Das vergangene Wochenende brachte eine Serie dramatischer Ereignisse in ganz Polen. In Susk Nowy kam es zu einer tragischen Kollision eines Autos mit einem Schienenbus, bei der zwei Menschen starben. In der Woiwodschaft Oppeln lähmte die Entgleisung einer Lokomotive den Zugverkehr, und auf der Autobahn A4 sowie in Rybnik ereigneten sich gefährliche Verkehrsunfälle. Die Feuerwehr wurde auch wegen Überschwemmungen infolge plötzlicher Schneeschmelze alarmiert.
Tragödie in Masowien
In Susk Nowy starben eine 39-jährige Frau und ein 16-jähriger Junge nach der Kollision ihres Autos mit einem Schienenbus.
Entgleisung bei Opole
Eine Elektrolokomotive entgleiste, was zu großen Verspätungen auf der Strecke Opole – Tarnowskie Góry führte.
Unfall in Rybnik
Feuerwehrleute setzten hydraulisches Werkzeug ein, um den Fahrer eines BMW zu befreien; verletzt wurde auch eine Familie mit einem Kind.
Hochwassereinsätze
Die Schneeschmelze in der Region Sławno führte zu Überschwemmungen von Gebäuden und wichtiger Energieinfrastruktur.
Das tragischste Ereignis der letzten 24 Stunden ereignete sich im Ort Susk Nowy in der Woiwodschaft Masowien. An einem beschilderten Bahnübergang ohne Schranken fuhr ein Personenkraftwagen der Marke Hyundai direkt in einen herannahenden Schienenbus. Bei der Kollision starben eine 39-jährige Frau und ihr 16-jähriger Sohn an der Unfallstelle. Die Dienste untersuchen unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft die Ursachen dieses Unglücks. Seit Jahren ereignen sich die meisten Unfälle an der Schnittstelle von Straßen und Schienen in Polen an Bahnübergängen der Kategorie D, die lediglich mit Verkehrszeichen ohne verkehrslenkende Einrichtungen ausgestattet sind.„W wyniku wypadku dwie osoby z auta poniosły śmierć na miejscu. Policjanci ustalają przyczyny wypadku pod nadzorem prokuratora.” (Bei dem Unfall starben zwei Personen aus dem Auto an der Unfallstelle. Polizisten klären die Unfallursachen unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft auf.) — Pressesprecher der Stadtpolizeikommandantur in Ostrołęka.Ernste Probleme betrafen auch die Schieneninfrastruktur in der Woiwodschaft Oppeln. Zwischen Opole und Suchy Bór kam es während einer technischen Überfahrt zur Entgleisung einer Elektrolokomotive. Die Lokomotive entgleiste, beschädigte das Gleisbett und die Oberleitung. Obwohl der Lokführer keine schweren Verletzungen erlitt, wurde der Zugverkehr in Richtung Ozimek und Tarnowskie Góry vollständig eingestellt. Die Oberleitung musste von den technischen Spezialdiensten der PKP PLK sofort repariert werden. Auch auf den Straßen war die Situation kritisch. Am Sonntagabend kam es in Rybnik in der Chrobrego-Straße zu einer schweren Kollision zwischen einem BMW und einem Opel. Feuerwehrleute mussten hydraulisches Werkzeug einsetzen, um den 28-jährigen Fahrer aus dem Wrack zu befreien. An dem Vorfall war auch eine Familie mit einem zweijährigen Kind beteiligt. Auf der Autobahn A4 bei Opole überschlug sich ein Personenkraftwagen, was den Einsatz des Rettungshubschraubers des Luftrettungsdienstes erforderte. Eine zusätzliche Erschwernis sind lokale Überschwemmungen durch Schneeschmelze, die Feuerwehreinsätze unter anderem in Bartolin und Sulechów erforderlich machten. Die Geschichte der polnischen medizinischen Rettungsdienste reicht bis ins Jahr 1891 zurück, als in Krakau die erste freiwillige Rettungsgesellschaft Polens und die zweite in Europa gegründet wurde.2 — Personen starben bei Ostrołęka
Mentioned People
- Tomasz Żerański — Pressesprecher der Stadtpolizeikommandantur in Ostrołęka.
- Łukasz Nowak — Hauptmann, Pressesprecher des Woiwodschaftskommandanten der Staatlichen Feuerwehr in Opole.
- Grzegorz Polok — Hauptmann, Pressesprecher der Staatlichen Feuerwehr in Tuchola.