Die französische Marke Citroën hat ihre neue Strategie vorgestellt, die sich auf die realen Bedürfnisse der Kunden und eine größere Vielfalt an Antrieben konzentriert. Während einer Präsentation in Mailand kündigte der neue CEO, Thierry Koskas, den Abschied von extrem futuristischem Design zugunsten zugänglicherer und funktionalerer Fahrzeuge an. Gleichzeitig bestätigte das Unternehmen die Entwicklung seines Plug-in-Hybrid-Angebots, beispielhaft durch das Modell C5 Aircross Hybrid 225, und erklärt, dass jedes neue Modell eine Version mit emissionsarmem Antrieb haben wird. Ein neues Konzeptfahrzeug, das diese Philosophie verkörpern soll, wird noch in diesem Jahr vorgestellt.
Wandel der Designphilosophie
Citroën verzichtet unter der neuen Führung von Thierry Koskas auf übermäßig avantgardistischen Stil zugunsten eines Autodesigns, das in erster Linie angenehm im Gebrauch, komfortabel und erschwinglich ist. Ein neues, für dieses Jahr angekündigtes Konzeptfahrzeug soll diesen "konkreten" Ansatz veranschaulichen.
Entwicklung von Plug-in-Hybriden
Die Marke entwickelt die Hybridtechnologie weiter, wovon das Modell C5 Aircross Hybrid 225 zeugt. Es handelt sich um einen Plug-in mit 225 PS, der bis zu 55 km rein elektrische Reichweite im Stadtmodus bietet. Die Strategie sieht vor, dass jedes neue Citroën-Modell mit einem emissionsarmen Antrieb erhältlich sein wird.
Strategie "Oliwy Comfort"
Citroën plant, sein Angebot im Segment der kompakten SUVs innerhalb der nächsten zwei Jahre durch die Einführung neuer Modelle zu verdoppeln. Ein Schlüsselelement bleibt dabei das Fahrwerk mit den hydraulischen Stoßdämpfern Progressive Hydraulic Cushions, die das Fundament des Komfortversprechens der Marke bilden.
Kritik am bisherigen Kurs
Vor dem Führungswechsel, unter der Leitung von Vincent Cobée, wurde das Design von Citroën dafür kritisiert, zu extravagant und nicht angemessen für die tatsächlichen Kundenerwartungen zu sein. Die neue Führung räumt offen ein, dass die vorherige Vision von den Marktbedürfnissen abweichen konnte.
Der französische Automobilhersteller Citroën vollzieht eine bedeutende strategische Wende und verkündet unter der Führung des neu ernannten CEO Thierry Koskas neue Prioritäten. Die Hauptidee ist eine Rückkehr zu den Wurzeln der Marke, verstanden als Fokus auf konkrete, reale Kundenbedürfnisse und nicht auf visionäre, aber marktferne Konzepte. Koskas erklärte während der Präsentation in Mailand deutlich, dass die Ära des Designs von Fahrzeugen, die "wie Raumschiffe aussehen", zu Ende geht. Stattdessen will Citroën Autos bauen, die in erster Linie angenehm zu fahren sind, außergewöhnlichen Reisekomfort bieten und erschwinglich bleiben. Die neue Philosophie soll in einem speziellen Konzeptfahrzeug sichtbar werden, dessen Premiere noch für 2026 geplant ist. Citroën, gegründet 1919, baut seit Jahrzehnten seine Identität um innovative, komfortgewährleistende Fahrwerkslösungen auf, wovon das ikonische DS-Modell aus den 1950er Jahren ein Beispiel war. In den letzten Jahren experimentierte die Marke unter dem Motto "Inspired by Tech" mit mutigem, avantgardistischem Design, was auf gemischte Resonanz stieß. Parallel zur Designvision bestätigt und entwickelt Citroën seine Antriebsstrategie mit Schwerpunkt auf Elektrifizierung. Das derzeitige Flaggschiff in diesem Bereich ist der Citroën C5 Aircross Hybrid 225. Dieser Plug-in-Hybrid-SUV leistet 225 PS und kann nach Herstellerangaben bis zu 55 Kilometer im rein elektrischen Modus zurücklegen – ein Wert, der auf den Stadtgebrauch zugeschnitten ist. Das Unternehmen erklärt, dass von nun an jedes neue, auf den Markt gebrachte Modell eine Version mit emissionsarmem Antrieb haben wird, sei es als Hybrid, Plug-in-Hybrid oder vollelektrisch. Dies ist eine Reaktion auf wachsende regulatorische Anforderungen und Kundenerwartungen. Das Modellangebot soll auch erweitert werden, insbesondere im lukrativen Segment der kompakten SUVs, wo Citroën plant, die Anzahl der verfügbaren Varianten innerhalb der nächsten 24 Monate zu verdoppeln. „We want to design cars that are pleasant to use, not just nice in pictures. No more cars that look like spaceships.” — Thierry Koskas Der Kurswechsel ist auch eine Reaktion auf interne und externe Kritik an der bisherigen Ausrichtung der Marke, die als zu extravagant und wenig zugänglich bezeichnet wurde. Das neue Management räumt offen ein, dass die Entwürfe aus der Ära des vorherigen CEOs, Vincent Cobée, von den Erwartungen des durchschnittlichen Käufers abweichen konnten. Trotz dieser Kritik will das Unternehmen nicht auf sein Markenzeichen, den Fahrkomfort, verzichten. Das Fahrwerk mit den hydraulischen Stoßdämpfern Progressive Hydraulic Cushions, beworben unter dem Motto "Oliwy Comfort", bleibt ein Schlüsselelement des Angebots und wird weiterentwickelt. Zusammenfassend versucht Citroën, einen goldenen Mittelweg zwischen technologischer Innovation und gesundem Menschenverstand zu finden und Fahrzeuge anzubieten, die gleichzeitig modern, umweltfreundlich und vor allem praktisch sind.
Mentioned People
- Thierry Koskas — Neuer CEO von Citroën, der den Strategiewandel der Marke verkündet.
- Vincent Cobée — Vorheriger CEO von Citroën, unter dessen Führung die Marke eine avantgardistischere Designrichtung einschlug.