Am kommenden Freitag, dem 20. Februar 2026, wird ein seltenes astronomisches Phänomen des "Zusammentreffens" von Saturn und Neptun stattfinden. Das letzte Mal befanden sich diese beiden Planeten in einer so engen Winkelstellung im Jahr 1989. Während Saturn mit bloßem Auge sichtbar sein wird, ist für die Beobachtung von Neptun optisches Equipment erforderlich. Dieses Ereignis stellt lediglich den Auftakt zur kulminierenden Parade von sechs Planeten des Sonnensystems dar, die wir Ende des Monats beobachten können.

Konjunktion nach Jahrzehnten

Die Annäherung von Saturn und Neptun erfolgt etwa alle 36 Jahre. Das letzte Mal standen diese Planeten im Jahr 1989 so nah beieinander.

Erforderliche optische Ausrüstung

Während Saturn mit bloßem Auge sichtbar ist, ist für die Sichtung von Neptun ein Teleskop oder ein gutes Fernglas erforderlich.

Parade von sechs Planeten

Bereits am 28. Februar 2026 werden sich sechs Planeten in einer paradenartigen Formation am Himmel zeigen, was die Reihe astronomischer Phänomene krönt.

Am Freitag, 20. Februar 2026, können Astronomiebegeisterte ein außergewöhnliches geometrisches Phänomen bewundern. Die Konjunktion von Saturn und Neptun ist ein zyklisches Ereignis, das durchschnittlich alle 35-36 Jahre auftritt. Die vorherige solche Annäherung fand im Jahr 1989 statt, während die aktuelle insofern besonders ist, als sie im Widderpunkt stattfindet, was zuletzt im Jahr 1702 verzeichnet wurde. Der genaue Zeitpunkt der maximalen Annäherung wird auf 17:52 Uhr prognostiziert. Historisch betrachtet lösten Konjunktionen großer äußerer Planeten wie Saturn und Neptun Angst oder Hoffnung auf große gesellschaftliche Veränderungen aus, doch die moderne Wissenschaft betrachtet sie ausschließlich als faszinierendes Schauspiel der himmlischen Perspektive. Beobachter müssen jedoch die Unterschiede in der Helligkeit beider Körper beachten. Während Saturn, der Planet bekannt für seine Ringe, mit bloßem Auge als heller Punkt sichtbar bleibt, erfordert der Milliarden Kilometer entfernte Neptun mindestens ein Fernglas oder Teleskop. Dieses Phänomen ist nicht die einzige Attraktion im Februar. Bereits am 28. Februar kommt es zur sogenannten Planetenparade, bei der sich bis zu sechs Objekte des Sonnensystems in ähnlicher Richtung am Himmel aufreihen. Obwohl die Beobachtungsbedingungen aufgrund der niedrigen Position über dem Horizont schwierig sein können, ist dies einer der interessantesten astronomischen Momente des Jahres 2026. Die ersten dokumentierten Beobachtungen von Planetenkonjunktionen reichen bis zur babylonischen Zivilisation zurück, die auf der Grundlage der Bewegungen der Himmelskörper fortschrittliche landwirtschaftliche und religiöse Kalender erstellte. Es ist wichtig zu betonen, dass die Annäherung der Planeten lediglich ein visueller Effekt ist, der sich aus ihrer Position auf den Umlaufbahnen relativ zur Erde ergibt. In Wirklichkeit trennt die beiden Gasriesen eine Distanz, die in Milliarden Kilometern gemessen wird. Für viele Kommentatoren, insbesondere aus Kreisen, die sich mit der Symbolik des Himmels befassen, hat dieses "Zusammentreffen" von Saturn (Symbol der Disziplin) und Neptun (Symbol der Träume) eine bahnbrechende Dimension, die auf die Notwendigkeit hinweist, Illusionen zu überprüfen und mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen. Unabhängig von der Interpretation wird der Februar 2026 als eine außergewöhnliche Zeit für Himmelsbeobachter in Polen und weltweit in die Geschichte eingehen.