Die Behörden in Polen und der Ukraine haben eine koordinierte Operation gegen die organisierte Kriminalität durchgeführt. Dabei wurden 36 synthetische Drogenlabore zerschlagen und Dutzende Personen festgenommen. Parallel nahm die Grenzschutzbehörde in Warschau einen moldauischen Staatsbürger fest, der des jahrelangen Menschenhandels verdächtigt wird. In Kleinpolen wurde zudem ein gefährlicher Schmuggler festgenommen, der vom FBI gesucht wurde und sich in Schlesien versteckt hatte, wo er sich mit der Vermietung von Ferienhäusern beschäftigte.

Zerschlagung eines Drogenimperiums

Zerschlagung von 36 Laboren und 74 Lagerhäusern durch das Zentrale Ermittlungsbüro der Polizei und ukrainische Behörden mit Unterstützung von Europol in Osteuropa.

Ende des Dramas eines Behinderten

Festnahme eines 51-jährigen Moldawiers in Warschau, der über 5 Jahre einen Russen zum Betteln in Polen gezwungen hatte.

FBI-Schmuggler in den Händen der Polizei

Kleinpolnische Kopfgeldjäger haben einen 57-jährigen Bandenführer gefasst, der sich in Schlesien versteckt hatte.

Der mehrdimensionale Erfolg der polnischen und ukrainischen Behörden wirft ein neues Licht auf das Ausmaß der organisierten Kriminalität in Osteuropa. Das Zentrale Ermittlungsbüro der Polizei hat in Zusammenarbeit mit der ukrainischen Polizei und Europol eine gigantische Operation gegen Hersteller von psychoaktiven Substanzen durchgeführt. Im Zuge der Maßnahmen wurden 36 Labore und 74 Lagerhäuser zerschlagen, was einen der schwersten Schläge gegen die Drogenunterwelt in der Geschichte der Region darstellt. Die Aktion umfasste Hunderte von Durchsuchungen, bei denen Tonnen von Vorläufersubstanzen und fertigen synthetischen Drogen wie Mephedron und Amphetamin sichergestellt wurden. Die Behörden betonen, dass das Produktionsvolumen den Markt mit Millionen von Handelseinheiten überschwemmen konnte. Die polizeiliche Zusammenarbeit zwischen Polen und der Ukraine hat sich nach 2022 erheblich intensiviert, was zur Bildung gemeinsamer Ermittlungsteams (JIT) zur Bekämpfung grenzüberschreitender Drogenkriminalität und Waffenschmuggels geführt hat.Gleichzeitig erzielten Beamte des Grenzschutzes einen Erfolg im Kampf gegen das Verbrechen des Menschenhandels. In Warschau wurde ein 51-jähriger moldauischer Staatsbürger festgenommen, der über fünf Jahre einen körperlich behinderten Russen gezwungen hatte, in vielen polnischen Städten zu betteln. Das Opfer war vollständig vom Täter abhängig, der ihm alle angesammelten Mittel abnahm. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen den Moldawier, wofür eine Strafe von bis zu 20 Jahren Freiheitsentzug droht. Bei der Festnahme wurden Bargeld und zahlreiche SIM-Karten gefunden, die zur Koordinierung des Verbrechens dienten. „Bei der Festnahme des Moldawiers wurden über 8.000 Złoty, Mobiltelefone und eine Verpackung mit SIM-Karten aufgedeckt.” — Mirosława AleksandrowiczIm Süden des Landes haben sogenannte Kopfgeldjäger aus Kleinpolen einen 57-jährigen Angehörigen einer internationalen Bande aufgespürt und festgenommen. Der Mann wurde mit zwei Haftbefehlen gesucht und stand im Fokus des amerikanischen FBI wegen Drogenschmuggels von Spanien nach Polen. Der Täter wurde in Schlesien gefasst, wo er ein scheinbar ruhiges Leben führte und seiner Partnerin im Tourismusgeschäft half. Für seine Festnahme wurden moderne operative Techniken eingesetzt, darunter Drohnen, was eine reibungslose Durchführung der Aktion ohne Gefahr für unbeteiligte Personen ermöglichte. 36 — zerschlagene synthetische DrogenlaboreStatistiken zu Festnahmen und Aufdeckungen: Labore: 36, Lagerhäuser: 74, Festgenommene (Netzwerkaktion): 10, Über 5 Jahre ausgebeutet: 1

Mentioned People

  • Mirosława Aleksandrowicz — Sprecherin der Woiwodschaftsabteilung des Grenzschutzes in Ermland-Masuren, die über die Festnahme des Menschenhändlers informiert.