Das spanische Verbraucherministerium hat Pläne zur Einführung strenger Vorschriften für den Verkauf von Energy-Drinks angekündigt. Die neuen Regelungen sehen ein vollständiges Verkaufsverbot dieser Produkte an Personen unter 16 Jahren im gesamten Land vor. Darüber hinaus plant die Regierung zusätzliche Beschränkungen für Jugendliche bis 18 Jahre für Getränke mit besonders hohem Koffeingehalt, um die negativen Auswirkungen dieser Substanzen auf die öffentliche Gesundheit einzudämmen.
Verkaufsverbot bis 16 Jahre
Ein landesweites Verbot des Verkaufs von Energy-Drinks an Minderjährige unter 16 Jahren wird eingeführt.
Beschränkungen für starke Stimulanzien
Getränke mit besonders hohem Koffeingehalt werden für Personen unter 18 Jahren nicht verfügbar sein.
Ausweispflicht
Käufer müssen einen Personalausweis vorlegen, um ihr Alter vor dem Kauf eines stimulierenden Getränks zu überprüfen.
Das spanische Verbraucherministerium hat entschiedene Schritte zur Regulierung des Marktes für Energy-Drinks unternommen. Gemäß dem neu vorgestellten Projekt wird der Verkauf dieser Produkte an Personen unter 16 Jahren vollständig verboten sein. Das Dokument sieht auch vor, dass beim Kauf die Vorlage eines Personalausweises erforderlich sein wird, um die Altersüberprüfung der Käufer in Geschäften und Verkaufsautomaten zu verschärfen. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die wachsende Besorgnis von Ärzten und Gesundheitsorganisationen über die Auswirkungen hoher Koffeindosen auf junge Körper. Die Beschränkungen enden jedoch nicht an der Grenze von sechzehn Jahren. Die Regierung beabsichtigt auch, Grenzwerte für Produkte mit dem höchsten Koffeingehalt festzulegen, die nicht an Personen unter 18 Jahren verkauft werden dürfen. Dies wird als Versuch gesehen, den Trend des Konsums von sogenannten „Energy-Shots” oder Produkten mit einer deutlich über den Standards liegenden Konzentration an stimulierenden Substanzen einzudämmen. Der Anstieg des Stimulanzienkonsums unter Jugendlichen ist im letzten Jahrzehnt zu einem globalen Problem geworden, das weitere europäische Länder dazu veranlasst, Altersbeschränkungen einzuführen, ähnlich wie bei Tabakwaren oder Alkohol. Die Reform soll auf nationaler Ebene eingeführt werden, was die Vorschriften vereinheitlicht, die bisher einige autonome Gemeinschaften eigenständig umzusetzen versuchten. Die Einführung des Gesetzes stößt auf Zustimmung von medizinischen Kreisen, die auf einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Energy-Drinks und dem Auftreten von Hyperaktivität, Fettleibigkeit und hormonellen Störungen bei Jugendlichen hinweisen. Andererseits könnte die Lebensmittelbranche Argumente zur Marktfreiheit und zur Notwendigkeit von Aufklärung anstelle starrer Verbote vorbringen. Das Projekt muss nun den legislativen Weg im Parlament durchlaufen, wo die Definitionen der Koffeingehaltstufen, die ein Getränk als beschränkungspflichtig qualifizieren, präzisiert werden. Hauptsächliche Altersbeschränkungen für Energy-Drinks: Vollständiges Verbot: 16, Beschränkungen für hohen Koffeingehalt: 1816 Jahre — Mindestalter für den Kauf von Energy-DrinksÄnderung der Verkaufsregeln für Energy-Drinks: Altersüberprüfung: Keine landesweite Pflicht → Pflicht zur Vorlage des DNI (Personalausweis); Altersgrenze: Keine Grenze (außer in ausgewählten Regionen) → Verbot für Personen unter 16 Jahren