Die polnischen Speedway-Meister Pres Grupa Deweloperska Toruń haben ihre neuen Trikots – Kevlare für die Saison 2026 – vorgestellt. Sie lösten eine breite Diskussion unter den Fans aus, wobei sich die hellere Variante in Gelb-Blau als Hommage an die Klublegende, den Schweden Per Jonsson, erwies, der von 1991 bis 1994 für Apator Toruń startete. Der Klub bestätigte offiziell die Inspiration durch das historische Design und bezog sich auf die Tradition. Einige Fans kritisierten das Projekt zunächst wegen der Ähnlichkeit zu den Trikots der Rivalen, doch viele änderten ihre Meinung nach den Erklärungen der Vereinsverantwortlichen.

Hommage an eine Klublegende

Der neue, hellgelb-blaue Anzug von Pres Toruń bezieht sich direkt auf die Trikots, die Per Jonsson in den Jahren 1991–1994 trug. Der Klub bestätigte, dass das Konzept für einen solchen Kevlar ihn schon lange begleitete und die neuen Ligaregularien dafür den Anlass boten.

Gemischte Reaktion der Fans

Die Präsentation der Trikots löste eine Lawine von Kommentaren aus. Während die dunklere Variante auf Anerkennung stieß, rief die hellere gemischte Gefühle hervor. Einige Fans warfen ihr Ähnlichkeit mit den Kevlaren der Rivalen aus Gorzów vor, was sich mit der Zeit in Verständnis für den historischen Bezug wandelte.

Neue Saison der polnischen Meister

Das Team unter Piotr Baron bereitet sich auf die Titelverteidigung in der PGE Ekstraliga vor. Im Kader gab es eine Veränderung – Jan Kvech wurde durch Norick Bloedorn ersetzt. Der Klub wird erneut zu den Favoriten gezählt.

Der polnische Speedway-Meister Pres Grupa Deweloperska Toruń hat offiziell seine neuen Schutzanzüge – Kevlare – für die Saison 2026 präsentiert. Die Präsentation, die während des Vorbereitungslagers in Spanien stattfand, ging schnell über die bloße Ankündigung neuer Ausrüstung hinaus und wurde zu einem der am heißesten diskutierten Ereignisse in der Saisonpause. Der Klub bereitete zwei Varianten der Trikots vor: eine dunklere, die den Fans bereits bekannt ist, und eine hellere in den vorherrschenden Farben Gelb und Hellblau. Gerade dieser zweite Satz löste die größten Kontroversen aus. Zunächst kritisierten ihn viele Fans für die zu große Ähnlichkeit mit den Trikots des Teams Gezet Stali Gorzów, des traditionellen Rivalen von Toruń. Doch bald gab es Stimmen, die in diesem Design historische Elemente erkannten. Als Reaktion auf die Kommentarflut gab der Klub eine offizielle Stellungnahme ab, die alle Zweifel ausräumte. „„tak, nasz jaśniejszy kevlar inspirowany jest skórami Pera Jonssona z lat 1991-1994. Koncept takiego stroju chodził za nami już jakiś czas, a obecne wymogi regulaminowe Speedway Ekstraliga dały nam do tego sposobność. Złota nie ma (wisi w gablocie), dalej jest skromnie, za to jest trochę historii i tradycji”” („Ja, unser hellerer Kevlar ist von den Trikots Per Jonssons aus den Jahren 1991-1994 inspiriert. Das Konzept für ein solches Trikot verfolgte uns schon eine Weile, und die aktuellen Regularien der Speedway Ekstraliga gaben uns dazu die Gelegenheit. Gold gibt es nicht (es hängt in der Vitrine), es bleibt bescheiden, dafür gibt es ein bisschen Geschichte und Tradition.“) — Pres Grupa Deweloperska Toruń. Diese Erklärung veränderte die Wahrnehmung des Projekts bei vielen Menschen. Unter dem Vereinspost begannen Kommentare von Fans aufzutauchen, die zugaben, ihre Meinung zu ändern und nun die Hommage an die Legende zu würdigen. Der Speedway in Polen hat eine langjährige Vereinstradition, und einzelne Teams betonen ihre Geschichte oft durch visuelle Anspielungen. Apator Toruń, dessen Tradition der heutige Pres Toruń fortsetzt, war in den 90er Jahren einer der führenden Klubs, und Per Jonsson gehörte zu seinen größten Stars. Der Schwede Per Jonsson ist eine tragische Figur in der Geschichte des Toruńer Klubs und des gesamten Speedways. Seine glänzende Karriere, während der er für Apator unter anderem die Goldmedaille bei den Team-Weltmeisterschaften 1992 gewann, wurde 1994 durch einen schweren Unfall auf der Bahn in Bydgoszcz unterbrochen. Seitdem bewegt er sich im Rollstuhl. Der Bezug auf seine Trikots aus jener Zeit ist somit eine symbolische Ehrung einer Ikone des Klubs. Es ist noch nicht offiziell bestätigt, welche Kevlar-Variante den Heimspielen und welche den Auswärtsspielen zugeordnet wird. Das Team unter Trainer Piotr Baron, das nach der Verstärkung des Kaders durch Norick Bloedorn anstelle von Jan Kvech weiterhin als einer der Hauptfavoriten auf die Verteidigung des Meistertitels in der PGE Ekstraliga gilt. Die Trikotpräsentation, obwohl zunächst kontrovers, fügte sich letztlich in den Aufbau einer Team-Identität ein, die auf Respekt vor der eigenen Vergangenheit basiert.

Mentioned People

  • Per Jonsson — Schwedische Speedway-Legende, Star von Apator Toruń in den Jahren 1991–1994. Seine Karriere wurde durch einen Unfall in Bydgoszcz unterbrochen, in dessen Folge er sich im Rollstuhl fortbewegt. Die neu
  • Piotr Baron — Trainer der polnischen Meistermannschaft Pres Grupa Deweloperska Toruń, die sich auf die Titelverteidigung in der Saison 2026 vorbereitet.
  • Jan Kvech — Tschechoslowakischer Speedwayfahrer, der Pres Toruń nach der Saison 2025 verließ.
  • Norick Bloedorn — Deutscher Speedwayfahrer, neuer Spieler im Kader von Pres Toruń für die Saison 2026, ersetzte Jan Kvech.