Der Außenminister Omans verkündete in der Nacht die Absicht des Iran, die Lagerung von angereichertem Uran vollständig einzustellen. Dies ist eine Erklärung von historischer Bedeutung, die den Weg Teherans zum Besitz von Massenvernichtungswaffen dauerhaft blockieren könnte. Trotz des Optimismus der Vermittler äußerte Präsident Donald Trump Unzufriedenheit mit dem bisherigen Verlauf der Verhandlungen in Genf und deutete an, dass angesichts der Sackgasse militärische Stärke ein letztes, wenn auch unerwünschtes Mittel der amerikanischen Außenpolitik bleibt.

Irans nukleare Zugeständnisse

Teheran hat erklärt, auf die Lagerung von angereichertem Uran zu verzichten, was Oman als historischen Durchbruch in den Verhandlungen bezeichnet.

Skepsis von Donald Trump

Der US-Präsident äußerte Unzufriedenheit mit dem Verlauf der Gespräche und deutete an, dass der Einsatz von Gewalt eine erwogene politische Option bleibt.

IAEO-Bericht über Aktivitäten

Internationale Inspektoren haben ungewöhnliche Bewegungen rund um iranische Atomanlagen festgestellt, auch an Orten, die zuvor bombardiert wurden.

Spannungen in der Region

Weitere Staaten fordern ihre Bürger auf, den Iran und Israel wegen des Risikos einer plötzlichen militärischen Eskalation zu verlassen.

Die Diplomatie im Nahen Osten ist nach einer spektakulären Erklärung der Regierung in Maskat in eine kritische Phase eingetreten. Der Außenminister Omans, der als Schlüsselvermittler fungiert, informierte, dass der Iran sich endgültig zum Abbau seiner Vorräte an angereichertem Uran und zum Verzicht auf dessen weitere Anhäufung bereit erklärt hat. Laut omanischen Diplomaten sei dieses Problem, das seit Jahrzehnten das größte Hindernis in den Beziehungen zum Westen darstelle, „gelöst”, und der Frieden liege nun „in Reichweite”. Diese Erklärung fiel zeitlich mit intensiven Gesprächen in Genf zusammen, wo sich die Delegationen der USA und des Iran über technische Details eines neuen Abkommens streiten. Die Freude der Vermittler wird jedoch durch die harte Haltung Washingtons gedämpft. Präsident Donald Trump räumte öffentlich ein, dass er „nicht glücklich” über die Haltung Teherans sei, und beschuldigte es, überzogene Forderungen zu stellen. Obwohl der amerikanische Führer noch keine endgültigen Entscheidungen über weitere Schritte getroffen hat, betonte er in Gesprächen mit dem Armeekommando, dass „manchmal Stärke notwendig ist”. Diese Rhetorik sorgt für Besorgnis an den Märkten, insbesondere im Zusammenhang mit den Ölpreisen, die auf das Gespenst einer möglichen militärischen Eskalation reagieren. Gleichzeitig warnt die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) vor erhöhter Aktivität rund um iranische Atomanlagen, zu denen Inspektoren nach wie vor keinen vollständigen Einblick haben. Das Atomprogramm des Iran ist seit 2002 Gegenstand eines internationalen Streits, als die Existenz geheimer Urananreicherungsanlagen in Natanz und Arak aufgedeckt wurde, was zu einer Reihe schmerzhafter Sanktionen durch die UNO führte. Die Lage in Genf bleibt dynamisch, und beide Seiten werfen sich gegenseitig mangelnden guten Willen vor. Das iranische Außenministerium rief die USA auf, ihre „übertriebenen Forderungen” aufzugeben, die über den Rahmen der technischen Aufsicht hinausgehen. In der Region wächst indes die Besorgnis – mehrere europäische Staaten haben Reisewarnungen für ihre Bürger für den Iran und Israel herausgegeben, da sie befürchten, dass die diplomatische Sackgasse in einen offenen Konflikt münden könnte. Der omanische Außenminister versucht nach einem Treffen mit dem US-Vizepräsidenten J.D. Vance, die Emotionen zu dämpfen, und betont den innovativen Charakter der iranischen Zugeständnisse, die verhindern sollen, dass Teheran jemals Material besitzt, das für Atomsprengköpfe geeignet wäre. „I'm not happy with what's going on. I haven't made a decision yet, but you know, sometimes force is necessary.” (Ich bin nicht glücklich mit dem, was vor sich geht. Ich habe noch keine Entscheidung getroffen, aber wissen Sie, manchmal ist Stärke notwendig.) — Donald Trump

Perspektywy mediów: Betont den diplomatischen Erfolg Omans und die Chance, durch die iranischen Zugeständnisse beim Uran einen Krieg zu vermeiden. Akzentuiert Trumps Skepsis und die Notwendigkeit, militärische Optionen angesichts nicht überprüfbarer Versprechen Teherans offenzuhalten.

Mentioned People

  • Donald Trump — Präsident der Vereinigten Staaten, der Skepsis gegenüber den Fortschritten in den Atomverhandlungen äußert.
  • J.D. Vance — Vizepräsident der USA, der sich mit dem Außenminister Omans traf.