Laut Daten des IIF erreichte die weltweite Verschuldung im Jahr 2025 ein Rekordniveau von 348 Billionen Dollar. Der Anstieg um über 25 Billionen Dollar gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf anhaltend hohe Haushaltsdefizite in den Industrieländern zurückzuführen. Zu den Schlüsselfaktoren, die diesen Trend antreiben, gehören steigende Verteidigungsausgaben im Zusammenhang mit geopolitischen Konflikten sowie gigantische Investitionen in künstliche Intelligenz und Energie. Das Verhältnis der globalen Verschuldung zum weltweiten BIP überstieg 330 % und kehrte damit auf das Niveau vor der COVID-19-Pandemie zurück.

Rekordniveau der Verschuldung

Die gesamte weltweite Verschuldung, die sowohl den öffentlichen als auch den privaten Sektor umfasst, ist auf 348 Billionen Dollar gestiegen. Dies stellt einen Anstieg um über 25 Billionen Dollar im Vergleich zum Jahr 2024 dar. Allein die Verschuldung des öffentlichen Sektors in den Industrieländern erhöhte sich im vergangenen Jahr um 12 Billionen Dollar.

Hauptquellen des Wachstums

Für den schnellsten Schuldenanstieg sind die Industrieländer verantwortlich, wo das Haushaltsdefizit im Verhältnis zum BIP im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie doppelt so hoch ist. Eine große Rolle spielen Militärausgaben, die durch die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten angeheizt werden, sowie massive Investitionen in die Entwicklung künstlicher Intelligenz und der Energieinfrastruktur.

Risiken für die Weltwirtschaft

Analysten des IIF weisen darauf hin, dass das anhaltend hohe Verschuldungsniveau bei gleichzeitiger restriktiver Geldpolitik der großen Zentralbanken ein ernsthaftes Risiko für die globale Finanzstabilität darstellt. Hohe Schuldendienstkosten könnten die Fähigkeit der Regierungen einschränken, auf künftige Krisen zu reagieren.

Relative Stabilisierung der Kennzahlen

Trotz des Rekordnennwerts der Verschuldung ist ihr Verhältnis zum weltweiten BIP, das bei über 330 % liegt, nicht das höchste in der Geschichte. Dieser Indikator bleibt auf einem Niveau, das dem von 2021 ähnelt und niedriger ist als der Höchststand während der Pandemie. Dies deutet darauf hin, dass das Wirtschaftswachstum teilweise mit dem Tempo der Schuldenzunahme Schritt gehalten hat.

Laut dem neuesten Bericht des IIF erreichte die globale Verschuldung im vergangenen Jahr einen historischen Höchststand von 348 Billionen Dollar. Dies bedeutet einen Anstieg um über 25 Billionen Dollar im Vergleich zum Jahr 2024. Der Hauptmotor dieses Zuwachses bleiben hohe Haushaltsdefizite in den Industrieländern, die im Jahr 2025 durchschnittlich doppelt so hoch waren wie in der Zeit vor der COVID-19-Pandemie. Zu den Schlüsselfaktoren, die die Ausgaben antreiben, zählen vor allem die Eskalation der Verteidigungsausgaben weltweit. Bewaffnete Konflikte wie der Krieg in der Ukraine und Spannungen im Nahen Osten haben viele Staaten gezwungen, ihre Militärhaushalte erheblich aufzustocken. Die zweite Säule des Schuldenwachstums sind kolossale Investitionen in neue Technologien, insbesondere in künstliche Intelligenz und die Energiewende.