Der französische Atomflugzeugträger Charles de Gaulle mit seiner Kampfgruppe beginnt eine entscheidende Phase seiner Mission im Nordatlantik und der Ostsee. Das Schiff, das am 27. Januar Toulon verließ, wird an einer Reihe internationaler Manöver des Nordatlantikpakts teilnehmen. Bereits am 25. Februar wird der Träger erstmals in der Geschichte den Hafen von Malmö anlaufen – ein deutliches Signal der Bündnissolidarität angesichts destabilisierender russischer Aktivitäten.

Historischer Besuch in Schweden

Der Flugzeugträger Charles de Gaulle läuft am 25. Februar erstmals in Malmö ein, was eine neue Ära der Sicherheit in der Ostsee symbolisiert.

Serie von Bündnismanövern

Die französische Kampfgruppe wird an den Missionen Baltic Sentry und Steadfast Dart teilnehmen und den schnellen Truppenverlegung der NATO testen.

Kampfkräfte im Norden

An den Übungen nehmen insgesamt 15 Einheiten sowie ein Kontingent von 2600 Soldaten teil, die in Deutschland und auf See stationiert sind.

Geopolitische Spannungen

Die Präsenz des atomgetriebenen Schiffes ist eine Reaktion auf die durch Russland verursachte instabile Lage an den Ostgrenzen Europas.

Das französische Ministerium der Streitkräfte hat offiziell die Ausweitung der Operationen der Kampfgruppe des Flugzeugträgers Charles de Gaulle auf die Gewässer Nordeuropas angekündigt. Das Schiff, der Stolz der französischen Marine, führt derzeit die Mission mit dem Codenamen Lafayette 26 durch. Nach Abschluss der nationalen Übung Orion 26 steuerte die Einheit den Nordatlantik an, von wo aus es in die Ostsee einlaufen wird. Dies ist Teil einer umfassenden NATO-Strategie zur Erprobung der Mobilität der Streitkräfte und der Fähigkeit, die östliche Flanke des Bündnisses schnell zu verstärken. Ein historischer Moment der Mission wird der Besuch des Flugzeugträgers im schwedischen Hafen Malmö am 25. Februar 2026 sein. Die schwedischen Streitkräfte betonen, dass dies der erste Besuch einer so großen atomgetriebenen Einheit in dieser Stadt ist, was die sich vertiefende Zusammenarbeit nach Schwedens Beitritt zur NATO bestätigt. Der Hafenaufenthalt wird mehrere Tage dauern, wobei die örtlichen Behörden spezielle Sicherheitszonen für die französischen Einheiten einrichten werden. Seit 2024, nach dem Beitritt Schwedens und Finnlands zur NATO, ist die Ostsee de facto ein Binnengewässer des Bündnisses geworden, was eine Überarbeitung der Verteidigungspläne und eine häufigere Präsenz der größten Marineeinheiten westlicher Staaten in der Region erforderlich machte.Nach dem Verlassen Malmös wird die französische Schiffsgruppe an der Operation Baltic Sentry teilnehmen und sich an den Übungen Steadfast Dart 26 beteiligen. Gleichzeitig finden im Norden Deutschlands, in Schleswig-Holstein, bereits Landemanöver mit 15 Schiffen und 2.600 Soldaten statt. Diese Aktivitäten sind Teil eines größeren Zyklus, der auch die Manöver Neptune Strike und Cold Response umfasst, um die Einsatzbereitschaft der Truppen unter schwierigen klimatischen und geopolitischen Bedingungen zu überprüfen. „Dieses Manöver demonstriert unsere Fähigkeit, eine Flugzeugträgerkampfgruppe in strategischen Gebieten zu stationieren, um europäische und bündnispolitische Interessen zu schützen.” — Französisches Armeeministerium

Mentioned People

  • Donald Trump — US-Präsident, dessen Pläne bezüglich Grönlands als eines der Elemente der Destabilisierung der Region genannt werden.
  • Charles de Gaulle — Historische Persönlichkeit, nach der der französische Flugzeugträger benannt ist.