Technologiegiganten aus den Vereinigten Staaten erhöhen ihre Kapitalaufwendungen für die Entwicklung künstlicher Intelligenz, was ihre Finanzergebnisse belastet. OpenAI plant bis 2030 etwa 600 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur auszugeben, und Oracle investiert 50 Milliarden Dollar. Microsoft und Nvidia kämpfen ebenfalls mit Kostendruck, während Amazon Rekordeinnahmen verzeichnet. Oracle sieht sich zudem mit einer Sammelklage von Investoren wegen Irreführung konfrontiert.
Gigantische Investitionen von OpenAI
OpenAI plant bis 2030 etwa 600 Milliarden Dollar für den Ausbau der Rechenleistung bereitzustellen, um sich auf einen Börsengang mit einer Bewertung von bis zu 1 Billion Dollar vorzubereiten.
Kostspielige Investitionen von Oracle
Oracle investiert rekordverdächtige 50 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur, was führt zu negativem Cashflow und einer Sammelklage von Investoren wegen Irreführung.
Ergebnisdruck bei Nvidia
Nvidia wird die Finanzergebnisse für das letzte Quartal veröffentlichen, und Investoren beobachten die Finalisierung einer 30-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI, was die Konsolidierung des Aktienkurses beeinflusst.
Kostendruck bei Microsoft
Die Aktienkurse von Microsoft bleiben unter Druck, trotz solider Ergebnisse, da die enormen KI-Ausgaben die verlängerte Partnerschaft mit OpenAI überschatten.
Rekordumsatz von Amazon
Amazon verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen Gesamtumsatz von 641 Milliarden Dollar, angetrieben durch E-Commerce, Cloud und neue Technologien.
Der amerikanische Technologiesektor durchläuft eine fundamentale Transformation, angetrieben durch den Wettlauf um die Vorherrschaft im Bereich der künstlichen Intelligenz, die kolossale Kapitalinvestitionen erfordert. Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz als wissenschaftliche Disziplin begann in den 1950er Jahren. Der Durchbruch kam 2012 mit der Entwicklung tiefer neuronaler Netze, die praktische Anwendungen in der Bilderkennung und der Verarbeitung natürlicher Sprache ermöglichten. Die aktuelle Phase, basierend auf großskaligen Sprachmodellen, erfordert eine beispiellose Rechenleistung. Führende Unternehmen wie OpenAI planen Ausgaben in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar. Laut Berichten von Reuters plant OpenAI, bis 2030 etwa 600 Milliarden Dollar für den Ausbau der Recheninfrastruktur bereitzustellen, um das Unternehmen auf den geplanten Börsengang vorzubereiten, der es mit bis zu einer Billion Dollar bewerten könnte. Parallel vollzieht Oracle eine historische Wende und investiert rekordverdächtige 50 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur. Diese Strategie bringt schwerwiegende finanzielle Konsequenzen mit sich, einschließlich negativem Cashflow, was starke Besorgnis unter Investoren hervorruft und sich in erhöhter Volatilität der Aktienkurse des Unternehmens an der Börse niederschlägt. Währenddessen balancieren auch andere Hyperscaler zwischen Wachstum und finanzieller Disziplin. 641 mld USD — Umsatz von Amazon im Jahr 2025. Trotz dieses Erfolgs belasten die mit KI verbundenen Investitionsausgaben die Bilanzen selbst der profitabelsten Unternehmen. Microsoft spürt trotz solider Finanzergebnisse und der verlängerten Partnerschaft mit OpenAI Druck auf seine Aktienkurse aufgrund der enormen CAPEX. Ähnlich steht Nvidia, ein Schlüssellieferant von Grafikprozessoren (GPUs) für diese Revolution, vor einer „Woche der Wahrheit“ vor der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse, die bewerten werden, ob das Unternehmen die überhöhten Markterwartungen trotz der Finalisierung einer 30-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI erfüllt. „Nvidia's shares are entering a pivotal week that could define their further direction.” (Nvidias Aktien treten in eine entscheidende Woche ein, die ihre weitere Richtung definieren könnte.) — Analyse von Ad Hoc News Dieses Klima finanzieller Unsicherheit führt zu einem Phänomen, das auf dem Markt als „AI Scare Trade“ bezeichnet wird, also dem Verkauf von Aktien im Zusammenhang mit dem Thema künstliche Intelligenz.
Mentioned People
- Warren Buffett — Legendärer Investor, dessen Rat 'Sei gierig, wenn andere Angst haben' im Kontext von Investitionsgelegenheiten nach dem Kursverfall von Tech-Aktien zitiert wurde.