In Assisi hat die erste öffentliche Ausstellung der sterblichen Überreste des heiligen Franziskus seit acht Jahrhunderten begonnen. Die Veranstaltung, die für den Zeitraum vom 22. Februar bis zum 22. März geplant ist, hat bereits Anmeldungen von über 370.000 Pilgern aus der ganzen Welt angezogen. Die Reliquien werden in der Unterkirche der Basilika San Francesco ausgestellt, und die tägliche Besuchergrenze beträgt 15.000 Personen, was darauf hindeutet, dass die Gesamtbesucherzahl eine halbe Million Menschen überschreiten könnte.

Erste Ausstellung seit acht Jahrhunderten

Seit dem 22. Februar können Gläubige zum ersten Mal seit 800 Jahren die sterblichen Überreste des heiligen Franz von Assisi sehen. Die Veranstaltung findet in Assisi in der Unterkirche der Basilika statt und dauert einen Monat.

Enormes Interesse der Pilger

Für die Ausstellung haben sich bereits über 370.000 Personen registriert. Die Organisatoren erwarten über eine halbe Million Besucher bei einer täglichen Grenze von 15.000 Personen.

Feierlichkeiten zum 800. Todestag

Die Ausstellung ist ein zentraler Punkt der Feierlichkeiten zum 800. Todestag des Heiligen. Die Region Umbrien hat ein spezielles Gesetz verabschiedet, das alle Jubiläumsinitiativen koordiniert.

Besuch von Papst Leo geplant

Im August findet in Assisi ein großes internationales Jugendtreffen statt, an dem Papst Leo teilnehmen wird. Der Bischof bezeichnete diesen Besuch als „großes Zeichen”.

In Assisi findet ein beispielloses religiöses Ereignis statt – die erste öffentliche Ausstellung der Reliquien des heiligen Franz von Assisi seit acht Jahrhunderten. Die Veranstaltung begann am 22. Februar 2026 und dauert bis zum 22. März. Sie bildet den zentralen Punkt der Feierlichkeiten zum 800. Todestag des Gründers des Franziskanerordens. Die Reliquien, die jahrhundertelang in einem steinernen Sarkophag aufbewahrt wurden, sind in der Unterkirche der Basilika San Francesco zur öffentlichen Verehrung ausgestellt. Der heilige Franziskus, der an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert lebte, verzichtete auf den familiären Reichtum, um in Armut zu leben und Christus nachzuahmen. Er starb 1226, und seine Lehren über Frieden, Liebe zur Schöpfung und Einfachheit des Lebens machten ihn zu einem der bekanntesten und einflussreichsten katholischen Heiligen sowie zu einem ökumenischen Symbol. Das Interesse an der Veranstaltung ist enorm. Wie franziskanische Quellen und lokale Medien berichten, haben sich bereits über 370.000 Pilger aus der ganzen Welt für die Ausstellung registriert. Die tägliche Kapazität der Basilika wurde auf 15.000 Personen festgelegt, was bei einer monatelangen Dauer der Veranstaltung darauf hindeutet, dass die Gesamtzahl der Besucher eine halbe Million erreichen oder sogar überschreiten könnte. Der Bischof und Apostolische Administrator von Assisi, monsignor Domenico Sorrentino, betonte in einer speziellen Videobotschaft die spirituelle Dimension der Veranstaltung. Er sagte: „„E' bello poter mostrare le ossa del nostro santo, perché questo è una maniera di incontrarlo. La gente ha bisogno di incontrare santi e ha bisogno di incontrare, attraverso di loro, Gesù”” (Es ist schön, die Knochen unseres Heiligen zeigen zu können, denn das ist eine Art, ihm zu begegnen. Die Menschen müssen Heilige treffen und müssen durch sie Jesus treffen.) — Domenico Sorrentino.

Die Veranstaltung hat einen breiteren institutionellen Kontext. Die Gesetzgebende Versammlung der Region Umbrien hat einstimmig ein spezielles Regionalgesetz zu den Feierlichkeiten zum 800. Todestag angenommen. Die Präsidentin der Region, Stefania Proietti, bezeichnete es nicht als einen Akt der Geldausgabe, sondern als „Akt der Identität und Vision”. Das Gesetz soll eine koordinierte und organische Planung aller Initiativen im Zusammenhang mit dem Jubiläum im Jahr 2026 ermöglichen.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Feierlichkeiten wird der Besuch von Papst Leo in Assisi sein. Er ist für den 6. August 2026 anlässlich des großen internationalen Jugendtreffens „GO! Franciscan Youth Meeting“ geplant. Bischof Sorrentino äußerte Freude über diese Entscheidung und nannte sie ein „großes Zeichen”. Diese Veranstaltung unterstreicht die anhaltende Inspiration, die die Figur des jungen Franziskus für heutige Generationen darstellt. Der heilige Franziskus wird auch außerhalb Italiens weit verehrt, und sein Name wurde vom vorherigen Papst, Franziskus, angenommen, was die globale Bekanntheit dieses mittelalterlichen Heiligen zusätzlich verstärkt hat.

Mentioned People

  • Domenico Sorrentino — Bischof, Apostolischer Administrator der Erzdiözese Assisi, der die spirituelle Bedeutung der Reliquienausstellung kommentiert.
  • Stefania Proietti — Präsidentin der Region Umbrien, die die Verabschiedung des Regionalgesetzes zu den Feierlichkeiten zum 800. Todestag des heiligen Franziskus kommentiert.