US-Behörden haben eine Frau festgenommen, die ihren zweijährigen Goldendoodle-Hund am Harry Reid International Airport in Las Vegas zurückließ. Der Vorfall ereignete sich, nachdem Mitarbeiter der Fluggesellschaft JetBlue die Mitnahme des Tieres an Bord verweigert hatten, da die erforderliche Dokumentation für einen Assistenzhund fehlte. Die Besitzerin band den Vierbeiner stattdessen an ein Gepäckmessgerät und begab sich zum Abfluggate.
Fehlende Assistenzhund-Dokumentation
Die Fluggesellschaft JetBlue verweigerte die Mitnahme des Hundes an Bord aufgrund fehlender Zertifikate, die für Diensthunde erforderlich sind.
Drastisches Zurücklassen
Die Frau band den zweijährigen Hund an ein Gepäckmessgerät in Terminal 3 und begab sich zum Flugzeug.
Festnahme der Beschuldigten
Die Polizei von Las Vegas nahm die Frau am Gate fest und erhob gegen sie den Vorwurf der Tierquälerei.
Tier in Obhut
Der Hund wurde an die örtlichen Dienste der Animal Protective Services übergeben und ist derzeit in Sicherheit.
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht 2. Februar 2026 auf dem Gelände des Harry Reid International Airport in Las Vegas. Laut Polizeiberichten und Überwachungsaufnahmen versuchte die Frau, einen Flug mit JetBlue zusammen mit ihrem Hund zu checken. Mitarbeiter der Fluggesellschaft teilten ihr jedoch mit, dass das Tier nicht als Assistenzhund in der Kabine reisen könne, da die Besitzerin die erforderliche Online-Dokumentation nicht vorgelegt hatte. Statt einen Versuch zu unternehmen, das Ticket umzubuchen oder für die Betreuung des Tieres zu sorgen, traf die Passagierin eine drastische Entscheidung. Gegen 23:39 Uhr alarmierten Zeugen Beamte der Metropolitan Police Department in Las Vegas (LVMPD) über einen Hund, der an einem Metallgestell zur Überprüfung der Handgepäckmaße angebunden war. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Frau bereits die Sicherheitskontrolle passiert und befand sich am Gate D1, bereit, ohne ihren Hund an Bord zu gehen. Das Zurücklassen von Tieren an Flughäfen ist in den USA zu einem wachsenden Problem geworden, nachdem das Verkehrsministerium 2021 die Vorschriften für sogenannte emotionale Unterstützungstiere verschärft hat, die zuvor kostenlos und ohne Käfig fliegen durften.Während des Polizeieinsatzes behauptete die Passagierin, sie habe sich nur entfernt, um die Flugbuchung zu ändern, doch die Überwachungsaufnahmen widersprachen ihrer Darstellung. Die Beamten erhoben gegen sie den Vorwurf der Tiervernachlässigung, der im Bundesstaat Nevada von Amts wegen verfolgt wird. Der zweijährige Hund, eine Kreuzung aus Pudel und Golden Retriever, wurde in die Obhut der Animal Protective Services übergeben. „Die Besitzerin stellte ihren eigenen Komfort und ihre Reisepläne über das Wohlergehen eines Lebewesens, für das sie verantwortlich war.” — Sprecher der LVMPD Das Tier befindet sich derzeit in einem Tierheim und wartet auf eine mögliche Adoption, falls das Gericht entscheidet, der beschuldigten Frau die Eigentumsrechte zu entziehen. Betonung der Grausamkeit gegenüber Tieren und der Notwendigkeit strengerer Strafen für Personen, die Haustiere als unnötige Last behandeln. | Fokussierung auf problematische Verfahren der Fluggesellschaften und mangelnde klare Kommunikation bezüglich des Transports von Assistenzhunden.