Der amerikanische Sender C-Span ist zum Zentrum eines medialen Sturms geworden, nachdem ein Zuschauer anrief, der sich als „John Barron“ vorstellte. Die Stimme des Mannes ähnelte Donald Trump auf verblüffende Weise, und er kritisierte scharf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Zöllen. Der Vorfall löste eine Welle von Spekulationen aus, da der derzeitige US-Präsident in der Vergangenheit wiederholt denselben Pseudonym benutzt hat, um sich inkognito mit Journalisten in Verbindung zu setzen und seine Interessen in den Medien zu verteidigen.

Rätselhafte Identität des Anrufers

Ein Mann, der sich als John Barron vorstellte, rief beim Sender C-Span an und präsentierte eine Stimme und Rhetorik, die mit der von Donald Trump identisch war.

Kritik am Obersten Gerichtshof

Der Gesprächspartner kritisierte scharf die Entscheidung des Gerichts, die präsidialen Zölle für ungültig zu erklären, und nannte sie schädlich für das Land.

Erklärung des Senders C-Span

Der Sender bestritt, dass der Anrufer Donald Trump war, was jedoch die Spekulationen, die auf der historischen Nutzung dieses Pseudonyms basieren, nicht beendete.

Während einer Livesendung des amerikanischen Fernsehsenders C-Span kam es zu einem ungewöhnlichen Vorfall. Ein Mann, der ins Studio anrief, stellte sich als „John Barron“ vor und verurteilte in entschiedenem Ton das jüngste Urteil des Obersten Gerichtshofs. Dieses Urteil betraf die Blockierung umstrittener Zölle, die von der Präsidialverwaltung verhängt worden waren. Die Aufmerksamkeit der Zuschauer und Experten erregte nicht nur die spezifische Wortwahl, sondern vor allem die Klangfarbe der Stimme und der Sprechrhythmus des Anrufers, die fast identisch mit der charakteristischen Sprechweise Donald Trumps waren. Die Wahl des Namens scheint kein Zufall zu sein. Donald Trump verwendete in den 80er und 90er Jahren regelmäßig das Pseudonym „John Barron“, indem er sich als Pressesprecher seines eigenen Wirtschaftsimperiums ausgab. Auf diese Weise übermittelte er den Medien Informationen über seine finanziellen Erfolge und amourösen Eroberungen, was er Jahre später unter Eid in einem Gerichtsverfahren selbst zugab. Diese historischen Verbindungen ließen Internetnutzer und politische Kommentatoren an der Version eines einfachen Nachahmers zweifeln und legten nahe, dass der Präsident persönlich im Programm eingegriffen haben könnte. Die Nutzung von Pseudonymen durch öffentliche Personen hat in den USA eine lange Tradition, doch der Fall Donald Trump ist aufgrund des Ausmaßes und der Konsequenz bei der Schaffung alternativer Narrative unter Verwendung fiktiver Identitäten einzigartig. Als Reaktion auf die zunehmende Gerüchtekulisse gaben Vertreter des Senders C-Span eine offizielle Erklärung ab. Das Redaktionsteam stellte fest, dass nach Überprüfung der Daten keine Beweise dafür vorlägen, dass der Anrufer tatsächlich der amtierende Präsident sei. Trotz dieser Zusicherungen wurden die sozialen Medien von Aufnahmen überflutet, die die Stimme „Barrons“ mit Archivaufnahmen von Trumps Äußerungen verglichen. Experten für Audioanalyse weisen auf auffällige Ähnlichkeiten hin, betonen jedoch, dass im Zeitalter fortschrittlicher digitaler Technologien professionelle Nachahmung oder der Einsatz von Deepfake-Technologie stattgefunden haben könnte. „The Supreme Court got it wrong, it is a tragic decision for American workers and our economy.” (Der Oberste Gerichtshof hat sich geirrt, es ist eine tragische Entscheidung für amerikanische Arbeiter und unsere Wirtschaft.) — John Barron Der Fall löste auch eine Diskussion über die Sicherheit und die Überprüfungsverfahren für Anrufer in Livesendungen aus. Obwohl das Weiße Haus den Vorfall offiziell nicht kommentierte, fügt sich die Situation in die angespannte Beziehung zwischen Exekutive und Judikative in Washington ein. Die Kritik am Obersten Gerichtshof, ob authentisch oder inszeniert, schürt die landesweite Debatte über die Grenzen der präsidialen Befugnisse im Bereich der Zölle und des Außenhandels.

Mentioned People

  • Donald Trump — US-Präsident, verdächtigt, den geheimnisvollen Anruf unter einem Pseudonym getätigt zu haben.
  • John Barron — Fiktive Identität, die von Donald Trump in der Vergangenheit bei Medienkontakten verwendet wurde.