Die Delegationen der USA und des Iran haben eine weitere Verhandlungsrunde in Genf beendet, die von Vermittlern als bahnbrechend bezeichnet wird. Obwohl Teheran den Rückzug der "übertriebenen Forderungen" Washingtons verlangt, verzeichneten beide Seiten erhebliche Fortschritte. Die Gespräche finden im Schatten des militärischen Drucks der USA und von Berichten über Aktivitäten des Iran in zuvor bombardierten Urananreicherungsanlagen statt. Eine weitere Verhandlungsrunde ist für nächste Woche geplant, was Hoffnung auf die Vermeidung eines offenen bewaffneten Konflikts macht.

Erhebliche Fortschritte in Genf

Vermittler aus Oman bestätigen einen Durchbruch in den Gesprächen, trotz der harten Rhetorik beider Konfliktparteien.

Forderungen Teherans

Der Iran verlangt, dass die USA überzogene Ansprüche aufgeben und Sanktionen als Bedingung für eine Einigung aufheben.

Militärische Perspektive der USA

Vizepräsident J.D. Vance erklärt, einen langen Krieg vermeiden zu wollen, und setzt auf präzise Diplomatie.

Neue Verhandlungsrunde

Die Gespräche werden nächste Woche fortgesetzt, was die Gefahr einer sofortigen Eskalation abwendet.

Die Verhandlungen in Genf über das iranische Atomprogramm sind in eine entscheidende Phase eingetreten. Ein omanischer Vermittler bestätigte, dass beide Seiten "erhebliche Fortschritte" erzielt hätten, was ein deutliches Signal der Entspannung nach wochenlanger Eskalation darstellt. Trotz optimistischer Berichte warnte der iranische Außenminister, dass eine endgültige Einigung nur möglich sei, wenn die Vereinigten Staaten auf ihre "übertriebenen Forderungen" verzichten. Teheran besteht darauf, dass die Washingtoner Administration in der Frage der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen, die die iranische Wirtschaft lähmen, mehr Flexibilität zeigen muss. Die amerikanische Seite, vertreten durch hochrangige Diplomaten, legt ihrerseits Wert auf vollständige Transparenz und die Einstellung der Urananreicherungsarbeiten. Seit 2015, als das JCPOA-Abkommen unterzeichnet wurde, strebt die internationale Gemeinschaft danach, die iranischen Atomambitionen im Austausch für die Aufhebung von Handelsbeschränkungen einzudämmen. Der einseitige Rückzug der USA aus dem Abkommen im Jahr 2018 führte zum Zusammenbruch des gegenseitigen Vertrauens und zur Rückkehr zur Politik des "maximalen Drucks". Parallel zu den diplomatischen Bemühungen bleibt die militärische Lage angespannt. Satellitenaufklärung deutet auf neue Bauaktivitäten in der Nähe von Urananreicherungsanlagen hin, die zuvor Ziel von Angriffen waren, obwohl die hauptsächlich zerstörten Produktionshallen noch nicht vollständig wiederaufgebaut wurden. Der US-Vizepräsident J.D. Vance erklärte, die Administration strebe die Vermeidung eines langwierigen Krieges an und deutete gleichzeitig an, dass eine mögliche Militäroperation punktuell und kurz ausfallen würde. Solche Äußerungen werden als Teil der Verhandlungsstrategie interpretiert, um Teheran zu Zugeständnissen zu zwingen. Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass die sogenannte Achse des Widerstands weiterhin über operative Fähigkeiten verfügt, was die Kalkulationen des Pentagons erschwert. 2. runda — Atomgespräche für März geplant Ein wichtiger Akteur im Friedensprozess bleibt die Schweiz, die die Rolle des Gastgebers und technischen Vermittlers einnimmt. Die in Genf geführte Diplomatie zielt darauf ab, einen neuen rechtlichen Rahmen für die Rüstungskontrolle zu schaffen, der das nicht mehr existierende Abkommen JCPOA ersetzen soll. Weltweite Medien betonen, dass die Zeit gegen die Diplomaten arbeitet, da der bevorstehende Besuch von Außenminister Marco Rubio in Israel zu einer Verschärfung der Position der US-Verbündeten führen könnte. Dennoch deutet die Festlegung eines konkreten Termins für weitere Gespräche nächste Woche darauf hin, dass beide Hauptstädte eine Chance sehen, das schlimmste Szenario zu vermeiden. „We want to avoid a war with Iran that would last for years and would not serve America's interests.” — Der US-Vizepräsident

Perspektywy mediów: Betont das Recht des Iran auf Technologieentwicklung und die Notwendigkeit der Aufhebung illegaler US-Sanktionen. Akzentuiert die atomare Bedrohung und die Notwendigkeit, die militärische Option als Druckmittel aufrechtzuerhalten.

Mentioned People

  • J.D. Vance — Der US-Vizepräsident, der den Wunsch äußert, einen langwierigen bewaffneten Konflikt zu vermeiden.
  • Marco Rubio — Der US-Außenminister, der einen Beratungsbesuch in Israel plant.