Hilary Duff hat ihr sechstes Studioalbum „Luck... or Something“ veröffentlicht und die Welttournee „The Lucky Me Tour“ angekündigt, ihre erste seit fast 20 Jahren. In einem Interview mit „CBS Mornings“ bestätigte sie, dass der Albumtrack „We Don’t Talk“ den Kontaktabbruch zu ihrer älteren Schwester Haylie thematisiert. Die Künstlerin bezeichnete diesen Zustand als „den einsamsten Teil ihrer Existenz“.
Bestätigung eines persönlichen Songs
Hilary Duff bestätigte im Gespräch mit CBS Mornings, dass der Song 'We Don't Talk' von ihrer derzeitigen Entfremdung von ihrer älteren Schwester Haylie handelt.
Veröffentlichung des sechsten Studioalbums
Das Album 'Luck... or Something' ist das erste Album der Künstlerin seit einem Jahrzehnt und ihr Debüt unter dem Dach des Labels Atlantic Records.
Ankündigung einer Welttournee
'The Lucky Me Tour' ist die erste große Tournee von Duff seit fast 20 Jahren. Sie beginnt im Juni in Florida und endet 2027 in Mexiko.
Bezug zur Generation der Millennials
Die Medien betonen, dass Duffs Comeback mit reifem Material sich an ihre Generation richtet, die in den 2000er Jahren mit ihr aufgewachsen ist.
Spektakulärer Ticketverkauf
Die frühere Minitour 'Small Rooms, Big Nerves' war fast sofort ausverkauft, was den Erfolg der neuen, großen Tour vorhersagt.
Hilary Duff, eine Ikone der Popkultur der Jahrtausendwende, erlebt einen bedeutenden Moment in ihrer Karriere, indem sie zutiefst persönliche Bekenntnisse mit einer beruflichen Wiedergeburt verbindet. Am 20. Februar erschien ihr sechstes Studioalbum „Luck... or Something“, das erste seit zehn Jahren und zugleich ihr Debüt für das Label Atlantic Records. Das Album enthält 11 Titel, darunter die Singles „Mature“ und „Roommates“. Die Themen des Albums kreisen laut Album-Beschreibung um „das Chaos und die Klarheit von Mutterschaft, Ehe und Selbstfindung in den Dreißigern“. Duff räumte ein, dass der kreative Prozess die Frage aufwarf, ob Frauen „alles haben können“, und von ihr Opfer verlangte. Der Titel „We Don’t Talk“ löste die größte emotionale Reaktion bei Fans und Medien aus. Spekulationen, dass der Song den Bruch der Beziehung zu ihrer älteren Schwester, Haylie Duff, behandelt, bestätigte die Künstlerin selbst in einem Interview für „CBS Mornings“ am Veröffentlichungstag. Auf die Frage des Korrespondenten Anthony Mason antwortete Duff, ihre Schwester sei „derzeit kein Teil ihres Lebens“. Im Gespräch mit „Variety“ fügte sie hinzu, diese Entfremdung sei „der einsamste Teil ihrer Existenz“. „At some point I had to make peace with the fact that some relationships require sacrifice for your own peace of mind.” (Irgendwann musste ich mich damit abfinden, dass einige Beziehungen Opfer für den eigenen Seelenfrieden erfordern.) — Hilary Duff Dieses offene Bekenntnis wurde zu einem der zentralen Themen der Album-Promotion und zeigt die Entwicklung der Künstlerin vom Disney-Teeniestar zu einer erwachsenen Frau, die über schwierige familiäre Angelegenheiten spricht. Hilary Duff erlangte Anfang der 2000er Jahre weltweite Berühmtheit durch die Hauptrolle in der Disney-Channel-Serie „Lizzie McGuire“ (2001-2004). Ihre parallele Musikkarriere begann mit dem Album „Santa Claus Lane“ (2002), der Durchbruch gelang 2003 mit der Veröffentlichung von „Metamorphosis“, das sich weltweit über 5 Millionen Mal verkaufte und sie zu einem der größten Teen-Idole ihrer Zeit machte. Die Albumankündigung wurde von der Ankündigung einer großen Welttournee, „The Lucky Me Tour“, begleitet. Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet, wird dies die erste große Tournee der Künstlerin seit fast 20 Jahren sein. Die Tour beginnt im Juni in West Palm Beach, Florida, und wird viele Städte weltweit umfassen, bevor sie 2027 in Mexiko endet. Duff kommentierte den Tournamen auf Instagram mit den Worten: „Il nome la dice tutta“ („Der Name sagt alles“). Den kommerziellen Erfolg deutet die Tatsache an, dass ihre Minitour „Small Rooms, Big Nerves“ vom Anfang des Jahres fast sofort nach Ankündigung ausverkauft war. „Rolling Stone“ berichtet, dass Tickets für die Haupttour online erhältlich sind und die frühere, intime Version „das Internet fast zum Absturz gebracht“ habe. Duffs Comeback wird von den Medien als ein Ereignis wahrgenommen, das sich hauptsächlich an die Generation der Millennials richtet, die mit ihrer Musik und ihren Rollen aufgewachsen ist.
Perspektywy mediów: Liberale und Lifestyle-Medien (Rolling Stone, Variety) konzentrieren sich auf die persönliche Offenheit der Künstlerin und ihre Entwicklung als Frau und Mutter und behandeln das Album als wichtige Stimme in der Diskussion über gesellschaftlichen Druck auf Frauen. Keine ausgeprägte konservative Erzählung in den Berichten; konventionelle Musikmedien (Billboard) konzentrieren sich auf geschäftliche Aspekte wie Albumverkäufe, Tickets und den Vertrag mit dem Label.
Mentioned People
- Hilary Duff — US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, Autorin des Albums 'Luck... or Something'
- Haylie Duff — Ältere Schwester von Hilary Duff, Schauspielerin und Sängerin, Gegenstand des Songs 'We Don't Talk'
- Anthony Mason — Korrespondent der Sendung 'CBS Mornings', der das Interview mit Hilary Duff führte