Der Freitag auf den Weltmärkten steht im Zeichen von Restrukturierungen und Gewinnwarnungen. Der britische Luxusautohersteller Aston Martin senkt seine Gewinnprognosen und verkauft die Namensrechte seines Formel-1-Teams für 50 Millionen Pfund. Gleichzeitig kündigte der Technologiegigant Sony die Schließung des renommierten Studios Bluepoint Games an, das für Hits auf der PlayStation-Konsole verantwortlich war. Die Lage wird durch Berichte über eine drastische Dividendenkürzung des Chemiekonzerns LyondellBasell und Kreditpläne des IWF für die Ukraine verschärft.
Finanzkrise bei Aston Martin
Der Luxusautohersteller senkte die Gewinnprognosen für 2025 und verkaufte die Namensrechte in der F1 für 50 Millionen Pfund.
Liquidation von Bluepoint Games
Sony schließt das geschätzte Entwicklungsstudio im März. Etwa 70 Personen verlieren ihren Job aufgrund steigender Kosten der Spielproduktion.
Dividendenkürzung bei LyondellBasell
Der Chemiekonzern senkte die Dividende auf 69 Cent, als Reaktion auf eine lang anhaltende Stagnation in der petrochemischen Branche.
IWF-Unterstützung für die Ukraine
Der Fonds wird am 26. Februar erwägen, der Ukraine ein Darlehen in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar im Rahmen eines vierjährigen Programms zu gewähren.
Die finanzielle Lage des britischen Autoherstellers Aston Martin hat sich rapide verschlechtert, was die Geschäftsführung zu einer weiteren Gewinnwarnung zwang. Das Unternehmen prognostiziert, dass seine Ergebnisse für 2025 deutlich schlechter ausfallen werden als von Analysten erwartet, was zu einem Kursrückgang der Aktie führt. Um die Liquidität zu sichern, hat sich das Unternehmen entschlossen, die Namensrechte seines Formel-1-Teams an die Holding AMR GP für 50 Millionen Pfund zu verkaufen. Die Probleme der Marke werden durch amerikanische Zölle und eine nachlassende Nachfrage auf Schlüsselmärkten in China und Nordamerika verschärft. Aston Martin, gegründet 1913, hatte in seiner Geschichte wiederholt mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen und meldete sogar siebenmal Insolvenz an. Die aktuelle Sanierungsstrategie des Milliardärs Lawrence Stroll sieht sich mit beispiellosen makroökonomischen Herausforderungen konfrontiert.Parallel erlebt die Videospielbranche einen Schock nach der Entscheidung von Sony Interactive Entertainment, das Studio Bluepoint Games aufzulösen. Der amerikanische Entwickler, bekannt für technisch brillante Remakes von Spielen wie Demon's Souls und Shadow of the Colossus, wird seine Tätigkeit bis März 2026 einstellen. Die Entscheidung folgte einer internen Geschäftsbewertung, und etwa 70 Mitarbeiter werden ihre Stelle verlieren. Der Leiter von PlayStation Studios, Hermen Hulst, nannte steigende Entwicklungskosten als Hauptgrund für die Strukturoptimierung. Rückgang des Aston-Martin-Absatzes (in Stückzahlen): 2024: 6000, 2025 (Prognose): 5448 Die wirtschaftliche Verlangsamung betrifft auch den Chemiesektor, wo der Konzern LyondellBasell eine drastische Kürzung der Quartalsdividende um fast 50% – von 1,37 Dollar auf 69 Cent pro Aktie – ankündigte. Die Geschäftsführung des Unternehmens begründet diesen Schritt mit der längsten Krise der petrochemischen Industrie seit Jahren. Im Hintergrund dieser Ereignisse gibt es positive Signale für die Ukraine. Das Exekutivdirektorium des Internationalen Währungsfonds wird sich am 26. Februar treffen, um ein vierjähriges Kreditprogramm im Wert von 8,1 Milliarden Dollar zu genehmigen, was für die Stabilität der dortigen Wirtschaft entscheidend ist. 50 Mio. £ — zahlt AMR GP für den Namen Aston Martin in der F1„Bluepoint Games ist ein äußerst talentiertes Team, doch die steigenden Entwicklungskosten zwangen uns zu einer schwierigen Restrukturierung.” — Hermen HulstÄnderung der LyondellBasell-Dividende: Auszahlung pro Aktie: 1,37 USD → 0,69 USD; Prozentuale Reduktion: 0% → ~50%Liberale Medien betonen den Einfluss von Handelsbarrieren und amerikanischen Zöllen auf die Verfassung globaler britischer Luxusmarken. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Notwendigkeit von Kostensenkungen in Konzernen und der Ausgabenoptimierung angesichts der Inflation.
Mentioned People
- Lawrence Stroll — Kanadischer Milliardär und Mehrheitseigentümer von Aston Martin, der versucht, die Marke zu restrukturieren.
- Hermen Hulst — Leiter von PlayStation Studios bei Sony Interactive Entertainment, verantwortlich für die Entscheidung zur Schließung des Studios.