Der Übergang von Februar zu März 2026 bringt in Polen intensive Vorbereitungen auf die Frühlingssaison. Während sich die Kommunen in Lublin, Łódź und Gdynia mit den Folgen der Schneeschmelze und Schäden an der Straßendecke auseinandersetzen, konzentrieren sich der Agrarsektor und Gartenbau-Enthusiasten auf Pflegearbeiten. Zu den zentralen Herausforderungen zählen der Schutz von Wintergetreide vor Wasserstau, die Stickstoffdüngung sowie der präzise Schnitt von Zier- und Obststräuchern zur Maximierung der künftigen Erträge.
Straßenreparaturen nach dem Winter
Kommunen in ganz Polen, darunter Lublin und Łódź, beginnen mit dem Flicken von Schlaglöchern in den Fahrbahnen, die nach der Schneeschmelze entstanden sind.
Kritische Zeit für die Landwirtschaft
Landwirte kämpfen mit Wasserstau auf den Feldern und planen die erste Stickstoffgabe für Weizen und Raps.
Frühlingspflege in den Gärten
Die Saison für den Schnitt von Sträuchern (Hortensien, Himbeeren, Rosen) sowie das Kalken und die Regeneration von Rasenflächen ist im Gange.
Niederschlagsanomalie im Januar
Trotz winterlicher Witterung erwies sich der diesjährige Januar als einer der trockensten im letzten Vierteljahrhundert.
Die letzten Februartage 2026 markieren in Polen ein symbolisches und praktisches Ende des Winters, was umfangreiche Reparatur- und Pflegemaßnahmen erforderlich macht. Das beherrschende Thema im ganzen Land ist der Zustand der Straßeninfrastruktur nach dem Abklingen der Fröste. Städte wie Lublin haben bereits den Beginn der umfassenden Nachwinterreparaturen der Fahrbahnen angekündigt, während Einwohner von Gdynia und Koszalin zahlreiche Schäden an Gehwegen und zurückbleibenden Schlamm melden. Die Situation in den Kommunen ist unterschiedlich; in Gdyni sind umfassende Aufräumarbeiten erst für April geplant, was Unmut in den lokalen Gemeinschaften hervorruft, die sich um die Sicherheit und Ästhetik des öffentlichen Raums sorgen. Im Agrarsektor liegt der Fokus auf dem Zustand der Wintergetreide. Experten warnen, dass nach der Schneeschmelze auf vielen Feldern Wasserstau auftritt, was zu Auswinterung oder Fäulnis der Pflanzen führen kann. Landwirte stehen vor einem Dilemma: die aktuellen Kulturen durch intensive Düngung mit Stickstoff zu retten oder sich für kostspielige Nachsaaten zu entscheiden. Besondere Bedeutung hat der Termin für die erste Düngergabe bei Weizen und Raps, was bei den aktuellen Feuchtigkeitsbedingungen eine präzise Strategie erfordert, um Nährstoffverluste zu vermeiden. Polen kämpft aufgrund seiner geografischen Lage und des Übergangsklimas seit Jahrzehnten mit dem zyklischen Problem der „Straßenschlaglöcher“ nach jeder Wintersaison, was auf häufige Temperaturwechsel um den Gefrierpunkt zurückzuführen ist.Parallel dazu herrscht in privaten Gärten eine Phase erhöhter Aktivität. Februar und März sind der kritische Zeitpunkt für den Auslichtungs- und Formschnitt von Himbeeren, Rosen und Hortensien. Der richtige Schnitt der Sträucher zu diesem Zeitpunkt ist für ihre Gesundheit und üppige Blüte im Sommer unerlässlich. Experten empfehlen auch besondere Aufmerksamkeit bei der Rasenpflege, der nach dem Winter oft die Schneeschimmel zusetzt. Eine Lösung ist unter anderem das Kalken des Bodens, um Moos und Versauerung zu reduzieren. Zudem gewinnen Hausmittel zur Düngung von Tulpen oder Rhododendren als Alternative zu chemischen Präparaten an Beliebtheit. 10% — um so viel kann der Weizenertrag durch Bestockung gesteigert werdenAus klimatischer Sicht wurde ein ungewöhnliches Phänomen verzeichnet: Der Januar 2026 wurde in Polen trotz auftretender Fröste als einer der trockensten im 21. Jahrhundert eingestuft. Diese Anomalie, kombiniert mit dem abrupten Tauwetter im Februar, schafft schwierige Bedingungen für die Wasserwirtschaft. Während die Natur erwacht, planen öffentliche Institutionen bereits Investitionen für die nächste Saison – darunter den Bau neuer Freizeiteinrichtungen wie moderner Eisbahnen, die vor dem nächsten Winter fertig sein sollen.
Mentioned People
- Prof. Szczepaniak — Experte, der Fragen zur Düngung der Felder nach der Schneeschmelze erläutert.