKiA hat die Angebote in der Ausschreibung für die Reparatur des am stärksten beschädigten Abschnitts der Autobahn A1 in der Nähe von Pyrzowice geöffnet. Acht Unternehmen bewerben sich um den Auftrag zur Modernisierung des über drei Kilometer langen Streckenabschnitts, auf dem sogenannte "Donaunwellen" auftreten. Alle Bieter blieben unter dem veranschlagten Budget von 63,1 Mio. Złoty, und das günstigste Angebot beläuft sich auf knapp 36,4 Mio. Złoty. Dies ist die erste Phase im Kampf gegen die durch Quellen des Untergrunds entstandenen Verformungen.

Acht Angebote für Reparatur der A1

Alle Teilnehmer an der Ausschreibung für den Abschnitt bei Dobieszowice blieben im Budget von 63,1 Mio. Złoty, das günstigste Angebot liegt bei 36,4 Mio. Złoty.

Ende der welligen Fahrbahn

Die Sanierung soll die sogenannten Donaunwellen, die durch Quellen der Unterbaumaterialien entstanden sind, beseitigen und den Straßenstandard für 30 Jahre wiederherstellen.

Fortschritte beim S11-Projekt

Fünf Firmen haben Angebote für die Projektplanung des 29 Kilometer langen Abschnitts der neuen Schnellstraße in Richtung Küste eingereicht.

Die Katowicer Niederlassung der Generaldirektion der Nationalstraßen und Autobahnen (GDDKiA) hat einen entscheidenden Schritt zur Lösung des langjährigen Problems der welligen Fahrbahn auf der Autobahn A1 unternommen. In der laufenden Ausschreibung für die Reparatur eines über drei Kilometer langen Abschnitts in Richtung Piekary Śląskie wurden acht Angebote eingereicht. Den niedrigsten Preis in Höhe von 36,4 Mio. Złoty schlug das Konsortium der Firmen COLAS Polska und ANTEX II vor. Dies ist ein deutlich niedrigerer Betrag als das vom Auftraggeber festgelegte Investitionsbudget von 63,1 Mio. Złoty. Das teuerste Angebot, eingereicht von der Firma Trakcja, beläuft sich auf 59,3 Mio. Złoty. Derzeit prüft die Ausschreibungskommission die Dokumente auf formale und fachliche Richtigkeit. Die Probleme auf dem Abschnitt Pyrzowice–Piekary Śląskie begannen kurz nach der Eröffnung der Strecke im Jahr 2012. Die charakteristischen Unebenheiten, im Volksmund von Autofahrern als "Donaunwellen" bezeichnet, entstehen durch das Quellen der in der Straßenunterlage verwendeten Materialien. Trotz früherer punktueller Reparaturversuche verschlechterte sich der technische Zustand der Fahrbahn stetig, was die Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 80 km/h an den kritischsten Stellen erforderlich machte. Die geplante Sanierung soll die technischen Parameter der Strecke dauerhaft für mindestens 30 Jahre wiederherstellen. Der Bau des schlesischen Abschnitts der Autobahn A1 war eine der größten Infrastrukturinvestitionen nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union, kämpfte jedoch von Anfang an mit geologischen und qualitativen Problemen auf ehemaligen Bergbauflächen. Parallel intensiviert die GDDKiA die Arbeiten an der Schnellstraße S11, die Schlesien letztlich mit Kołobrzeg verbinden soll. Im jüngsten Verfahren zur Projektplanung für den 29 Kilometer langen Abschnitt von der Grenze der Woiwodschaft Opole bis zum Landkreis Tarnogórski gingen fünf Angebote ein. Das finanziell günstigste Angebot legte die Katowicer Firma Trakt vor, die die Planungsarbeiten mit 12,4 Mio. Złoty veranschlagte. Diese Planung ist für die spätere Ausschreibung im "Planen und Bauen"-Modell unerlässlich, was die Region dem Ziel einer schnellen Verbindung zur Ostsee näherbringt. „To kolejny krok w przygotowaniach do realizacji tej jednej z kluczowych inwestycji drogowych regionu.” (Dies ist ein weiterer Schritt in den Vorbereitungen zur Umsetzung dieser einen der Schlüsselinvestitionen im Straßenbau der Region.) — GDDKiA Diese Investitionen sind Teil eines umfassenderen Plans zur Modernisierung des schlesischen Verkehrsknotenpunkts, der auch den angekündigten Ausbau der Autobahn A4 um eine zusätzliche Fahrspur auf dem Abschnitt von Gliwice nach Mysłowice umfasst. Die Kumulation dieser Maßnahmen zielt nicht nur auf eine Verbesserung der Sicherheit, sondern vor allem auf eine Erhöhung der Kapazität in der Region mit dem höchsten Transitverkehrsaufkommen des Landes ab.