Die Lage im Nahen Osten hat sich nach Berichten über die Anhäufung hochangereicherten Urans durch Teheran drastisch verschärft. Großbritannien hat Personal der Botschaft aus Teheran abgezogen, und die Vereinigten Staaten haben den freiwilligen Abzug eines Teils des diplomatischen Personels aus Israel genehmigt und den verbleibenden Bürgern empfohlen, eine Ausreise zu erwägen, solange kommerzielle Flüge verfügbar sind. China hat ebenfalls die Evakuierung seiner Staatsbürger aus dem Iran angeordnet, während die Finanzmärkte mit drastischen Verlusten auf die Vision einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Washington und Teheran reagieren.
Massenweise Evakuierung von Diplomaten
Großbritannien zieht Personal aus Teherans, und die USA an, seinen Bürgern, Israel wegen der realen Kriegsgefahr zu verlassen.
Fortschritte des iranischen Atomprogramms
Der IAEO-Bericht über die Anhäufung hochangereicherten Urans wurde zum Auslöser der aktuellen militärischen Krise.
Reaktion der Finanzmärkte
Die Indizes an der Wall Street stürzen als Reaktion auf die geopolitische Unsicherheit und die mögliche Blockade von Ölrouten.
Militärmanöver Teherans
Der Iran simuliert einen Angriff auf Nachbildungen amerikanischer Stützpunkte und demonstriert damit seine Bereitschaft zu einer militärischen Antwort.
Die geopolitische Lage im Nahen Osten hat einen kritischen Punkt erreicht und koordinierte diplomatische Aktionen der Weltmächte ausgelöst. Großbritannien hat die Entscheidung getroffen, Personal von seiner Vertretung in Teheran abzuziehen, begründet mit der direkten Bedrohung durch amerikanische Luftangriffe. Gleichzeitig hat das US-Außenministerium eine dringende Mitteilung herausgegeben, in der amerikanischen Bürgern empfohlen wird, Israel zu verlassen, „solange kommerzielle Flüge verfügbar sind“. Diese drastischen Schritte wurden nach einem Bericht der IAEO unternommen, der enthüllte, dass der Iran hochangereichertes Uran in unterirdischen Anlagen lagert, was das Land an die Schwelle zur Fähigkeit der Herstellung von Atomwaffen bringt. Seit 1979, als nach der islamischen Revolution im Iran die amerikanische Botschaft besetzt wurde, beruhen die Beziehungen zwischen Washington und Teheran auf tiefem Misstrauen und zyklischen militärischen Krisen. Der US-Vizepräsident J.D. Vance versuchte, die Stimmung zu dämpfen, indem er erklärte, die Administration beabsichtige nicht, dauerhaft in einem neuen Konflikt „steckenzubleiben“, doch die militärischen Aktivitäten deuten auf andere Prioritäten hin. Der Iran führte Manöver durch, bei denen eine Nachbildung einer amerikanischen Militärbasis beschossen wurde, was als klare Warnung an das Pentagon gewertet wurde. Chinesische Privatunternehmen veröffentlichten Satellitenbilder, die die Bewegungen der Flugzeugträgerkampfgruppe Gerald Ford im Arabischen Meer überwachen. Diese Eskalation schlug sich in einer unmittelbaren Reaktion der Finanzmärkte nieder. An der New Yorker Börse wurden deutliche Kursverluste verzeichnet, und Investoren verkaufen massenhaft Aktien aus Angst vor Störungen der Energieversorgung, da ein möglicher Konflikt die entscheidenden Seewege in der Region blockieren könnte. Die Straße von Hormus, durch die fast ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt, wird seit Jahrzehnten vom Iran als strategisches Druckmittel auf die internationale Gemeinschaft in Krisensituationen behandelt. In Genf laufen weiterhin Verhandlungsversuche, doch Washington stellt harte Bedingungen, die Teheran ohne die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen nicht akzeptieren will. Die Situation wird dadurch kompliziert, dass Außenminister Marco Rubio einen Besuch in Israel plant, um die endgültigen Schritte gegenüber dem iranischen Atomprogramm zu besprechen. Sicherheitsexperten warnen, dass Donald Trump die Entschlossenheit der Regierung in Teheran unterschätzen könnte, wenn er glaubt, dass einige präzise Schläge das Regime zur bedingungslosen Kapitulation zwingen werden. Die Atmosphäre der Unsicherheit betrifft auch die iranische Gesellschaft, wo trotz des Zorns auf die Machthaber die Angst vor einem zermürbenden Krieg, der den gesamten Staat destabilisieren könnte, vorherrscht. „We are not going to get bogged down there for another twenty years, there is no chance that will happen.” (Wir werden uns dort nicht noch einmal zwanzig Jahre lang festfahren lassen, es besteht keine Chance, dass das passiert.) — US-Vizepräsident J.D. Vance
Mentioned People
- J.D. Vance — US-Vizepräsident, der erklärt, es gebe kein längerfristiges militärisches Engagement in der Region.
- Marco Rubio — US-Außenminister, der voraussichtlich in Israel zu Gesprächen über den Iran erwartet wird.
- Donald Trump — US-Präsident, dessen Politik gegenüber dem Iran von einigen als riskant bezeichnet wird.