Das Zentrale Ermittlungsbüro der Polizei führte eine groß angelegte Operation gegen eines der gefährlichsten Drogenkartelle in der Hauptstadt durch. An der Aktion, an der fast 300 Beamte beteiligt waren, wurden 23 Personen festgenommen. Die meisten Verdächtigen sind Pseudofans eines Warschauer Vereins. Die Gruppe könnte über eine Tonne Drogen, darunter Crack, in Umlauf gebracht haben. Unter den Festgenommenen befand sich auch ein "Chemiker", der für die Herstellung der Substanzen verantwortlich war. Die Operation hatte landesweite Reichweite und umfasste auch die Woiwodschaften Łódź und Großpolen.
Zerschlagung des Warschauer Kartells
23 Personen aus der Pseudofan-Szene wurden festgenommen, darunter ein Schlüsselchemiker, der Crack herstellte.
Eine Tonne Drogen im Umlauf
Die Gruppe brachte seit November 2024 über 1000 kg illegale Substanzen auf den Markt.
Schließung von Fabriken und Laboren
In Inowrocław und Großpolen wurden 1260 kg psychotrope Mittel beschlagnahmt und Labore geschlossen.
Schlag gegen illegales Glücksspiel
In Przedbórz wurde ein Punkt mit illegalen Spielautomaten geschlossen und Waffen sowie Drogen beschlagnahmt.
Das Zentrale Ermittlungsbüro der Polizei hat eine gefährliche kriminelle Struktur zerschlagen, die den Handel mit Rauschmitteln in ausgewählten Stadtteilen Warschaus monopolisiert hatte. Wie der Innen- und Verwaltungsminister mitteilte, waren Beamte verschiedener Einheiten, darunter Antiterroristen, an der Operation beteiligt. Bei den koordinierten Maßnahmen wurden 23 Männer festgenommen, von denen die meisten eng mit der Pseudofan-Szene verbunden waren. Ein entscheidender Erfolg war die Festnahme einer Person, die die Rolle eines "Chemikers" spielte und Rezepturen zur Herstellung von Crack modifizierte. Die Ermittler schätzen, dass die Bande seit November 2024 über tausend Kilogramm Drogen in den Einzelhandel bringen konnte. Das Vertriebssystem basierte auf einem Netz von Dealern, die in Warschauer Hauseingängen operierten, um das Entdeckungsrisiko durch Polizeistreifen zu minimieren. Seit 2014 beobachten die polnischen Behörden eine stetige Professionalisierung krimineller Gruppen, die aus der Pseudofan-Szene stammen. Diese Gruppen haben sich von der Beteiligung an Stadionschlägereien zu korporativen Strukturen entwickelt, die die Kontrolle über lokale Drogenmärkte und illegales Glücksspiel übernehmen. Parallel zu den Maßnahmen in der Hauptstadt führte die Polizei auch in anderen Landesteilen Schläge durch. In Przedbórz schlossen Beamte eine illegale Spielhölle. In Inowrocław und in Großpolen wiederum schloss die Bydgoszczer Niederlassung des CBŚP Labore zur Herstellung psychotroper Substanzen. Dort wurden insgesamt 1260 kg fertige Mittel beschlagnahmt. Alle in Warschau Festgenommenen erhielten Vorwürfe der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung und des Handels mit erheblichen Drogenmengen. Das Gericht ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft für die meisten Verdächtigen die Untersuchungshaft an. Der Fall entwickelt sich weiter, und die Ermittler schließen weitere Festnahmen von Personen, die mit der Bande zusammengearbeitet haben, nicht aus. „Zorganizowana grupa przestępcza, w której strukturach działali pseudokibice, została rozbita przez funkcjonariuszy CBŚP. W wyniku szeroko zakrojonej operacji zatrzymano 23 osoby odpowiedzialne za wprowadzenie do obrotu co najmniej tony narkotyków” — Innen- und Verwaltungsminister Das bei der Aktion sichergestellte Vermögen, darunter Bargeld, Autos und Elektronik, wird analysiert, um die Finanzierungsquellen der Gruppe zu ermitteln. Die Polizei sicherte auch illegale Waffen und Munition, was auf ein hohes Gefahrenpotenzial der Täter hindeutet. Diese Operation gilt als einer der wichtigsten Schläge gegen die Pseudofan-Szene der letzten Jahre.
Mentioned People
- Marcin Kierwiński — Innen- und Verwaltungsminister, der die Details der Zerschlagung der Bande mitteilte.