Real Betis und der FC Sevilla treffen in einer weiteren Ausgabe des berühmten Sevillaner Derbys aufeinander, das im Kampf um die europäischen Pokale besondere Bedeutung erlangt. Das Spiel findet im Estadio La Cartuja statt, das zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert dieses lokale Duell beherbergt. Betis, geführt von Manuel Pellegrini, geht als Favorit ins Rennen, doch in einem Derby spielt die Tabellenposition oft eine untergeordnete Rolle. Beide Teams betonen die Einzigartigkeit des Ereignisses, und die Spieler schmieden Vormatch-Pläne und bekunden ihre Kampfbereitschaft.

Rückkehr des Derbys zur La Cartuja

Das historische Spiel findet im Olympiastadion La Cartuja statt, das zum letzten Mal vor 25 Jahren ein Sevillaner Derby beherbergte. Sevilla bestreitet dort sein zweites offizielles Spiel in der Geschichte und versucht, das bisher einzige, ungünstige Präzedenz zu verbessern.

Asymmetrie der Ziele und Ambitionen

Betis, der die höhere Tabellenposition einnimmt, bekennt sich offen zu seinen Champions-League-Träumen, was Trainer Pellegrini als „gigantischen Schritt” bezeichnet. Sevilla, im Mittelfeld der Tabelle angesiedelt, spielt vor allem um Punkte und Prestige, und das Spiel gegen den Nachbarn ist eine Chance, die Stimmung zu verbessern.

Schlüsselspieler und ihre Aussagen

Betis-Torhüter Odysseas Vlachodimos betont trotz der Favoritenrolle den Kampfgeist der Mannschaft. Stürmer Chimy Ávila ruft die Fans zur Unterstützung auf und verspricht Kampf auf dem Platz. Die Verteidiger César Azpilicueta und Diego Llorente gelten als Grundpfeiler der Abwehr ihrer Teams.

Europäischer Kontext und Zukunft der Spieler

Das Spiel findet im Schatten der anstehenden Rückspiele in der Europa League statt. Betis denkt bereits an Panathinaikos und die Rückkehr von Rafa Benítez nach Athen nach 21 Jahren. Im Hintergrund laufen Gespräche über die Zukunft mehrerer Spieler, darunter Vlachodimos und Neal Maupay.

Sevilla bereitet sich auf eines der heißesten Sportereignisse der Saison vor – das Gran Derbi zwischen Real Betis und dem FC Sevilla. Das Spiel des 28. Spieltags der LaLiga EA Sports, geplant im Estadio La Cartuja, trägt einen historischen Ballast und zeitgenössische, sehr konkrete Einsätze mit sich. Für Betis, geführt vom erfahrenen Manuel Pellegrini, ist dies ein weiterer Schritt zur Verwirklichung des ehrgeizigen Ziels, die Champions League zu erreichen. Der Trainer lässt keinen Zweifel daran, dass dies ein „gigantischer Schritt” für den Verein wäre. Seine Mannschaft wird allgemein als Favorit des Spiels angesehen, was sich in der höheren Tabellenposition widerspiegelt. Doch wie Torhüter Odysseas Vlachodimos in Erinnerung ruft: „Die Tabelle sagt, dass Betis besser ist, aber es ist ein Derby und wir wollen es gewinnen”. Die Spieler von Betis betonen Konzentration und Respekt vor dem Rivalen, was in den Worten von Chimy Ávila zum Ausdruck kam, der den Fans versprach, dass die Spieler „auf dem Platz sterben werden, so wie sie auf den Rängen sterben”. Die Rivalität zwischen Real Betis und dem FC Sevilla, bekannt als „Gran Derbi” oder „Derbi sevillano”, reicht bis zu den Anfängen des 20. Jahrhunderts zurück und gilt als eines der hitzigsten lokalen Duelle in Spanien. Neben dem sportlichen Wettstreit spiegelt sie auch gewisse gesellschaftliche Spaltungen in der Stadt wider, hat heute aber vor allem sportlichen Charakter. Betis hat noch nie drei Derbys in Folge gewonnen, was eine zusätzliche Motivation für Pellegrinis Team darstellt. Sevilla, unter der Führung von Matías Almeyda, kommt in einer anderen Situation zur La Cartuja. Der Verein befindet sich im Mittelfeld der Tabelle, und die Saison kann als enttäuschend bezeichnet werden. Der Trainer, sich der angespannten Atmosphäre bewusst, kündigte an, das Spiel „dort zu sehen, wo er es nicht sehen muss”, um keine „Unannehmlichkeiten” zu schaffen. Das Spiel in der La Cartuja ist für Sevilla auch eine historische Herausforderung – es ist erst das zweite offizielle Spiel des Vereins in dieser Arena, und das einzige vorherige endete nicht vorteilhaft. Verteidiger César Azpilicueta soll eine der „Mauern” sein, die den Angriff von Betis stoppen sollen. Das Spiel hat einen zusätzlichen, europäischen Kontext. Betis steht kurz darauf im Rückspiel des Achtelfinals der Europa League gegen Panathinaikos an, und die Rückkehr von Trainer Rafa Benítez nach Athen nach 21 Jahren ist eine persönliche Note. Im Hintergrund laufen auch Gespräche über die Zukunft mehrerer Spieler. Torhüter Vlachodimos, obwohl er sein Glück in Sevilla bekundete, räumte ein, dass die Vereinsführung über sein Schicksal entscheiden werde. Ebenso ließ Stürmer Neal Maupay eine Tür offen, indem er sagte, wenn der Verein wolle, dass er bleibe, sei er dafür offen.

Mentioned People

  • Manuel Pellegrini — Trainer von Real Betis, der vor dem Derby von den Champions-League-Träumen des Vereins spricht.
  • Odysseas Vlachodimos — Torhüter von Real Betis, der die Favoritenrolle seiner Mannschaft vor dem Derby gegen Sevilla kommentiert.
  • Chimy Ávila — Stürmer von Real Betis, der vor dem Spiel die Fans zur Unterstützung aufrief und Kampf auf dem Platz versprach.
  • Matías Almeyda — Trainer des FC Sevilla, der kommentierte, wo er das Derby sehen werde, um keine Unannehmlichkeiten zu schaffen.
  • César Azpilicueta — Erfahrener Verteidiger des FC Sevilla, der als einer der Abwehrpfeiler vor dem Derby gilt.
  • Rafa Benítez — Ehemaliger Trainer, der im Zusammenhang mit dem anstehenden Europa-League-Spiel von Betis gegen Panathinaikos erwähnt wurde.
  • Neal Maupay — Stürmer, der über seine potenzielle Zukunft im Verein nach der Saison sprach.
  • Ricardo de Burgos Bengoetxea — Hauptschiedsrichter, der für die Leitung des Derby-Spiels zwischen Betis und Sevilla ernannt wurde.