Der Generaloberst der italienischen Carabinieri, General Salvatore Luongo, hat vor der kritischen Personalsituation in der Formation gewarnt. Offiziellen Daten zufolge leidet die Formation unter einem Mangel von mehr als 10.200 Beamten, was sich spürbar auf die operative Einsatzfähigkeit der Einheiten im ganzen Land auswirkt. Als Reaktion auf diese Krise erwägt die Regierung die Einrichtung einer neuen Hilfsstruktur, die als freiwillige Reserve zur Unterstützung der regulären Truppen fungieren soll.
Enormer Personalmangel
Die italienischen Carabinieri leiden unter einem Mangel von mehr als 10.200 Beamten, was 8,5% der geplanten Personalstärke der Formation ausmacht.
Gefährdete Einsatzfähigkeit
General Salvatore Luongo warnt, dass der Personalmangel sich negativ auf die operativen Aufgaben auswirkt und die Arbeitsbelastung erhöht.
Neue freiwillige Reserve
Die Regierung plant die Einrichtung einer freiwilligen Reserve von bis zu 15.000 Personen, um die Gendarmerie zu unterstützen.
Während der feierlichen Eröffnung des akademischen Jahres an der Offiziersschule der Carabinieri präsentierte der Generaloberst Salvatore Luongo besorgniserregende Daten zum Personalstand der Carabinieri. Aus den übermittelten Informationen geht hervor, dass derzeit genau 10.200 Stellen unbesetzt sind. Diese Zahl macht 8,5 Prozent des gesetzlich vorgesehenen Gesamtpersonalbestands aus, was eine ernste Herausforderung für die öffentliche Sicherheit Italiens darstellt. Die italienischen Carabinieri lassen ihre Geschichte auf das Jahr 1814 zurückführen, als König Viktor Emanuel I. die Formation zum Schutz des Königreichs Sardinien gründete und dabei militärische mit polizeilichen Aufgaben verband. Das Hauptproblem ist die übermäßige Arbeitsbelastung der derzeitigen Beamten, die tendenziell zunimmt. General Luongo betonte, dass diese Lücken sich direkt auf die operativen Einheiten in allen funktionalen Strukturen auswirken. Als Lösung soll eine neue Institution eingeführt werden: der freiwillige Hilfscarabinieri der Reserve. Diese Formation soll langfristig 15.000 Personen umfassen, was es ermöglichen würde, die Berufssoldaten bei einfacheren administrativen und logistischen Aufgaben zu entlasten. Die Einführung der Reserve ist Teil eines umfassenderen Regierungsplans, der darauf abzielt, die vakanten Stellen zu besetzen und die Sicherheitsstrukturen zu modernisieren. Salvatore Luongo wies darauf hin, dass ohne systemische Veränderungen die Aufrechterhaltung des bisherigen operativen Niveaus äußerst schwierig sein wird. Diese Situation fällt mit den wachsenden Anforderungen an die Uniformierten im Kontext hybrider Bedrohungen sowie der Notwendigkeit zusammen, die öffentliche Ordnung angesichts neuer gesellschaftlicher Herausforderungen in Italien zu gewährleisten. „Dieses Defizit beeinträchtigt die operativen Einheiten aller funktionalen Organisationen, die heute dazu aufgerufen sind, eine bereits sehr bedeutende und tendenziell wachsende Belastung zu tragen.” — Salvatore Luongo Personalmangel bei den Carabinieri: Sollstärke: 120000, Vakanzen: 10200, Geplante Reserve: 15000 8,5% — Vakanzen in den Strukturen der italienischen Carabinieri Dienstmodell bei den Carabinieri: Personalstruktur: Ausschließlich Berufsbeamte → Berufsbeamte unterstützt durch freiwillige Reserve; Anzahl der Vakanzen: Keine historischen Daten → 10.200 unbesetzte Stellen Liberale Medien könnten betonen, dass die freiwillige Reserve nur eine vorübergehende Lückenbüßerei auf Kosten der Dienstqualität ist. | Konservative Medien unterstützen in der Regel die Stärkung der Uniformierten und den bürgerschaftlichen Patriotismus der Berufsreserve.
Mentioned People
- Salvatore Luongo — Generaloberst der italienischen Carabinieri, der die Personalkrise bekannt gab.